Ein Ort für Alle, nur nicht für Diejenigen die eine eigene Meinung haben
Gut am Arbeitgeber finde ich
ab und zu gemeinsames Mittagessen. Frühstück gesponsert von der GF am Anfang des Jahres, kostenloser Parkplatz, wirklich nette Studierende die es zu schätzen wussten was man alles so tut
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge
Homeoffice Regelung für Alle gleich. Mehr Gestaltungsfreiheit für Vorgesetzte des jeweiligen Departments. Auf den Workoverload achten, der ist in einem Studienjahr enorm. Manchen(!) Alteingesessenen Kollegen in eine Fortbildung schicken "wie kommuniziere ich richtig, wie verhalte ich mich ohne bösartig zu sein"
Die Parkplatzsituation war auch nicht immer berauschend. OFT waren da Feierlichkeiten, Ausstellungen, Fortbildungen anderer Firmen im Haus, da hat man als Mitarbeiter garkeinen Parkplatz bekommen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist immer vom Arbeitspensum abhängig. Es gibt Spitzen, hier darf man keinen ansprechen oder gar anschauen. Streit und Zickereien sind vorprogrammiert. Wenn die Spitze wieder abflacht sind alle sehr nett. Was mir nicht gefällt sind Gruppenbildungen innerhalb der Büros, erinnerte mich ein bisschen an die Schulzeit wo sich so Clans gebildet haben. Je nachdem in welchen Clan man rein kam, war man entweder cool oder einer auf den man immer herumpickte.
Kommunikation
Die Kommunikation war immer sehr gut. Mitarbeiter wurden immer per News auf der Intranetseite über das Geschehen an der FH informiert. Kommunikation im Team war auch OK, man hat fixe Tage wo man sich als Team zusammensetzt und alle Themen bespricht.
Kollegenzusammenhalt
Je nach Abteilung und Tagesverfassung der jeweiligen Kollegen.
Work-Life-Balance
in der Administration kommt die Work Life Balance zu kurz. Das ist die Stelle an der FH welche am meisten zu tun hat. Wenn es nicht gerade Studienanfang ist, dann sind es die ständigen Infotage, Sponsionen, Infoabende, Tag der offenen Tür, Abbrecher, Einsteiger, Umsteiger, Prüfungsaufsichten, etc ... Der Tag ist sehr vollgefühlt, der Kopf ist voll und man kann nie einen Tag wirklich abschließen.
Wenn man aber in der Lehre & Forschung arbeitet, oder in einem kleinerem Studiengang, hat man wirklich viel Zeit, hier ist das Homeoffice an der Tagesordnung, sie haben auch dementsprechend viel Freizeit und stehen nicht unter Streß. Man muss nur in das richtige Department kommen, ansonsten hat man verloren.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten sind Marionetten des Systems. Es gab ein paar die sich dem System widersetzt haben, die waren dann aber recht schnell weg.
Interessante Aufgaben
in einem ganzen Studienjahr hat man viele Aufgaben. Neue Studierende, neue Situationen, etc ... eine sehr sinnvolle und interessante Arbeit.
Gleichberechtigung
TOP. FH legt großen Wert auf Gender und Diversity. Mir haben die gemeinsamen Toiletten nicht so gut gefallen
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen sind an der FH wie ein Naturschutzdenkmal. Dadurch haben es Neue Kollegen oft schwer, weil man sich ziemlich oft Dinge anhören muß, wie: "damals, und als ich so alt war wie du, damals war das anders, damals mussten wir alles ..." Damals vor 20 Jahren gab es noch nicht so viele Studierende, aber das wird immer wieder gern vergessen.
Arbeitsbedingungen
Im Sommer war es zu heiß, im Winter zu kalt. Dieser ständige Platzwechsel ist auch ziemlich nervig. Man muss immer wo anders sitzen. Wir hatten keinen Drucker am Platz, es gab so Druckerkojen, also 2 pro Stockwerk. Wenn die belegt waren musste man warten, oder wenn man nur 1 Blatt ausdrucken musste, musste man auch ewig gehen. Manche durften Kaffeemaschinen in deren Büros haben, manche nicht. Musik lief kaum wo weil das als störend empfunden wurde
Umwelt-/Sozialbewusstsein
es gab nicht viel Mülltrennung
Gehalt/Benefits
Gehalt hat für mich gepasst! Kollegen die aber andauernd Homeoffice hatten und nicht wirklich viel gearbeitet haben, haben sich beschwert dass das Gehalt schlecht war.
Image
FH St. Pölten hat ein gutes Ansehen
Karriere/Weiterbildung
Wie gesagt, Menschen die da wirklich hart arbeiten, haben keine Zeit für Weiterbildung. Firma bietet verschiedene Fortbildungen, wie z.B: Kommunikation, Stressbewältigung, Englisch lernen, MS Office Kurse, usw ... sind aber alles so paar Stunden Kurse, dem einen bringen sie viel, den anderen garnichts. Aufstiegschancen hat man fast keine als Neuankömmling, oder wenn man nicht dort irgendwie schon 20 Jahre ist. Schade ist dass manche Kollegen mit viel Bildung und Kollegen mit weniger Bildung gleichgestellt werden.