Vertrauen verspielt, Potenzial verschenkt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sollte nun die erwartbare HR-Standardantwort folgen, wonach die geschilderten Erfahrungen nicht dem Selbstverständnis des Unternehmens entsprechen, bestätigt dies lediglich einen zentralen Punkt dieser Bewertung: Zwischen dem, was kommuniziert wird, und dem, was Mitarbeitende erleben, besteht eine erhebliche Lücke.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war überwiegend toxisch. Wertschätzung und offene Kommunikation habe ich oft vermisst. Die HR Business Partner haben aus meiner Sicht keinen erkennbaren Beitrag zur Verbesserung der Situation geleistet. Dies wirkte sich negativ auf die gesamte Zusammenarbeit und die Motivation aus.
Kommunikation
Kommunikation wie bei der Deutschen Bahn: selten pünktlich, häufig unvollständig und gelegentlich gar nicht angekommen. ⭐️
Kollegenzusammenhalt
Statt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, dominierten Silodenken, Eigeninteressen und gegenseitiges Abschieben von Verantwortung. Stark spürbar im HR
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance war vorhanden, aber eher auf dem Papierbasis. Arbeitsbelastung und Erwartungen standen nicht immer im Einklang mit einer gesunden Balance zwischen Beruf und Privatleben.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen wirkten teilweise wie ein Escape Room. Viele Hindernisse, wenig Hinweise und man musste sich den Weg selbst erarbeiten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein endete häufig dort, wo es Aufwand verursacht hätte.
Gehalt/Benefits
Gehalt kam mehrheitlich pünktlich, Betonung auf mehrheitlich. Mehr Positives kann ich an dieser Stelle leider nicht erwähnen.
Image
Es ist beeindruckend, wie es geschafft wurde, ein ohnehin angeschlagenes Image noch weiter auszubauen.
Karriere/Weiterbildung
Die Karriereperspektiven erinnerten an eine Sackgasse: Man konnte lange stehen bleiben, vorwärts ging es jedoch selten.

