Mein Erfahrung mit Ameos Spital Einsiedeln
Verbesserungsvorschläge
Sehr geehrte
Leiterin Personalmanagement
AMEOS Gruppe
Kritik und negative Rückmeldungen auf öffentlichen Plattformen (z. B. Kununu) sollten nicht pauschal mit dem Hinweis beantwortet werden, Mitarbeitende mögen sich für ein persönliches Gespräch an die Personalabteilung wenden.
Die in der Vergangenheit hohe Fluktuation sowie zahlreiche Kündigungen stellen ein klares Warnsignal dar und weisen auf strukturelle Probleme am Standort AMEOS Spital Einsiedeln hin. Diese stehen in engem Zusammenhang mit dem dortigen Führungs- und Kommunikationsverhalten.
Aufgrund eines bestehenden Angstklimas, geprägt von Mobbing, Einschüchterung und Druck, ist nicht zu erwarten, dass sich Mitarbeitende offiziell melden. Stattdessen verlassen auch gut qualifizierte Mitarbeitende das Unternehmen. Standardisierte Aufforderungen zur Kontaktaufnahme werden daher als realitätsfern und ignorierend wahrgenommen.
Stattdessen sollte sich die Unternehmens- und Personalleitung selbst ein unabhängiges Bild der Situation machen, die verantwortlichen Führungspersonen direkt konfrontieren und bei Bedarf konsequente personelle Maßnahmen ergreifen. Nur durch eine ernsthafte
Aufarbeitung und transparente Veränderungen kann Vertrauen wiederhergestellt und die
Arbeitsatmosphäre nachhaltig verbessert werden.
Arbeitsatmosphäre
Die derzeitige Atmosphäre im Spital ist stark belastet. Führungskräfte, die glauben, mit Druck, Einschüchterung das Beste aus Mitarbeitenden herauszuholen, bewirken genau das Gegenteil.
Image
Aufgrund der in den oben genannten Punkten beschriebenen Situation herrscht eine allgemeine Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden. Dies äußert sich in einer überwiegend negativen Wahrnehmung des Arbeitgebers sowie in einer spürbar belasteten Stimmung im Arbeitsalltag.
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist unter der aktuellen Dienstplanung kaum möglich. Nach einem Block von Nachtdiensten werden Mitarbeitende unmittelbar wieder für Frühdienste eingeplant, ohne ausreichende Erholungszeit.
Die Folgen sind deutlich spürbar: starke Müdigkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit und eingeschränkte Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag. Viele Kolleginnen und Kollegen wirken erschöpft, was nicht nur die eigene Gesundheit belastet, sondern auch die Arbeitsqualität und Sicherheit beeinträ
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich bestehen Möglichkeiten zur Karriereentwicklung und Weiterbildung. Der tatsächliche Zugang ist jedoch uneinheitlich und hängt von individuellen sowie strukturellen Faktoren ab, wodurch Gleichbehandlung nicht durchgängig gewährleistet ist.
Kollegenzusammenhalt
Die aktuelle Leitung erzeugt durch Einschüchterung, Druck ein Klima der Angst. Dieses Verhalten belastet viele Mitarbeitende psychisch und wirkt sich negativ auf die Arbeitsatmosphäre aus. Die Auswirkungen sind auf mehreren Stationen deutlich spürbar, insbesondere in Bereichen, in denen Entscheidungen maßgeblich durch die Leitungsebene beeinflusst werden
Umgang mit älteren Kollegen
Die Dienstplanung berücksichtigt altersgerechte Arbeitsbelastung unzureichend. Insbesondere ältere Mitarbeitende berichten wiederholt über Überlastung und eine zu hohe Arbeitsintensität, was ihre Gesundheit und Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten auf leitender Ebene ist durch mangelnde Transparenz und unzureichende konstruktive Kommunikation geprägt. Konflikte werden nicht sachlich aufgearbeitet, und Rückmeldungen des Personals bleiben häufig unbeantwortet oder werden bagatellisiert. Dies führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung von Vertrauen und professioneller Zusammenarbeit.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind verbesserungswürdig. Die technischen Geräte entsprechen nicht dem aktuellen Stand, sind jedoch auch nicht vollständig veraltet.
Kommunikation
Die Kommunikation im Spital ist stark verbesserungswürdig. Es ist unklar, über welche Kommunikationswege Entscheidungen getroffen und weitergegeben werden. Transparenz und Dialog fehlen weitgehend.
Die aktuelle Leitung erzeugt durch Einschüchterung, Druck ein Klima der Angst. Dieses Verhalten belastet viele Mitarbeitende psychisch und wirkt sich negativ auf die Arbeitsatmosphäre aus.
Zusätzlich unterstützt die neue Pflegedienstleitung diese Führungsmethoden. Auch der Direktor toleriert bzw. unterstützt dieses Vorgehen, wodurch sich die Situation weiter verschärft.
Gehalt/Benefits
Die Löhne sind angemessen, jedoch nicht überdurchschnittlich. Vereinbarte Lohnerhöhungen bzw. Anpassungen wurden nicht umgesetzt, während der Aufgabenumfang erweitert wurde.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigte Behandlung erfolgt nur, solange Mitarbeitende die Linie der Leitung mittragen und deren Meinung teilen. Abweichende Haltungen führen zu spürbarem Boykott und Benachteiligung, was Mitarbeitende stark belastet und ihre Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigt.