Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

WEIN 
& 
CO
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Außen Top, innen ausbaufähig.

2,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Wein & Co. Weinversand in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sortiment & Weinwelt:
Großartige Auswahl – sowohl national als auch international. Wer Wein liebt, kann hier viel entdecken und sensorisch wachsen.

Austausch mit Kolleg:innen (vor allem in den Shops):
Man lernt voneinander, diskutiert, verkostet, entwickelt sich weiter. Das Teamgefühl im Shop ist eine echte Stärke.

Image & Netzwerk:
WEIN&CO ist in der Branche ein Name, der Türen öffnet. Viele Menschen im Weinbusiness haben hier begonnen – das Netzwerk ist real.

Mitarbeiterrabatt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig echter Mitarbeiter-Care:
Weder in den Shops (lange Dienste, keine Verpflegung) noch in der Zentrale (Büros, Lage, kein Jobticket) spürt man, dass Mitarbeiterwohlbefinden Priorität hätte. Das wirkt wenig zeitgemäß.

Freunderlwirtschaft statt Kompetenz

Verbesserungsvorschläge

Marketing: Viele Social Media Formate wirken weniger wie professionelle Markenführung, sondern eher wie interne Selbstdarstellung – anstatt die tatsächliche Kompetenz in den Shops sichtbar zu machen.
Peinlich kopierte Blindverkostungsformate stellen die Mitarbeiter öffentlich auf den Prüfstand. Dabei wird nicht die Marke gestärkt, sondern die Kompetenz der Mitarbeitenden in Frage gestellt.
Für einen Weinfachhändler mit Premiumanspruch ist das eine fragwürdige Positionierung.

Verpflegungsregelungen in den Shops und der Zentrale modernisieren.
Ein Gastrovertrag sollte nicht ausschließlich Vorteile für das Unternehmen bringen – lange Schichten brauchen echte Versorgung, nicht nur Selbstorganisation.

Mehr Mitsprache der Filialleiter:innen.
Dort sitzt Kundenkontakt, Wissen und Erfahrung. Entscheidungen sollten dort beginnen, nicht nur dort ankommen.

Arbeitsatmosphäre

In den Shops findet man echte Weinbegeisterung und starke Teams, die sich gegenseitig unterstützen. Dort passiert Wertschöpfung und Kundenerlebnis.
In der Zentrale hingegen herrscht eine politische Atmosphäre, hier muss man sehr genau überlegen, was man sagt und zu wem. Austausch findet weniger auf Augenhöhe statt.

Image

WEIN&CO gat ein starkes, fast ikonisches Standing in der Branche. Gefühlt hat jeder, der im österreichischen Weinbusiness unterwegs ist, irgendwann dort gearbeitet, und das hat auch einen Grund: Das Sortiment ist breit, hochwertig und bietet einen großartigen Einblick in die österreichische und internationale Weinwelt. Für den eigenen Horizont ist das ein großer Gewinn.
Nach außen wirkt alles professionell, stilvoll und kompetent – das Image sitzt.

Karriere/Weiterbildung

WEIN&CO ist definitiv ein guter Ort, um fachlich zu wachsen. Die Vielfalt im Sortiment und der Kontakt zu Produzenten und Regionen bringen einen weiter, und das Ansehen der Marke öffnet Türen in der Branche. Man lernt viel und schnell, wenn man will.

Weiterentwicklung intern ist grundsätzlich möglich. Es zahlt sich aus, die richtigen Leute nah an sich zu haben und die „Hauslinie“ mitzutragen.
Wer sich einbringt, aber nicht in diese Dynamik passt, hat es spürbar schwerer.

Kollegenzusammenhalt

In den Shops ist der Zusammenhalt meistens stark, dort arbeitet man wirklich miteinander.
In der Zentrale hingegen haben sich über die Jahre deutlich erkennbare Lager gebildet. Sympathie, persönliche Nähe und Loyalität zu bestimmten Personen oder Gruppen scheinen dort wichtiger zu sein als eine gemeinsame Zielorientierung. Wer sich nicht in die bestehende Gruppendynamik einfügt, wird in seiner Weiterentwicklung im Unternehmen spürbar gebremst.

Vorgesetztenverhalten

Führung wirkt stark auf Loyalität ausgerichtet. Kritik wird nicht als Beitrag gesehen, sondern als Widerstand. Entscheidungen erscheinen oft vorab festgelegt, Rückmeldungen dienen mehr der Bestätigung.

Arbeitsbedingungen

In den Shops wird mit Gastroverträgen gearbeitet, um späte Öffnungszeiten und Wochenendarbeit ohne Zuschläge zu ermöglichen. Für das Unternehmen praktisch – für Mitarbeitende im Handel bedeutet es lange Schichten bis Mitternacht und ohne Mitarbeiter Mahlzeiten.
Ein Gastrovertrag ohne Gastrobenefits ist eine ziemlich klare Aussage: Vorteile auf Unternehmensseite, Belastung auf Mitarbeitendenseite.

Die Zentrale liegt ausserhalb der Stadt, ein Jobticket oder Unterstützung für den Arbeitsweg wird nicht angeboten – was angesichts der Lage und der erwarteten Präsenz etwas irritiert. Die Büros in der Zentrale sind wenig lichtdurchflutet. Es gibt kein Mitarbeiteressen oder Gutscheine, dafür ein Hofer um die Ecke.

Mitarbeiterwohlbefinden und moderne Arbeitsplatzgestaltung scheinen wenig Priorität zu haben. Für ein Unternehmen, das außen sichtbar Premium sein möchte, wirkt das nach innen erstaunlich wenig zeitgemäß. Mitarbeiterfreundlichkeit wird eher als Kostenfaktor verstanden als als Investition in Motivation oder Bindung.

Kommunikation

Kommunikation fließt überwiegend von oben nach unten. Input ist erwünscht, sofern er sich deckt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt im unteren Bereich. Gehaltsverhandlungen sind zäh, ziehen sich oft, und sind minimal.
Positiv: Gehälter werden zuverlässig und pünktlich ausbezahlt.
Es gibt -30% auf das gesamte Sortiment; das ist angenehm.


Work-Life-Balance

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Christine WolfLeitung Personal

Danke für das ausführliche Feedback. Wir freuen uns über viele positive Punkte, insbesondere zur Thema Sortiment und zum starken Teamspirit in den Shops. Das bestätigt, was uns ausmacht … Fachkompetenz, Leidenschaft und ein echtes Netzwerk in der Branche.
Gleichzeitig möchten wir zur Kritik Stellung nehmen. Wir sind ein Unternehmen mit hohen Ansprüchen, sowohl nach außen wie nach innen. Uns ist klar, dass es in einigen internen Prozessen noch Luft nach oben gibt, und daran arbeiten wir. Wir entwickeln uns laufend weiter, aber nicht auf Zuruf, sondern mit Struktur und Verantwortung.
Was wir aber nicht teilen ist die pauschale Kritik an Führung und Kommunikation. Loyalität ist kein Gegensatz zu Kompetenz, und konstruktive Kritik ist immer willkommen! Entscheidungen brauchen Klarheit, nicht Beliebigkeit. Und wer sich einbringt, der wird auch gehört. Ganz unabhängig von Nähe oder Gruppendynamik.
Unsere Social Media Formate setzen bewusst auf Authentizität statt Hochglanzinszenierung. Wir zeigen „echte“ Mitarbeiter:innen mit echter Leidenschaft und echtem Fachwissen. Es liegt in der Natur von Sichtbarkeit, dass nicht jede Idee auf uneingeschränkte Zustimmung trifft. Wir stellen niemanden bloß, sondern rücken Kompetenz ins Rampenlicht. Und darauf sind wir stolz.
WEIN & CO ist ein ambitionierter, lernender Betrieb mit klarer Haltung und großem Potenzial. Wer mitgestalten will, findet bei uns Raum. Wer nur bewertet, bleibt Zuschauer….
Wir danken für die Zeit bei uns und wünschen für die Zukunft alles Gute.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.