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ZGONC 
Handel 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Grundsätzlich gerne dort gearbeitet – leider mit enttäuschendem Ende

3,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei ZGONC Handel GmbH in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das meist entspannte Arbeitsklima, der gute Zusammenhalt im Team und das selbstständige Arbeiten. Dienstpläne und Urlaubswünsche wurden nach Möglichkeit berücksichtigt. Die Ausstattung war gut und auch die Bezahlung lag etwas über dem Kollektivvertrag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass gute Leistung teilweise als selbstverständlich angesehen wurde und Fehler mehr Aufmerksamkeit bekamen als das, was man täglich geleistet hat. Teilweise hohe Arbeitsbelastung bei Unterbesetzung und wenig Weiterbildungsmöglichkeiten. Am meisten enttäuscht hat mich jedoch, wie plötzlich meine Kündigung kam. Dadurch hat sich mein persönliches Bild von der Sicherheit und dem familiären Umgang im Unternehmen leider verändert. Und damit gehe ich auch offen um.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung für gute und engagierte Mitarbeiter und nicht nur auf Fehler aufmerksam machen. Anliegen der Mitarbeiter nicht nur anhören, sondern wenn möglich auch tatsächlich umsetzen. Mehr Weiterbildungsmöglichkeiten für das gesamte Team anbieten. Bei der Warenanlieferung stärker darauf achten, dass auch schwere Ware sicher und realistisch abgeräumt werden kann. Außerdem sollte die Qualität der externen Reinigungsfirma dringend überprüft werden.

Bei Personalentscheidungen wünsche ich mir vor allem mehr Transparenz und eine frühzeitigere, offenere Kommunikation. Gerade wenn man sich nach außen als sicherer und familiärer Arbeitgeber präsentiert, sollte sich dieses Gefühl auch in schwierigen Situationen für die Mitarbeiter widerspiegeln.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt war die Arbeitsatmosphäre für mich in Ordnung. An manchen Tagen war es sehr stressig und man musste mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, dafür gab es auch wieder deutlich ruhigere Tage. Belastend war teilweise eher der Umgangston mancher Kunden. Insgesamt war der Arbeitsalltag aber gut machbar.

Image

Das Image war grundsätzlich positiv. Viele Kunden kamen gerne zu uns, lobten unsere Filiale und auch ZGONC im Vergleich zu Mitbewerbern. Nach außen wird das Unternehmen als sicherer und familiärer Arbeitgeber wahrgenommen. Meine unerwartete Kündigung hat dieses Bild für mich allerdings deutlich verändert. Auch im Team hat die Situation für Verunsicherung gesorgt und bei mir blieb letztlich das Gefühl zurück, als Mitarbeiter doch eher eine Nummer zu sein. Das hat mir und anderen die Sicherheit genommen.

Work-Life-Balance

Man arbeitet nach einem Dienstplan, der schon sehr früh festgelegt wird. Also kann man sich seine freien Tage gut einteilen. Man konnte sich zusätzliche oder andere freie Tage mit den Filialleiter grundsätzlich vereinbaren, aber es kam natürlich darauf an, ob genug andere Mitarbeiter da sind.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten gab es grundsätzlich, sofern sich durch die personelle Besetzung eine passende Stelle ergab. Weiterbildungen kamen meiner Meinung nach jedoch deutlich zu kurz. Es gab etwa einmal jährlich eine Schulung, zu der aus Kostengründen nur ein Mitarbeiter pro Filiale fahren konnte. Dadurch kamen teilweise immer dieselben Mitarbeiter zum Zug. Hier wäre wesentlich mehr Förderung und Weiterbildung für das gesamte Team wünschenswert.

Gehalt/Benefits

Im Verkauf wurde etwas über Kollektivvertrag bezahlt, was angesichts der Leistung und des Arbeitspensums auch angemessen war. Zusätzlich gab es Mitarbeiterrabatt sowie Prämien bei längerer Betriebszugehörigkeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hat gepasst.

Kollegenzusammenhalt

In unserer Filiale hat es relativ gut funktioniert.

Umgang mit älteren Kollegen

War alles okay und fair.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhältnis zur Filialleitung war grundsätzlich entspannt und unkompliziert. Kritik an der Führung selbst wurde allerdings nicht besonders gerne angenommen. Auf Fehler wurde hingewiesen, teilweise unter vier Augen, oftmals jedoch auch vor der Gruppe, was für die betroffene Person unangenehm sein konnte. Bei einem der beiden Filialleiter kam es außerdem vor, dass man nach Meinungsverschiedenheiten oder wenn man ihn verärgert hatte, eine Zeit lang mit Ignoranz behandelt wurde. Das empfand ich persönlich als wenig professionell.

Anliegen und Probleme konnte man grundsätzlich ansprechen und man hatte dabei auch das Gefühl, ernst genommen zu werden. In der tatsächlichen Umsetzung änderte sich danach allerdings eher selten etwas. Auch bei der Arbeitsverteilung bzw. Beurteilung empfand ich den Umgang nicht immer als ganz ausgewogen: Von Mitarbeitern, die zuverlässig viel leisteten, wurde teilweise selbstverständlich mehr erwartet, während bei schwächeren Mitarbeitern weniger kritisch hingeschaut wurde.

Positiv war, dass selbstständiges Arbeiten und Teamarbeit gut möglich waren und bei Dienstplänen und Urlaubswünschen – sofern es die Besetzung zuließ – meistens entgegenkommend gehande

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung war gut und im Sommer gab es eine Klimaanlage, im Winter war es teilweise etwas kühl. Körperlich war die Arbeit durchaus anstrengend, im Team aber gut machbar. Problematisch waren teilweise die Lieferungen aus der Zentrale: Schwere und sperrige Ware wurde so auf Paletten geschlichtet, dass das sichere Abräumen für kleinere bzw. körperlich weniger kräftige Mitarbeiter kaum möglich war. Auch Unterbesetzung machte stressige Tage mit Lieferung, Kassa, Kunden und zusätzlichen Vorgaben schwierig.

Deutlichen Verbesserungsbedarf sehe ich außerdem bei der externen Reinigungsfirma. Die Sauberkeit war teilweise mangelhaft – unter anderem wurden WC und Küche mit demselben Reinigungstuch gereinigt. Hier sollte dringend stärker auf Hygiene und Qualität geachtet werden.

Kommunikation

Im normalen Arbeitsalltag funktionierte die Kommunikation grundsätzlich gut. Informationen, Änderungen und Anforderungen wurden zeitnah weitergegeben. Zusätzlich gab es im Aufenthaltsraum eine Mappe mit wichtigen Mails und Informationen, die regelmäßig gelesen werden sollte.

Bei meiner Kündigung habe ich die Kommunikation allerdings als sehr enttäuschend erlebt. Zwar war schon länger bekannt, dass die Filiale personell eher stark besetzt war, dass tatsächlich jemand gekündigt werden sollte, wurde uns jedoch nie konkret mitgeteilt. Am betreffenden Tag wurden wir schließlich zusammengerufen und darüber informiert, dass die Unternehmensleitung den Abbau einer Stelle verlange. Gleichzeitig wurde uns gesagt, dass die Filialleitung dagegen ankämpfe und wir uns nicht zu viele Sorgen machen sollten. Kurz darauf wurde ich in die Mittagspause geschickt und direkt nach meiner Rückkehr ins Büro gerufen, wo mir die Kündigung übergeben wurde.

Gerade bei einer Entscheidung mit solchen persönlichen Auswirkungen hätte ich mir eine offenere und sensiblere Kommunikation gewünscht. Die Kommunikation im täglichen Arbeitsablauf war gut – bei dieser für mich entscheidenden Situation leider nicht.

Gleichberechtigung

Frauen und Männer wurden meiner Erfahrung nach gleich behandelt und hatten dieselben Möglichkeiten, auch in Führungspositionen. Eine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts habe ich seitens des Unternehmens nie erlebt. Vorurteile kamen eher vereinzelt von Kunden, die bei manchen Fachfragen lieber mit einem Mann sprechen wollten.

Interessante Aufgaben

Es war abwechslungsreich, da man neben Kundenberatung im Kassabereich und auch im Lager tätig war. Natürlich ist der Ablauf nach einer gewissen Zeit immer der Gleiche, trotzdem fand ich es voll okay.

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Arbeitgeber-Kommentar

Claus WurzPersonalleiter

Vielen Dank für das ausführliche Feedback und die Mitteilung deiner Sichtweise. Wenn wir nach eingehender Prüfung deiner Hinweise Verbesserungspotential orten, werden wir im Sinne unserer Qualitätssicherung entsprechende Maßnahmen setzen.
Wir danken dir für deine Mitarbeit und wünschen dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute. Liebe Grüße von deinem ZGONC Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.