Stehter Tropfen höhlt den Stein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hat Mut neues zu probieren, auch wenn es eher häufig ins Nichts verläuft.
Teams halten gut zusammen, natürlich gibt es immer schwarze Schafe, aber mit denen weiss man umzugehen und sie zu integrieren. Grossen Dank an die Teamleiter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viel BlaBla und wenig dahinter. ACH hat einen Standard, jedoch verliert man den immer mehr und mehr. Man ruht sich gerne auf Lorbeeren aus, anstelle Mitarbeitende zu fördern, Vertrauen zu schärfen und auf Experten zu hören. Grundlagenarbeit fällt hinter Verrechenbarkeit, gepaart mit einer hohen Fluktuation geht viel Wissen verloren. Absolutes Horror-Szenario für jedes Dienstleistungsunternehmen.
Verbesserungsvorschläge
Grundlagenarbeit! Egal in der Technik, Verkauf, Marketing oder Backoffice. Es gibt Überall grosse Baustellen aber nur Pflaster. Anstelle, dass man die Chance der letzten Jahre genutzt hat um diese aufzuarbeiten wurden Investitionen in Expansion und ins nichts getrieben.
Stehter Tropfen höhlt den Stein... Das verlangt viel Geduld von den Mitarbeitenden, was von ihnen jedoch nicht verlangt werden kann. Man soll niemals vergessen, man arbeitet nicht für den Chef, sondern für sich.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre kann stark variieren. Aufgrund von vielen Leerläufen und starker Fluktuation hält sich die Motivation oftmals in Grenzen.
Kommunikation
Die Kommunikation hat sich im Verlauf des letzten Jahres stark verbessert. Proaktive Kommunikation über Geschäftsentscheide, welche Mitarbeitende stark betreffen werden sehr spontan kommuniziert. Ich spreche hier von 1-2 Wochen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt innerhalb von Teams ist sehr stark. Man schaut aufeinander und hilft sich wo man kann.
Teilweise jedoch noch immer "Gärtchendenken".
Gewisse Mitarbeitende haben das Gefühl, dass sie wichtiger sind als andere. Hilft beim Zusammenhalt nicht.
Work-Life-Balance
Aufgrund der Jahresarbeitszeit, gibt es die Möglichkeit sich Zeit für Termine zu nehmen. Jedoch mit 8.5h Tagen und 5 Tage Woche mit 5 Wochen Ferien ist man kein Vorreiter in Work-Life-Balance. Vielleicht war man das mal bei der Einführung vor 10 Jahren.
Vorgesetztenverhalten
Grosse Veränderung in ein Kundenzentriertes Denken hat gab Hoffnung, dass sich vieles ins Gute verändern kann. Vorgesetzte haben viel Mut Neues auszuprobieren, jedoch werden Mitarbeitende erst im Nachgang mit einbezogen und man erhofft sich mehr Konzeptionsarbeit um auf ein gemeinsames Ziel hin zu arbeiten.
Vorgesetzte sprechen viel von "Loslassen", "Eigeninitiative" und "Vertrauen", bei Einigen Vorgesetzten in der GL ist dies jedoch (noch) nicht angekommen. Viel Blabla, wenig machen. Man stellt Experten ein und hört nicht auf sie. Vertrauen in Mitarbeitende wird sehr langsam aufgebaut.
Teamleiter halten das Unternehmen zusammen. Ohne sie ginge gar nichts.
Interessante Aufgaben
Sehr abwechslungsreiche Arbeit. Immer was zu tun. Jedoch nicht auf einem sehr hohen Niveau. Man ist immer etwas limitiert.
Gleichberechtigung
Kann nicht vom Lohn sprechen, doch alle Mitarbeitende werden meines Erachtens gleich behandelt. Sehr wenige weibliche Mitarbeitende. Es fehlt an Diversität
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende Werden nicht links liegen gelassen. Man hält an ihnen fest, auch bei allfälligen Krankheiten oder Beschwerden.
Arbeitsbedingungen
Grundsätzlich hat man einen vollständig ausgestatteten Arbeitsplatz im Büro. Für HomeOffice muss man sich bis auf den Laptop alles selbst anschaffen.
Teilweise erhalten Mitarbeitende nicht die passenden Tools für ihre Arbeit. Keine Extrawünsche um Arbeiten effizienter zu lösen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt-Zertifikat grenzt an Greenwashing. Man macht nichts aktiv für die Umwelt ausser ein bisschen Recycling.
Investitionen in Lokale Events (mit Marketing Gedanke) werden gemacht
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist mittelmässig und die Sozialleistungen eher beim Minimum.
Es wird nach Lohnbändern gearbeitet, auf welche Mitarbeitende keine Einsicht haben.
Image
Es war mal besser. Man hat lange und viel ins Falsche investiert. Anstelle von BlaBla und Zukunft, hat man die Grundlagen des Unternehmens vergessen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt ein Weiterbildungsreglement, jedoch muss man immer proaktiv sein.
Karrieremöglichkeit gibt es wenige und wenn dann Lückenfüllend. Man muss schon Glück haben.

