Zeitgeist: Spannende Projekte, viele Lernmöglichkeiten aber schwieriger Umgang in belastenden Phasen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Vielseitige und kreative Projekte.
- Eigenverantwortliches Arbeiten.
- Breites Aufgabenfeld im UI/UX- und Webbereich.
- Kollegialer Zusammenhalt im direkten Team.
- Möglichkeit, sich fachlich weiterzuentwickeln.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Teilweise mangelnde Transparenz in Kommunikation und Entscheidungsprozessen.
- Wenig klar definierte Entwicklungsperspektiven.
- Begrenzte Gehaltsentwicklung.
- Hohe Leistungsorientierung ohne ausreichend begleitende Unterstützung.
- Fehlende strategische Führungskultur.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr transparente Kommunikation bei Veränderungen und Erwartungen.
- Klare Entwicklungspfade und strukturierte Feedbackgespräche.
- Mehr Empathie und Unterstützung in persönlich herausfordernden Phasen.
- Strategische Mitarbeiterentwicklung statt rein leistungsorientierter Bewertung.
- Stärkere Investition in Führungskultur und moderne Organisationsstrukturen.
Arbeitsatmosphäre
Generell gemütliche Atmosphäre im Office, die Arbeitsatmosphäre war über weite Strecken produktiv und von einem hohen Anspruch an Qualität geprägt. Gleichzeitig habe ich insbesondere gegen Ende meiner Tätigkeit eine zunehmende Spannung wahrgenommen.
Image
Das Unternehmen hat nach außen ein kreatives und innovatives Image. Intern fehlten jedoch klare Entwicklungspfade oder transparente Karrierestrukturen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war phasenweise in Ordnung, stark abhängig von Projektlage und Auslastung. In intensiveren Zeiten war die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Mehr strukturelle Planung und realistischere Ressourcenverteilung hätten hier für mehr Stabilität sorgen können
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung erfolgte eher eigeninitiativ als strategisch gefördert. Langfristige Perspektiven wurden nicht aktiv aufgezeigt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt entsprach aus meiner Sicht nicht vollständig dem Verantwortungsumfang und der langjährigen Betriebszugehörigkeit. Entwicklungsschritte im Gehalt waren begrenzt nachvollziehbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wurde ein modernes Image vermittelt. Intern habe ich jedoch wenig aktive Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit oder gesellschaftliches Engagement wahrgenommen. Dieses Potenzial könnte stärker genutzt werden.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war insgesamt gut. Innerhalb des Teams gab es gegenseitige Unterstützung und fachlichen Austausch. Auf persönlicher Ebene habe ich viele positive Begegnungen erlebt. Das Team war definitiv einer der stärkeren Aspekte meiner Zeit im Unternehmen.
Umgang mit älteren Kollegen
Schwer zu sagen, da wir ein junges Team sind und unserer ältester Kollege nicht älter als 40 ist.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten war stark leistungsorientiert. Fachliche Qualität hatte einen hohen Stellenwert. In sensiblen oder persönlich herausfordernden Phasen hätte ich mir jedoch mehr Empathie, Dialogbereitschaft und lösungsorientierte Unterstützung gewünscht. Führung war eher fordernd als entwicklungsbegleitend.
Arbeitsbedingungen
Die technischen Arbeitsmittel waren zweckmäßig und ermöglichten produktives Arbeiten. Strukturell hätte ich mir jedoch klarere Prozesse, definierte Rollenbilder und strategischere Organisation gewünscht. Teilweise fehlte eine langfristige Planung.
Kommunikation
Die Kommunikation war häufig projektbezogen und funktional, jedoch nicht immer transparent oder strategisch ausgerichtet. Veränderungen oder Erwartungen wurden teilweise spät oder indirekt vermittelt. Ich hätte mir mehr Klarheit, regelmäßiges strukturiertes Feedback und offene Gespräche auf Augenhöhe gewünscht.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich hatte ich nicht den Eindruck von aktiver Benachteiligung. Allerdings fehlte eine sichtbare strategische Auseinandersetzung mit Themen wie Diversität, Gleichberechtigung oder moderner Unternehmenskultur. Diese Aspekte wirkten eher beiläufig als bewusst gestaltet.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren abwechslungsreich und boten viel kreativen sowie technischen Gestaltungsspielraum. Man konnte Verantwortung übernehmen und vielseitige Projekte umsetzen. Gerade für Generalist:innen im UI/UX- und Webbereich ist das Aufgabenspektrum spannend und lehrreich.