Neoliberale Hochschulverwaltungseinrichtung
Arbeitsatmosphäre
Zu viele Arbeitspakete für die Arbeitszeit, hoher Zeitdruck, oft müssen zusätzliche Tätigkeiten übernommen werden, obwohl die Pensenliste voll ist bzw. werden Pensen knapper berechnet als die tatsächlichen Tätigkeiten dauern, konstant hoher Stresslevel, keine Aufstiegsmöglichkeiten in Lehre und v.a. in Forschung, aber auch im Admin-Bereich. Mitarbeiter*innen werden klein gehalten und zudem schlecht entlohnt.
Work-Life-Balance
Arbeitszeit kann frei eingeteilt werden. Das ist der einzige positive Punkt an diesem Arbeitgeber
Karriere/Weiterbildung
Es gibt praktisch null Aufstiegschancen, v.a. in der Forschung und obwohl man sich beweihräuchert, wie forschungsstark man nicht doch ist. Welche Forschungskarrierewege es für gute Forschung bräuchte, ist der Geschäftsführung jedoch nicht bekannt und wird aktiv behindert.
Für Lehre gibt es Weiterbildungsangebot.
In der Forschung gibt es zu wenig Raum. Forscher*innen werden aktuell zwar zum Doktorat gezwungen, auch wenn es danach keine Stellen für sie gibt und es gibt auch wenig Raum, um ihre Dissertation zu schreiben. Es wird erwartet sie in der Freizeit zu schreiben, wodurch Frauen mit Kindern stark benachteiligt sind. Außer man wirbt ein Stipendium an, aber dann hat man sich quasi die Stelle selbst geschaffen.
Gehalt/Benefits
Ausgesprochen niedrig, außer für Führungskräfte. Wachsendes Gender Pay Gap, auf das man mysteriöserweise keine Antworten hat.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Alles zubetoniert rund um die FH. Auf der Wiese wurden nun ein paar Bäume gepflanzt, die noch dünne Zahnstocher sind. Riesiger Parkplatz, Bodenversiegelung prägen das Bild der FH.
Kollegenzusammenhalt
Dadurch dass es für Einzelne keine Karrierepfade gibt, ist die Konkurrenz um vereinzelt ausgeschriebene Stellen hoch.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte verdienen das 5 bis 6fache der Admin-Kräfte. Sie sind sehr hörig gegenüber der Geschäftsführung und trauen sich nicht an ihr Kritik zu üben, auch wenn es noch so offensichtlich ist.
Arbeitsbedingungen
Räumlichkeiten sind sehr modern eingerichtet, jedoch ist es schwierig sich in Großraumbüros, in denen ständig jemand ein und ausgeht und man auch konstant auf irgendetwas angesprochen wird, zu konzentrieren. Die meisten sind meistens im Home Office, wodurch aber Mitarbeiter*innenzusammenhalt gering ist.
Kommunikation
Intransparente Kommunikation: es gibt sehr widersprüchliche Informationen bezüglich Laufbahnmodell, das es de facto aber gar nicht gibt.
Gleichberechtigung
Wachsendes Gender Pay Gap. Ausgesprochen niedrige Gehälter im Admin-Bereich, wo natürlich fast ausschließlich Frauen arbeiten.
Interessante Aufgaben
Ja, aber zu viele davon.