Große Versprechen – toxische Realität: Finger weg!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe bei Waterdrop Microdrink angefangen, weil mir in den Bewerbungsgesprächen das Blaue vom Himmel versprochen wurde: tolle Entwicklungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten, echtes Mitgestalten und „wir sind wie eine Familie“. Zwei Monate später war von all dem nichts mehr übrig – und plötzlich hieß es: „So haben wir das nie gesagt.“
Die Führungskräfte sind fast ausnahmslos interne Aufsteiger, die vorher nirgendwo anders gearbeitet haben. Sie kennen nur eine Wahrheit: die der beiden Gründer. Mitarbeiterbelange? Fehlanzeige. Stattdessen wird man systematisch ausgepresst – Überstunden ohne Ende, ständig neue „Prioritäten“, die gestern noch niemand kannte. Einarbeitung? Nicht vorhanden. Du wirst ins kalte Wasser geworfen und wenn du nach zwei Wochen fragst, warum nichts funktioniert, wirst du gaslighted: „Du hast das doch so verstanden.“
Nach außen posiert das Unternehmen als das nächste große Ding. In Wahrheit wird ein Investor nach dem anderen an Bord geholt, das Geld verpulvert und die Belegschaft besteht größtenteils aus Freunden der Gründer. Wer nicht ins System passt, fliegt oder wird so lange gemobbt, bis er von selbst geht.
Kurz: Wer Karriere, Professionalität und ehrliche Führung sucht, sollte hier einen großen Bogen machen. Waterdrop ist kein Arbeitsplatz außer man biedert sich den Führungskräften und der Gründer an!

