6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Den Leuten die sich ständig bewerben, einfach mal eine Chance geben. Ich arbeite schon meine gabze Laufbahn daran mit dem Ziel, mal bei der AGV arbeiten zu können.
Man fragt nach Verbesserungsvorschlägen, erhält aber nie eine Antwort.
Wie soll man sich da verbesser?
Gesprächsatmosphäre / Tonalität: Die Gesprächsatmosphäre war insgesamt zu distanziert und wenig einladend. Ein Bewerbungsprozess sollte auch dazu dienen, die Kandidatin bzw. den Kandidaten für die Stelle zu begeistern. Stattdessen entstand eher der Eindruck, dass der Fokus zu stark auf möglichen Schwächen lag. Eine stärker stärkenorientierte Gesprächsführung wäre zielführender gewesen. Ein gezieltes Update im Bereich moderner Personalgewinnung wäre hier klar empfehlenswert.
Auch das wertschätzende und positive Auftreten im Kontakt mit der Personalabteilung in der Termineinladung bietet noch deutliches Verbesserungspotential. Ein persönlicherer einladenderer Umgangston wäre angebracht. Die empathische Wirkung sollte sein: "Wir freuen uns auf dich" - anstelle hier ist der Termin und wir erwarten dich exakt dann.
Das Gespräch wirkte insgesamt eher steif, wenig modern und teils von oben herab. Ein positiveres, wärmes, freundlicheres und zeitgemässeres Auftreten wäre dringend angebracht, um auf dem heutigen Arbeitsmarkt als Arbeitgeber auch konkurrenzfähig zu sein.
Arbeitgeberattraktivität und Auftreten: Gerade als kantonale Gebäudeversicherung, die sicherlich nicht zu den attraktivsten Arbeitgebern im Bereich Versicherung für ambitionierte Talente zählt, wäre ein bewusst positiver, einladender und wertschätzender Auftritt zwingend nötig gewesen. Der Auftritt wirkte jedoch eher altmodisch und abschreckend als gewinnend.
Benefits-Kommunikation: Das explizite Hervorheben von Gratiswasser und Früchten als Benefit ist nicht mehr zeitgemäss und wird von qualifizierten Bewerbenden kaum als echter Vorteil wahrgenommen. Solche Punkte wirken nicht mehr als attraktiv und sind kaum erwähnenswert. Echte Benefits sind z.B. ein hoher Home Office-Anteil, Beiträge an Fitnessabos, Übernahme Halbtax oder weiteren Kosten durch den Arbeitgeber, usw.
Wir leben in einem freien Land. Die Arbeitgeberin hat das Recht, Bewerbungen abzulehnen. Sie muss dafür nicht einmal Gründe angeben. Wenn sie es aber tut, sollten diese plausibel sein und die bewerbende Person nicht vor den Kopf stossen. Wenn als Absagegrund aufgeführt wird, dass man eine bestimmte Qualifikation nicht mitbringt - obwohl diese zuoberst auf dem Lebenslauf steht -, ist das ein Zeichen von absolut fehlender Wertschätzung und nur vorgeschoben. Vorgeschoben für Alterdiskriminierung, falsche sexuelle Orientierung oder falsche Nationalität? Es bleibt einem nur das Spekulieren. Die ganze Respektlosigkeit wird noch überboten durch entsprechende Verleugnung bei entsprechenden telefonischen Rückfragen. Geht man so mit gut qualifizierten Bewerber:innen um? Dass die falsch begründete Absage beinahe postwendend kam, verstärkt das schlechte Gefühl.
Nicht bloss versuchen, den Job zu verkaufen. Dem Bewerber auch zeigen, dass man interessiert ist und was man alles zu bieten hat. Dem Bewerber nicht unterstellen, was er kann (bzw. was das HR glaubt, dass er nicht kann).
HomeOffice anbieten.
Auch auf mündliche Nachfrage werden keine Absagegründe genannt. "Entscheidend sei das Gesamtbild der Kandidaten gewesen."
Trotz "grosszügige Bedingungen" in der Stellenbeschreibung kein Homeoffice, auch nicht bei langem Arbeitsweg: "Das ist ihr Problem".
Bachelor Informatik, ETH Zürich