22 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
22 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
22 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Fair wäre es wenn "ältere Bewerber unerwünscht" dies schon vorab zu nennen
Nicht NUR nach Geburtsdatum sondern auch nach Fachkompetenz und Erfahrung in den erforderlichen Bereichen bewerten
Die hier geschilderten Erfahrungen kann ich leider bestätigen. Mein Fehler war nicht die Bewerbung selbst, sondern die Reihenfolge: Erst habe ich mich beworben, danach die Bewertungen gelesen. Aus heutiger Sicht wäre die umgekehrte Reihenfolge die deutlich effizientere Vorgehensweise gewesen.
Mit gewisser Vorfreude erwarte ich nun die standardisierte Erklärung, dass man Feedback sehr ernst nehme und die geschilderte Erfahrung keinesfalls dem Selbstverständnis des Unternehmens entspreche. Interessant ist dabei weniger die Antwort als die Tatsache, dass sie unter auffallend vielen ähnlichen Bewertungen zu finden ist.
Daher eine nüchterne Empfehlung an künftige Bewerberinnen und Bewerber: Lesen Sie die Bewertungen vor Ihrer Bewerbung. Manchmal liefert die kollektive Erfahrung ehemaliger Bewerber mehr Erkenntnisse als jede Hochglanzbeschreibung eines Bewerbungsprozesses.
Besonders erwähnenswert ist, dass zwischen meiner Bewerbung und dem Erstgespräch nur wenige Tage lagen. Das wirkte zunächst sehr positiv: fokussiert, zielorientiert und umsetzungsstark.
Die Ernüchterung folgte allerdings im Gespräch selbst. Statt eines offenen, interessierten Austauschs entstand der Eindruck eines strikt standardisierten Interviewprozesses, bei dem ein HR-Fragenkatalog konsequenter abgearbeitet wurde als ein echtes Interesse an der Person, der Position oder dem Unternehmen erkennbar war. Die Gelegenheit, ein wertschätzendes und beidseitig informatives Gespräch zu führen, wurde aus meiner Sicht leider nicht genutzt.
Besonders auffällig war, dass meine zwei konkreten und aus meiner Sicht berechtigten Fragen zur Position und zum Unternehmen nur sehr allgemein beantwortet wurden – überwiegend mit bekannten Formulierungen und typischen Buzzwords, die wenig Aussagekraft hatten. Gerade bei einem Unternehmen, das einen professionellen Bewerbungsprozess vermitteln möchte, hätte ich mir hier deutlich mehr Substanz, Transparenz und echtes Interesse erwartet.
Ich bin gespannt auf die vermutlich zeitnah folgende Standardantwort im Sinne von „Wir nehmen Feedback sehr ernst“ oder „Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unseres Bewerbungsprozesses“. Das wäre sicherlich eine passende Ergänzung zu einem Prozess, bei dem der Fragenkatalog offensichtlich mehr Priorität hatte als ein authentischer Dialog.
Verlässliche Antwort an Bewerber
Wild sollte keine Positionen aussschreiben, die offensichtlich gar nicht verfügbar sind. Oder war die Absage etwa gar geschlechts-/ und altersbezogen?
Ich hatte mich vor einigen Monaten auf die offene Stelle im Qualitäts-/Reklamationswesen beworben (und JA, ich bin dafür mehr als qualifiziert) und bekam umgehend!! eine Absage mit dem Inhalt "die Stelle wurde bereits mit einem passenderen Kandidaten besetzt".
Das ist soweit ja in Ordnung, wenn es denn stimmen würde.
Nun ja, die Stelle ist nach wie vor auf sämtlichen Portalen und auf der Hompage ausgeschrieben und eigentlich gar nicht verfügbar, wie mir intern zugetragen wurde.
Dem HR-Verantwortlichen ist zu sagen: Bewerber nehmen sich Zeit, um Unterlagen zu erstellen und zu übermitteln.
Dementsprechend sollte hier eine Wertschätzung dessen erfolgen und nicht nur offensichtliches Adressfishing betrieben werden.
Bewerbungsprozess automatisieren und sich für das Bewerbungsgespräch vorbereiten. (Personalchefin wusste nicht einmal für was ich mich beworben hatte)
Im Hinterkopf behalten, dass der Bewerber sich für das Gespräch Urlaub oder ZA nimmt. (Drei Gespräche, ein Probetag sollte noch folgen)
Sollte man sich wie in meinem Fall nach drei Gesprächen für einen anderen Kandidaten entscheidet ist eine Absage das Mindeste an Respekt was man sich erwarten kann! (zumindest vermute ich das, da sich seit zwei Jahren niemand mehr gemeldet hat)
Nenne sie in Stellenausschreibungen eine Altersgrenze wenn sie Alter der Bewerber vor Fachkompetenz und Berufserfahrung stellen, führen sie Personen die eine Anstellung such am Schmäh herum mit nicht realen "offenen Stellen"
Ein Unternehmen mit doch bewegter Vergangenheit sollte nicht unbedingt Ansätze von Altersdiskriminierung erahnen lassen.
Die Rückmeldung dauerte ca 6 Wochen und als Antwort wurde auf eine Initiativbewerbung verwiesen wobei sich die Bewerbung auf eine konkret ausgeschriebene Stelle richtete.
Mir scheint, als würden Bewerbungen nicht sorgfältig geprüft werden.
So verdient kununu Geld.