Hervorragender Jahresabschluss, magere 0,8 % für die Mitarbeitenden
Gehalt/Benefits
Wie jedes Jahr wird Mitarbeitenden über 30 der Lohn gekürzt. Für ein Unternehmen mit so guten Geschäftszahlen wie Axa ist es aus meiner Sicht sehr enttäuschend, wenn angesichts stetig steigender Lebenshaltungskosten nicht einmal ein Teuerungsausgleich gewährt wird. Das vermittelt deutlich den Eindruck, dass die Bedürfnisse der Mitarbeitenden keine Priorität haben. Aussagen wie „Preferred Employer“ wirken vor diesem Hintergrund leider eher wie leere Versprechen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mitarbeitende werden erneut dazu verpflichtet, vor Ort zu arbeiten. Es stellt sich die Frage, wie diese Maßnahme mit dem erklärten Ziel von Axa vereinbar ist, den CO₂-Fussabdruck zu reduzieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende werden durch wiederholte Lohnkürzungen beziehungsweise den ausbleibenden Teuerungsausgleich systematisch benachteiligt, was den Eindruck einer altersbedingten Diskriminierung entstehen lässt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen verschlechtern zunehmend. Mitarbeitende werden in überfüllte Büros mit der Atmosphäre eines Callcenters gepfercht, während gleichzeitig Homeoffice-Möglichkeiten reduziert werden. Insgesamt entsteht so ein Arbeitsumfeld, das wenig Wertschätzung und Flexibilität erkennen lässt.

