AMAG
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Lohn wurde immer pünktlich ausbezahlt. Die Arbeitskollegen waren sehr toll. amag academy (Firmeninterne Coachings) sehr positiv.
Gratis-Parkplätze.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Lohn: Steigt nicht mit dem Know-How, ein Quereinsteiger verdient viel mehr und ein Lehrabgänger verdient etwas weniger.
Mondpreise für z.B Motorenöl.
Häufige Ausfälle der Systeme (SAP, ETKA oder eParts).
Manuelles Zeiterfassungssystem (macht ein Badgesystem, es ist 2026) somit spart ihr euch die täglichen Mails an die die sich nicht korrekt gestempelt haben und verhindert den täglich begangenen Arbeitszeitbetrug - durch das Nachstempeln.
Mitarbeiterkonditionen für Fahrzeuge - Mein Kollege aus der Versicherungsbranche hat bessere Konditionen als ich, aber ich arbeitete bei der AMAG.
Verbesserungsvorschläge
Onboardings.
Benefits für den täglichen Konsum:
Früchte, Getränke insbesondere Wasser & anständiger Kaffee.
Wertschätzung gegenüber Performern:
Leider musste ich mein Arbeitsverhältnis aufgrund von einer sehr schwachen Lohnentwicklung und starker Unterforderung (trotz grossem Personalmangel) beenden. Überarbeitet die Lohnbänder.
Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern:
Für die Vorgesetzten sind die Zahlen das A und O, wie aber vorallem die Mechaniker darunter leiden ist ihnen leider häufig egal.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe vom direkten Vorgesetzten viel Lob bezüglich meiner Arbeitsweise erhalten, von den höheren Vorgesetzten kam relativ wenig.
Kommunikation
Quartalsmeeting während der Mittagszeit.
Kollegenzusammenhalt
Sobald ein Fehler passiert, wird die Ursache und nicht die Lösung gesucht, teilweise leideten sogar die Kunden darunter, mit unter anderem längeren Wartezeiten.
Work-Life-Balance
Die Ferien müssen im November für das ganze kommende Jahr eingetragen werden, spontane Ausflüge sind sehr unwahrscheinlich - wenn man dann in den Ferien ist, klingelt das Handy fast täglich obwohl alles sauber hinterlassen wurde.
Interessante Aufgaben
Viele inoffizielle Verantwortungen für welche jemand anders dann die Lobeslieder kriegt - weil alles so toll ist.
Gleichberechtigung
Es ist eine sehr Männerdominante Branche
Arbeitsbedingungen
Sehr altes Gebäude, teilweise konnten mich Kunden am Telefon nicht hören wegen den Hintergrundgeräuschen. Sehr schlechte Kaffeemaschinen und Hahnenwasser für die Mitarbeiter…
Damit Reifen und Räder nicht mehr Rückenschmerzen verursachen bekamen wir letztes Jahr ein Rädlitransporter - das war das beste Investment der letzten Jahre meiner Meinung nach.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
regelmässige Werkstattentsorgung.
Gehalt/Benefits
Besonders problematisch empfinde ich die Lohnpolitik bei internen Funktionswechseln und zusätzlicher Verantwortung. Wer sich intern weiterentwickelt, Verantwortung übernimmt oder eine Stellvertreterfunktion ausübt, sollte meiner Meinung nach auch finanziell entsprechend eingestuft werden.
Bei Neueinstellungen entsteht aus meiner Sicht teilweise der Eindruck, dass externe Mitarbeitende zu deutlich besseren Konditionen eingestellt werden können, während bei bestehenden Mitarbeitenden trotz Erfahrung, Betriebskenntnissen und zusätzlicher Verantwortung wesentlich weniger Spielraum vorhanden ist.
Gerade wenn man neue Mitarbeitende einarbeitet, Verantwortung übernimmt und gleichzeitig feststellt, dass die eigene Funktion finanziell nicht entsprechend berücksichtigt wird, leidet die Motivation erheblich.. Performer sein lohnt sich nicht.
Image
Mondpreise, geringe Qualität und unverantwortungsbewusste Mitarbeiter… Es ist schwierig hinter den überhöhten Preisen zu stehen und bei Reklamationen zu argumentieren.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden soweit ich weiss bezahlt, Lohnentwicklung sehr gering. Karriere sind Ausnahmefälle - im jungen Alter sehr geringe Chancen.


