3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Kollegenzusammenhalt untereinander und kostenlose Parkplätze falls man mit dem Auto kommt.
1; Mangelnde Kommunikation und Transparenz
2; Fehlende Wertschätzung und Anerkennung
3; Schlechte Work-Life Balance
4; Unfaire Ungleichbehandlung
5; Fehlende Entwicklungsmöglichkeiten
6; Fehlendes Vertrauen
7; Ignoranz von Mitarbeiterbedürfnissen oder Beschwerden
8; Schlechte Führungskulutur
9; Keine Benefits für Mitarbeiter
Meine Verbesserungsvorschläge für dieses Unternehmen wäre:
1; Klare Karrierepfade und individuelle Entwicklungsgespräche könnten Mitarbeitende langfristig motivieren und binden.
2; Das Einhalten von Versprechen aus dem Bewerbungsprozess würde die Glaubwürdigkeit der Arbeitgebermarke stärken.
3; Eine faire und leistungsgerechte Vergütung die in der Region üblich ist, wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Mitarbeiterzufriedenheit.
4; Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit egal ob "Teamleiter" oder Lagermitarbeiter / Disponent
5; Endlich sinnvolle Fahrer und Mitarbeiter Einteilung der Arbeitszeiten machen, damit man die Arbeit auch schafft
Die angespannte Atmosphäre wirkt sich merklich auf die Produktivität und das allgemeine Wohlbefinden aus. Die Hauptaufgabe der Angestellten (Lagermitarbeiter oder Teamleiter) besteht zu 60-80% darin, durch die Gänge mit dem Einkaufswagen zu "rasen" um zu picken, so schnell wie möglich zu packen und die Ware dem Fahrer bereit zu stellen. Dabei werden täglich 10-15.000 Schritte absolviert. Nur an wenigen Stunden in der Woche werden zudem unmotivierte und schlecht bezahlte "Freelancer Picker" eingestellt, die meistens zuvor als Fahrer tätig waren.
Die öffentliche Selbstdarstellung wirkt aufgesetzt und entspricht nicht der Realität im Inneren.
Absolut Mies, da man ständig in Wechselschicht arbeiten musste (6:30 bis 15:00 oder 15:00 bis 23:30) und man auch öfters angerufen wurde ob man nicht früher Zeit hat zu kommen oder länger zu bleiben. Zudem musste man oft bei kranken Vollzeit-Mitarbeitern einspringen und somit baute man eine Menge Überstunden auf, die man sich nicht einmal auszahlen lassen konnte. Nachtschicht-Zuschläge gibt es bei dieser Firma auch nicht zur Info!
Dass ein Arztzeugnis ab dem ersten Tag gefordert wurde, verstärkte den Eindruck einer Firma, die Kontrolle wichtiger findet als Vertrauen oder Fairness. Bei Austritt aus der Firma wartet man Monate um ein Zeugnis für den Lebenslauf zu erhalten.
Die einzige ‚Weiterbildung‘ bestand aus Learning by Doing – häufig unter Zeitdruck und ohne Anleitung. Es fehlte an einem klaren Entwicklungsplan für Mitarbeitende – jeder arbeitete einfach vor sich hin.
Das positivste war der Kollegenzusammenhalt untereinander, da man sich gegenseitig unterstützt hatte und das "Leid" teilte.
Feedback fand nur statt, wenn etwas schief lief – Lob war ein Fremdwort.
Die Arbeitsbelastung war dauerhaft zu hoch, ohne dass personelle oder organisatorische Unterstützung erfolgte. Pausen wurden oft nur auf dem Papier gewährt – realistisch waren sie kaum umsetzbar. Man musste oft schwere Sachen transportieren ohne ausreichend Hilfsmittel, somit waren Arztbesuche mit Spritzen und Tabletten vorprogrammiert.
Keine persönliche Mitarbeitergespräche mit dem "neuen" Chef aus Österreich oder Lagerleiter. Schwierige Themen wie dauernde Mehrarbeit (Überstunden), nicht machbare Pausen, Nachtzuschläge oder eine kleine Lohnerhöhung werden ignoriert.
Bei mir war das Gehalt deutlich unter dem Branchendurchschnitt - ohne transparente Begründung. Somit benötigte ich noch einen Nebenjob um über die Runden zu kommen. Betriebliche Benefits wie Gesundheitsangebote, Jobtickets für die Bahn oder Mitarbeiterrabatte um im eigenen Shop einkaufen zu können existierten nicht! Der einzigste Benefit war man durfte abgelaufene Lebensmittel vor Ort essen/trinken oder mit nach Hause nehmen. Arbeitsfreien Geburtstag und Glückwünsche gab es auch nicht.
Vollzeitmitarbeiter oder neue Mitarbeiter werden mit deutlich höheren Gehältern angeworben, obwohl Sie die gleiche Arbeit machen. Egal ob Teamleiter und Lagermitarbeiter, wir alle machten die Selbe Arbeit aber mit grossen Gehaltsunterschieden. Teamleiter ist bei Alfies nur ein "Begriff"!
Der Tag besteht zu ca. 60-80% aus schnellen Picken mit dem Einkaufswagen, 10-20% gelieferte Ware einräumen, 10-20% Lebensmittel Checks machen und der Rest aus Aufräumarbeiten. Egal ob Teamleiter oder Teilzeit-Lagermitarbeiter/Dispo. Es wird nicht differenziert.
Man kann sich ab und zu Lebensmittel und Getränke mit nach Hause nehmen, die kurz vor dem Ablaufen sind oder bereits abgelaufen. Es werden Getränke während der Arbeitszeit kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Kostenfreie Parkplätze in der Tiefgarage gibt es auch. Man kann sich flexibel für ein Dienst eintragen via App oder man wird auch mal spontan angerufen ob man Zeit hat.
Es war möglich, einen Bekannten, ein Familienmitglied oder sogar ein Kind mitzunehmen, wenn man keine Betreuung organisieren konnte. Das hat viel Flexibilität geboten und erleichterte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Leider gab es für Mitarbeiter keine Möglichkeit, das eigene Elektroauto kostenfrei aufzuladen. Andernfalls hätte ich mir schon längst eins zugelegt, um auf nachhaltige Weise zur Arbeit zu kommen. Die Ladesäulen waren ja reichlich vorhanden. Evtl. hätte ich den Nebenjob dann auch länger gemacht.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Arbeitgeber bis heute keine digitale Trinkgeldfunktion für die Kunden einführte, wie es bei anderen Anbietern (JustEat oder Uber) längst üblich ist. Somit wären die Fahrer viel Motivierter und man würde auf einen anständigen Stundenlohn kommen. Zudem kommt nicht immer wieder die Diskussion des schlechten Stundenlohns auf.
Die Arbeitsatmosphäre war geprägt von einem offenen und respektvollen Miteinander. Kollegen unterstützen sich gegenseitig, und es herrschte eine positive Teamdynamik, die den Arbeitsalltag angenehm gestaltete.
Das Image ist gut aber immer noch Verbesserungswürdig da viel Konkurrenz in Zürich und Umgebung herrscht.
Bei freier Schichteintragung hatte man eine super Work-Life-Balance und gute Planbarkeit.
Es gab einige Freelancer Mitarbeiter / Fahrer in dieser Firma die es zum Picker oder Lagermitarbeiter in Festanstellung geschafft hatten.
Es war kein Geheimnis damit man 22,-/Std. Brutto als Fahrer verdiente ohne Trinkgeld. Es gibt natürlich bessere Nebenjobs in Zürich aber ob diese auch so flexibel sind, bezweifele ich.
Die Bestellungen wurden ausschliesslich mit Elektroautos ausgefahren und man bündelt gleich mehrere Bestellungen auf einer Tour.
Mega Kollegenzusammenhalt unter den Fahrern. Hab es so noch nie bei anderen Arbeitgebern gesehen.
Leider habe ich mich nicht mit jedem Vorgesetzten verstanden, jedoch waren diese immer Nett und Zuvorkommend.
Zwischen den Touren wurden ab und an kurze Ruhepausen gemacht bei einem nicht so hohen Bestellaufkommen. Jedoch ist es auch mal zu stressigen Zeiten gekommen, wo man durchgehend am Fahren war.
Das Heben der schweren Kisten von der Rampe war eine körperliche Herausforderung, die nicht ideal für die Gesundheit war. Hier hätte bereits längst eine Verbesserung stattfinden sollen, um die Arbeitsbedingungen für alle zu erleichtern.
Es wäre großartig, wenn Fahrer bei Start einer neuen Tour einen Signalton auf das Diensthandy erhalten würden. So müsste man die App nicht ständig manuell aktualisieren oder auf einen Hinweis der Vorgesetzten warten.
Ich fand es großartig, dass Frauen und Männer hier vollkommen gleichberechtigt waren und kein Unterschied gemacht wurde – selbst bei schweren Lieferungen. Jeder wurde nach seinen Fähigkeiten geschätzt, was zu einem starken Teamgeist beigetragen hat.
Neben dem sicheren und pünktlichen Transport von Waren lag der Reiz vor allem in der eigenverantwortlichen Routenplanung und dem Navigieren durch verschiedene Stadtteile oder Regionen. Man entdeckte stets neue Orte, begegnete unterschiedlichsten Menschen und musste flexibel auf unerwartete Situationen wie Verkehr, Wetter oder spontane Änderungen reagieren. Zudem trug man eine wichtige Rolle in der Lieferkette, was den Job sowohl spannend als auch bedeutsam machte.