Von grosser Freude zum Albtraum
Arbeitsatmosphäre
Während die anderen Mitarbeiter sehr lieb und freundschaftlich waren, war jede Interaktion mit der Geschäftsleitung unangenehm bis erniedrigend.
Work-Life-Balance
45 Stundenwoche, 20 Tage Ferien im Jahr und kompensationspflichtige Feiertage verlangten Überstunden trotz der 9h Tage ab. Dadurch war es schwierig nebenbei ein erfüllendes Privatleben zu führen.
Karriere/Weiterbildung
Der CEO ist stolz darauf, alleine alles am besten zu können. Aufstiegsmöglichkeiten werden einem zwar versprochen, jedoch nie realisiert.
Vorgesetztenverhalten
In meiner 7 jährigen Berufstätigkeit habe ich noch nie solch schlechte Vorgesetzte gehabt. Man wurde angefahren für Sachen, die man zwei Tage zuvor so abgesprochen hatte. Dies wurde danach aber verneint. Ich wurde mehrmals wortwörtlich vor dem ganzen Büro angeschrien.
Arbeitsbedingungen
Die GL hat viel Zeit und Geld darin investiert, herauszufinden, was das gesetzliche Minimum ist, welches einem Arbeitnehmer zusteht.
Bei Krankheit war der erste Tag ein Karenztag (unbezahlt), danach bekam man 90% des Lohns. Spesen waren beim Minimalsatz von Fr 17 angesetzt. Bei Feiertagen waren nur die vom Kanton festgesetzten bezahlt. An den anderen durfte man nicht arbeiten, jedoch kompensieren.
Kommunikation
Mündliche Abmachungen mit dem Chef waren von ihm zwei Tage später vergessen. Auch sagte er offen, dass er immer recht habe und alles am Besten wusste.
Gehalt/Benefits
Als Projektleiter war mein Lohn Fr 1000 unter dem Durchschnittslohn in meinem Alter. Sozialleistungen gab es nur das gesetzliche Minimum
Gleichberechtigung
Während dies nur in gewissen Gesprächen, vor allem mit weiblichen Mitarbeiterinnen zum Vorschein kam, wertet der CEO männliche und weibliche Fähigkeiten definitiv anders.
Interessante Aufgaben
Während die Vielfalt an Projekten sehr spannend und in gutem Sinne herausfordernd waren, wurden grosse Projekte, nach der Auslegung durch mich, im letzten Moment vom CEO entzogen.