147 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
147 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
147 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
keine Verbesserungsvorschläge, der Bewerbungsprozess lief sehr professionell und wertschätzend ab!
Der Bewerbungsprozess bestand aus einem telefonischen Erstgespräch, einem persönlichen Gespräch mit mehreren Beteiligten sowie einer praktischen Aufgabe mit anschließender Präsentation. Das erste Telefonat verlief ausführlich und positiv. Beim persönlichen Gespräch wurden mehrere Denk- und Fachfragen unmittelbar hintereinander gestellt. Die Gesprächsatmosphäre war dabei je nach Gesprächspartner unterschiedlich. Einzelne Beteiligte traten freundlich und professionell auf, während die Gesprächsführung insgesamt teilweise distanziert und wenig konstruktiv wirkte.
Für die praktische Aufgabe waren drei Stunden vorgesehen. Die anschließende Rückmeldung zur präsentierten Lösung war überwiegend positiv und enthielt nur kleinere Verbesserungsvorschläge. Trotzdem erhielt ich später eine standardisierte Absage, ohne dass mir ein konkreter Grund oder nachvollziehbares Feedback genannt werden konnte.
Die Stelle war bereits im vergangenen Jahr ausgeschrieben und wurde nun erneut veröffentlicht.
Eine erneute Ausschreibung sollte aus meiner Sicht jedoch zum Anlass genommen werden, nicht nur die fachlichen Anforderungen an Bewerber, sondern auch den Bewerbungsprozess, die Gesprächsführung und die Zusammenarbeit mit der direkten Führungskraft zu reflektieren.
Für zukünftige Bewerbungsverfahren würde ich empfehlen, die Anzahl der Gesprächsrunden und den zeitlichen Ablauf von Beginn an transparent zu kommunizieren. Bei einem derart umfangreichen Auswahlverfahren sollte außerdem eine konkrete und wertschätzende Rückmeldung selbstverständlich sein. Denk- und Fachfragen sind grundsätzlich legitim, sollten aber in ein konstruktives Gespräch eingebettet sein, bei dem auch auf die Antworten der Bewerber eingegangen wird.
Bevor ich mich überhaupt beworben habe, hatte ich einige Fragen zur gelebten Unternehmenskultur. Die Karriereseite stellt Kommunikation, Zusammenarbeit und Wertschätzung sehr prominent dar, also habe ich per E-Mail bei Recruiting nachgefragt. Die Fragen bezogen sich bewusst nicht auf die ausgeschriebene Position, sondern auf das, was in keiner Stellenanzeige steht. Keine fachlichen Fragen. Typische HR Fragen.
Nach einer Woche gab es keine Rückmeldung. Erst nach meiner zweiten Mail kam eine Reaktion, zusammen mit dem Angebot eines Rückrufs statt einer Antwort auf meine Fragen.
Im Nachhinein wäre es klüger gewesen, die Frage öffentlich zu stellen. Auf Kununu und LinkedIn entsteht sofort Sichtbarkeit, in einer privaten E-Mail offenbar nicht. Und ich freue mich schon auf die Antwort auf diese Bewertung. Ich tippe auf Klassiker wie "Wir arbeiten ständig an der Verbesserung unserer Prozesse" oder "Das entspricht nicht unserem Anspruch". Dann waren die jüngeren Bewertungen wohl alle Ausnahmen.
Ich bin gespannt, ob die Antwort diesmal schneller kommt als auf meine Anfrage.
Geheimtipp für alle, die Bewerbungen nachweisen müssen, aber eigentlich kein Interesse an der Stelle haben:
Einfach bewerben. Besonders als Absolventin eines MINT-Fachs hat man hier offenbar gute Chancen, einen erstaunlich umfangreichen Bewerbungsprozess zu durchlaufen.
Ich habe mich bereits auf mehrere technische Positionen beworben. Der Ablauf war dabei bemerkenswert ähnlich: Nach der Bewerbung erhält man zunächst eine Eingangsbestätigung. Nach ungefähr sieben Werktagen folgt eine Nachricht der HR-Abteilung, dass man die „erste Haltestelle“ erfolgreich passiert habe und die Bewerbung nun vom Fachbereich geprüft werde.
Danach folgt eine Einladung zu einem Videointerview. Im Anschluss kann noch ein persönliches Vorstellungsgespräch stattfinden. Am Ende kommt dann die schriftliche Absage.
Für Bewerber, die tatsächlich Interesse an der Position haben, ist dieser Ablauf aus meiner Sicht einigermaßen ernüchternd. Insbesondere deshalb, weil bei mehreren technischen Ausschreibungen der Eindruck entsteht, dass externe Bewerbungen zwar einen formal sehr aufwendigen Auswahlprozess durchlaufen, die tatsächlichen Chancen auf eine Einstellung aber schwer einzuschätzen sind. Auch eine Kollegin von mir berichtet von einem sehr ähnlichen Ablauf.
Besonders interessant finde ich den Hinweis in den Ausschreibungen:
„Des Weiteren streben wir eine Erhöhung des Frauenanteils in Leitungspositionen und in technischen Bereichen an und freuen uns besonders über Bewerbungen von Frauen.“
Gerade als Frau mit MINT-Ausbildung frage ich mich daher, wie dieser Anspruch konkret im Auswahlverfahren umgesetzt wird. Trotz mehrerer Bewerbungen auf technische Positionen war für mich nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien letztlich entschieden wird. Auch Personen aus der Branche konnten mir nicht erklären, was dieser Hinweis konkret bedeutet.
Bei manchen Ausschreibungen entsteht daher zumindest der Eindruck, dass das Anforderungsprofil sehr spezifisch auf eine bereits feststehende Person – möglicherweise eine interne Kandidatin bzw. einen internen Kandidaten – zugeschnitten sein könnte. Ob das tatsächlich der Fall ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Der Ablauf hinterlässt allerdings diesen Eindruck.
Positiv: Die Kommunikation durch HR ist freundlich, strukturiert und relativ zeitnah.
Negativ: Der Bewerbungsprozess ist für externe Bewerber sehr aufwendig, während die Transparenz über die tatsächlichen Auswahlkriterien fehlt.
Wer also tatsächlich eine Stelle sucht, sollte sich bewusst sein, dass mehrere Gesprächsrunden und entsprechender Zeitaufwand nicht zwangsläufig bedeuten, dass man realistische Chancen auf die Position hat.
Für alle anderen gilt: Wenn ihr eine Bewerbung für den Nachweis braucht – hier scheint der Prozess zumindest zuverlässig zu funktionieren.
Erzählen Sie von sich.
Nach zwei Gesprächen und einem Telefonat habe ich einen Anruf vom Recruiting bekommen, dass sie sich gut vorstellen könnten mich einzustellen. Beim 4. Gespräch (1.5 monate nach der Bewerbung und das erste Mal mit dem Abteilungsleiter) wurde mir mitgeteilt dass sie keinen Rookie suchen, obwohl ich 4 Jahre einschlägige Berufserfahrung habe. Als die Woche darauf die Absage kam, hat mir die Recruiterin erzählt, dass das Team selbst noch nicht ganz weiß welche Anforderungen sie jetzt genau brauchen. Echt bodenlos.
Rätsel lösen und endlose technische Fragen
Mehr struktur
Bitte die bewerbern besser behandeln.
Ich habe das gesamte Verfahren erfolgreich durchlaufen, alle Tests gemacht und die amtsärztliche Untersuchung bestanden. Dafür musste ich mir extra noch eine neue Brille für 200 Euro kaufen. Laut Karriereseite hieß es „Einstieg frühestens ab August“. Das Recruiting-Team rief mich an und sagte, man wisse noch kein genaues Datum, ich solle warten. Um für den Start (vielleicht September) absolut bereit zu sein, habe ich meinen Urlaub abgesagt und meinen Job gekündigt. Danach kam der Schock-Anruf: Dieses Jahr gibt es überhaupt keine Ausbildungsplätze mehr, alles wurde verschoben. Jetzt stehe ich wegen dieser unklaren Kommunikation ohne Job da.
1. Den Bewerbern eine Antwort schicken!
2. Monatelang auf eine Antwort warten ist nicht seriös.
3. Stand 05/2026 immernoch keine Absage bekommen von der bewerbung.
ist mir unbekannt
Ich habe mich zuerst beworben und eine Absage kassiert. Eine Zeit später nochmal beworben und nie wieder eine Antwort erhalten. Für so einen großen Betrieb ein schlechtes Image. Muss nicht sein.
So verdient kununu Geld.