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Bewertung

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Mein Erfahrung mit Ameos Spital Einsiedeln

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei AMEOS Spital Einsiedeln AG in Einsiedeln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Sehr geehrte
Leiterin Personalmanagement
AMEOS Gruppe

Kritik und negative Rückmeldungen auf öffentlichen Plattformen (z. B. Kununu) sollten nicht pauschal mit dem Hinweis beantwortet werden, Mitarbeitende mögen sich für ein persönliches Gespräch an die Personalabteilung wenden.

Die in der Vergangenheit hohe Fluktuation sowie zahlreiche Kündigungen stellen ein klares Warnsignal dar und weisen auf strukturelle Probleme am Standort AMEOS Spital Einsiedeln hin. Diese stehen in engem Zusammenhang mit dem dortigen Führungs- und Kommunikationsverhalten.

Aufgrund eines bestehenden Angstklimas, geprägt von Mobbing, Einschüchterung und Druck, ist nicht zu erwarten, dass sich Mitarbeitende offiziell melden. Stattdessen verlassen auch gut qualifizierte Mitarbeitende das Unternehmen. Standardisierte Aufforderungen zur Kontaktaufnahme werden daher als realitätsfern und ignorierend wahrgenommen.

Stattdessen sollte sich die Unternehmens- und Personalleitung selbst ein unabhängiges Bild der Situation machen, die verantwortlichen Führungspersonen direkt konfrontieren und bei Bedarf konsequente personelle Maßnahmen ergreifen. Nur durch eine ernsthafte
Aufarbeitung und transparente Veränderungen kann Vertrauen wiederhergestellt und die
Arbeitsatmosphäre nachhaltig verbessert werden.

Arbeitsatmosphäre

Die derzeitige Atmosphäre im Spital ist stark belastet. Führungskräfte, die glauben, mit Druck, Einschüchterung das Beste aus Mitarbeitenden herauszuholen, bewirken genau das Gegenteil.

Image

Aufgrund der in den oben genannten Punkten beschriebenen Situation herrscht eine allgemeine Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden. Dies äußert sich in einer überwiegend negativen Wahrnehmung des Arbeitgebers sowie in einer spürbar belasteten Stimmung im Arbeitsalltag.

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist unter der aktuellen Dienstplanung kaum möglich. Nach einem Block von Nachtdiensten werden Mitarbeitende unmittelbar wieder für Frühdienste eingeplant, ohne ausreichende Erholungszeit.

Die Folgen sind deutlich spürbar: starke Müdigkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit und eingeschränkte Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag. Viele Kolleginnen und Kollegen wirken erschöpft, was nicht nur die eigene Gesundheit belastet, sondern auch die Arbeitsqualität und Sicherheit beeinträ

Karriere/Weiterbildung

Grundsätzlich bestehen Möglichkeiten zur Karriereentwicklung und Weiterbildung. Der tatsächliche Zugang ist jedoch uneinheitlich und hängt von individuellen sowie strukturellen Faktoren ab, wodurch Gleichbehandlung nicht durchgängig gewährleistet ist.

Kollegenzusammenhalt

Die aktuelle Leitung erzeugt durch Einschüchterung, Druck ein Klima der Angst. Dieses Verhalten belastet viele Mitarbeitende psychisch und wirkt sich negativ auf die Arbeitsatmosphäre aus. Die Auswirkungen sind auf mehreren Stationen deutlich spürbar, insbesondere in Bereichen, in denen Entscheidungen maßgeblich durch die Leitungsebene beeinflusst werden

Umgang mit älteren Kollegen

Die Dienstplanung berücksichtigt altersgerechte Arbeitsbelastung unzureichend. Insbesondere ältere Mitarbeitende berichten wiederholt über Überlastung und eine zu hohe Arbeitsintensität, was ihre Gesundheit und Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten auf leitender Ebene ist durch mangelnde Transparenz und unzureichende konstruktive Kommunikation geprägt. Konflikte werden nicht sachlich aufgearbeitet, und Rückmeldungen des Personals bleiben häufig unbeantwortet oder werden bagatellisiert. Dies führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung von Vertrauen und professioneller Zusammenarbeit.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind verbesserungswürdig. Die technischen Geräte entsprechen nicht dem aktuellen Stand, sind jedoch auch nicht vollständig veraltet.

Kommunikation

Die Kommunikation im Spital ist stark verbesserungswürdig. Es ist unklar, über welche Kommunikationswege Entscheidungen getroffen und weitergegeben werden. Transparenz und Dialog fehlen weitgehend.

Die aktuelle Leitung erzeugt durch Einschüchterung, Druck ein Klima der Angst. Dieses Verhalten belastet viele Mitarbeitende psychisch und wirkt sich negativ auf die Arbeitsatmosphäre aus.

Zusätzlich unterstützt die neue Pflegedienstleitung diese Führungsmethoden. Auch der Direktor toleriert bzw. unterstützt dieses Vorgehen, wodurch sich die Situation weiter verschärft.

Gehalt/Benefits

Die Löhne sind angemessen, jedoch nicht überdurchschnittlich. Vereinbarte Lohnerhöhungen bzw. Anpassungen wurden nicht umgesetzt, während der Aufgabenumfang erweitert wurde.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigte Behandlung erfolgt nur, solange Mitarbeitende die Linie der Leitung mittragen und deren Meinung teilen. Abweichende Haltungen führen zu spürbarem Boykott und Benachteiligung, was Mitarbeitende stark belastet und ihre Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigt.


Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Svenja WulfLeiterin Personalmanagement AMEOS Gruppe

Liebe Kollegin, lieber Kollege

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein ausführliches Feedback genommen haben. Wir bedauern zu lesen, dass Sie von negativen Erfahrungen berichten und mit vielen Aspekten Ihre Arbeitsalltags unzufrieden sind.

Ihre Kritik nehmen wir sehr ernst. Jede Bewertung prüfen wir intern und arbeiten diese auf, um mögliche Schwachstellen zu erkennen und gezielt Verbesserungen anzustossen. Besonders wichtig ist uns in diesem Zusammenhang zu betonen, dass wir entschieden gegen Mobbing und gegen jegliche Form von respektlosem Verhalten vorgehen. Entsprechenden Hinweisen gehen wir konsequent nach. Unser Anspruch ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden sicher, respektiert und ernst genommen fühlen. Eine wertschätzende Führung bildet hierfür eine Grundvoraussetzung. Zu kritischen Rückmeldungen zur Führungskultur gehen wir umgehend in den Austausch an unseren Standorten.

Gerne möchten wir auch auf Ihre Anmerkung zu unseren bisherigen Antworten eingehen. Dass wir regelmässig das persönliche Gespräch anbieten und um Kontaktaufnahme bitten, ist keineswegs als Floskel gemeint. Der direkte Austausch ist für uns ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Viele Themen lassen sich mithilfe von anonymen Bewertungen nur eingeschränkt nachvollziehen. Ein offenes Gespräch ermöglicht es uns, Hintergründe besser zu verstehen und konkreter auf individuelle Anliegen einzugehen.

Offene Kommunikation ist ein Grundwert unserer Personalarbeit, den wir aktiv fördern und leben möchten. Es ist uns deshalb wichtig, Kritik nicht nur anzunehmen, sondern im Dialog gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Sollten Sie also dennoch das Interesse an einem persönlichen Gespräch haben, freuen wir uns weiterhin über Ihre Kontaktaufnahme. Melden Sie sich gerne direkt bei Elke Sikora, Leiterin Personalmanagement Schweiz, unter Elke.Sikora@ameos.ch.

Freundliche Grüsse

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.