Es gibt Verbesserungspotenzial!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Monderne Ausstattung, man hat wirklich alles was man als Akustiker braucht! Wenn nicht, dann darf man das intern bestellen!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Totale Überwachung mit KPIs, Next usw.. Ständiger Zahlen- und Verkaufsdruck. Jeder Woche bekommt man die Zahlen vor die Nase gehalten, wie viele Hörgeräte man noch verkaufen muss usw.! Keine Führung sondern nur Druck. Dadurch hohe Fluktuation! Vermutlich ist das einkalkuliert, man verbrennt die Leute ein paar Jahre und dann kommen wieder neue!
Verbesserungsvorschläge
Qualität vor Quantität! Jeder Kunde ist anders und benötigt dementsprechend mehr oder weniger Zeit! Durch die enge Terminierung und die Vorgaben (Next, Direktanpassung usw.) kann man den Kunden nicht mehr adäquat beraten. Weiterhin wird unnötiger Aufwand produziert! Man ist ständig an Hörgeräte hin und her tauschen, ausbuchen, einbuchen usw.! Die Kunden merken das auch und fragen ob die Hörgeräte neu sind. Das kostet alles Zeit, ist unprofessionell und macht keine guten Eindruck. Weniger KPIs und Tabellen, damit kann man auch dauerhaft Schaden anrichten! Wie viel Hörgeräte muss man verkaufen, damit das Jahressalär einer Person bezahlt ist, die den ganzen Tag irgendwelche Tabellen sortiert, umbaut oder ausschmückt!?
Arbeitsatmosphäre
Durch die Termine wie am Fliessband ohne Pausen ist man permanent im Stress. Ist man gestresst, dann merken das auch die Kunden. Die Kunden gehen dann lieber zum privaten Akustiker wo sich Zeit genommen wird.
Image
Man muss sich als Akustiker sein Image vor Ort selber aufbauen! Je nach dem wie viele Akustiker vorher in kurzer Zeit am Standort tätig waren, ist das Image dementsprechend.
Work-Life-Balance
Durch die Arbeitzeiten noch relativ gut, durch den Stressfaktor benötigt man aber eine gewisse Erholung.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist durchschnittlich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel Verpackungsmüll und Altpapier produziert, dass ist aber im Verkauf wahrscheinlich nicht anders möglich.
Kollegenzusammenhalt
Schwierig, da hohe Fluktuation und die Teams ständig durchgemischt werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Jüngere werden aus Kostengründen bevorzugt.
Vorgesetztenverhalten
Den Vorgesetzten hört man nur am Monatsende telefonisch, wenn es um die Zahlen geht. Gekümmert wird sich wenig bis gar nicht! Man ist quasi selbstständig und muss selber für alles schauen. Das hat mit Führung nichts zu tun. Den Gebietsleiter können man sich sparen.
Arbeitsbedingungen
Geregelte Arbeitszeiten. Man darf sich auch mal einen Kaffee gönnen, wenn ein Kunde absagt und man zufällig mal etwas Luft hat.
Kommunikation
Man wird in Entscheidungen wenig einbezogen.
Gleichberechtigung
Jüngere, günstiger Arbeitnehmer aus dem Ausland werden bevorzugt. Das liegt wahrscheinlich am fit4growth Programm um Kosten zu reduzieren bzw. die Effizienz zu steigern.
Interessante Aufgaben
Man ist gut gefordert und hat auch immer wieder mit interessanten Fällen zu tun.