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Bewertung

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Immer mehr Profitgier statt Menschlichkeit und Wertschätzung

2,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei the update training GmbH in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ausreichend vorhandene Arbeitsmittel, gute technische Ausstattung, grundsätzlich angenehme Räumlichkeiten und die Möglichkeit, den Unterricht im Rahmen unserer vorgegebenen Lehrpläne auch selbst kreativ gestalten zu können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Autoritäre Firmenleitung, die alles willkürlich, ohne jeglichen demokratischen Rahmen entscheidet. Das bedeutet, dass auf Bedürfnisse, Vorschläge und Meinungsäußerungen (inkl. Kritikpunkte) der Mitarbeiter*innen wird von der GF gar nicht eingegangen.

Verbesserungsvorschläge

Es besteht Verbesserungsbedarf in fast allen Bereichen; vor allem aber was das Menschliche betrifft. Der Arbeitgeber müsste mehr Wert auf echte Wertschätzung den MA*innen gegenüber legen und diese auch eindeutig spüren lassen. Das könnte in Form von mehr Lob/Anerkennung und mehr Geld zum Ausdruck gebracht werden.

Arbeitsatmosphäre

Diese wird NUR durch die Mitarbeiter*innen untereinander positiv gepflegt. Die GF trägt
aktuell sehr wenig dazu bei; die Bedürfnisse der MA*innen werden zu wenig berücksichtigt.

Image

Das Image der Firma ist in den letzten Jahren immer schlechter geworden. Es stimmt mit der Realität grundsätzlich nicht mehr überein.

Work-Life-Balance

Urlaubswünschen kommt die PL meistens entgegen. Auch auf familiäre Bedürfnisse sowie
außergewöhnliche private Situationen wird grundsätzlich Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Karriereperspektiven, berufliche Aufstiegsmöglichkeiten sind in der Firma praktisch nicht vorhanden. Es gibt auch kaum Weiterbildungsmöglichkeiten; nur die (in dieser Branche) verpflichtende Weiterbildung wird regelmäßig (nach Vorschrift) angeboten und bezahlt. Auf die Persönlichkeitsentwicklung wird ebenfalls kein Wert gelegt. Nur diejenigen kommen auf der Karriereleiter weiter/höher, die einen guten persönlichen Draht zur Führungsebene haben.

Gehalt/Benefits

Die Löhne der Mitarbeiter*innen entsprechen grundsätzlich NICHT ihrem Arbeits- und Energieaufwand sowie ihrer Verantwortung. Daran ist aber nicht nur die Firma schuld, sondern auch unser Kollektivvertrag, bei dem seit Jahren keine positiven Tendenzen / Änderungen erkämpft werden können. Die richtige Einstufung nach Verwendungsbereich ist ebenfalls nicht vorhanden. Die Gehälter werden allerdings immer pünktlich ausbezahlt. Darüber hinaus gibt es immer weniger Veranstaltungen (Benefits) für die MA*innen. Seit mehreren Jahren wird kein Sommerfest mehr angeboten, das früher jedes Jahr stattgefunden hat. Auch die Weihnachtsfeier wird nicht mehr auf traditionelle Weise (an einem Abend für alle) organisiert, sondern "halbherzig", kostensparend, indem man an einem gewissen Tag im Dezember während seiner Pausen oder nach der Arbeit in einen weihnachtlich dekorierten Raum gehen kann, wo gewisse kalte und warme Speisen (von einer Catering-Firma) und ein paar Getränke (die schnell weg sind!) aufgetischt werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Darauf wird leider nicht besonders geachtet. Z.B. wird seit Jahren die Mülltrennung nicht praktiziert. Obwohl es in den Kurs- und Pausenräumen verschiedene Mülleimer gibt und der Müll scheinbar getrennt wird, ist es nur "optische Täuschung". Denn der gesamte Müll wird dann in großen Müllsäcken VERMISCHT weggetragen und in den Restmüllcontainer geleert.

Kollegenzusammenhalt

Bis auf einige Ausnahmen echt super und vorbildhaft.

Umgang mit älteren Kollegen

Da ältere Kolleg*innen für die Firma zu teuer sind, wird ständig versucht, sie dazu zu bewegen bzw. zu überreden, so schnell wie möglich in die Pension zu gehen. Man hat auch nicht das Gefühl, dass ältere Kolleg*innen geschätzt und gefördert werden. Und neue ältere Arbeitskräfte werden aus Spargründen prinzipiell nicht eingestellt.

Vorgesetztenverhalten

Manche Vorgesetzten finden den normalen, respektvollen Ton/Umgang mit den Mitarbeiter*innen und haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen/Probleme. Andere wiederum isolieren sich, sitzen ständig in ihren Büros oder im Homeoffice und suchen keinen Kontakt zu den MA*innen (nicht einmal per E-Mails). Ausschließlich zwecks Kritik und/oder neue Arbeitsanweisungen schreiben diese Führungskräfte hin und wieder mal ein Rundmail an alle. Nur einmal pro Monat findet ein Teammeeting statt, aber nicht einmal da lassen sich alle von der Projektleitung blicken.

Arbeitsbedingungen

Die Räume und die Arbeitsmittel sind grundsätzlich zufriedenstellend. Auch die Geräte und die Computerprogramme sind auf dem neuesten/modernsten Stand. Leider fehlen jedoch in einigen Räumen die Klimaanlagen oder sie funktionieren nicht.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den Mitarbeiter*innen und der Geschäftsführung beruht nicht auf Gegenseitigkeit; oft fehlen Transparenz und Wertschätzung. Das bedeutet im allgemeinen zu wenig Lob und zu viel Kritik seitens der PL/GF den Mitarbeiter*innen gegenüber.

Gleichberechtigung

Frauen und Wiedereinsteiger*innen haben prinzipiell dieselben Aufstiegschancen; jedoch hat man auch den Eindruck, dass gewisse "Liebkinder" in dieser Firma mehr gefördert werden (unabhängig vom Bildungsstand), d.h. dass eine gewisse "Freundlwirtschaft" praktiziert wird. Homeoffice wird nur wenigen genehmigt; sogar die gesamte Vor- und Nachbereitungszeit müssen die MA*innen seit einem Jahr verpflichtend in der Firma verbringen. (Das war einfach eine willkürliche Entscheidung der GF.)

Interessante Aufgaben

Im Rahmen unseres Tätigkeitsfeldes haben wir (MA*innen) gewisse Freiheiten, jedoch wird ständig kontrolliert, ob (auch) die Vorgaben / Pläne / Neuerungen ganz genau (nach Wunsch der Vorgesetzten) eingehalten werden.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.