Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.9.2026
AXA Schweiz erhält ein gemischtes Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt und die Arbeitsatmosphäre gehören zu den klaren Stärken: Mitarbeiter:innen schätzen den teamorientierten Umgang, die Du-Kultur bis zur Geschäftsleitung und den starken Zusammenhalt innerhalb der Teams. Die Aufgaben werden als abwechslungsreich und vielseitig beschrieben, und das öffentliche Ansehen des Unternehmens wird positiv bewertet — wobei einige Bewertungen anmerken, dass das Image die interne Realität übertrifft.
Kritischer sehen Mitarbeiter:innen die Gehaltspolitik: Mehrjährige Nullrunden, fehlende Inflationsausgleiche und das Fehlen eines 13. Monatslohns werden häufig bemängelt. Beim Vorgesetztenverhalten gehen die Meinungen auseinander — direkte Vorgesetzte erhalten oft Lob, während höhere Führungsebenen als distanziert und inkonsisten...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Gehälter bei AXA Schweiz erhalten eine gemischte Bewertung. Einige Nutzer:innen beschreiben die Lohnpolitik als fair und marktgerecht, wobei ein gutes Gehalt erreichbar sei, wenn man Leistung zeige und aktiv danach frage. Kritischer äußern sich jedoch viele Bewertungen zu fehlenden Gehaltsanpassungen an die Inflation, die seit Jahren ausbleiben sollen. Besonders Mitarbeiter:innen ab 30 Jahren sehen sich demnach mit Nullrunden konfrontiert. Das fehlende 13. Monatsgehalt sowie als unzureichend empfundene Sozialleistungen wie Mutter- und Vaterschaftsleistungen, die lediglich dem gesetzlichen Minimum entsprechen sollen, werden ebenfalls kritisiert. Wenige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass langjährige, leistungsstarke Mitarbeiter:innen finanziell kaum bessergestellt seien als ungelernte Kräfte. Der Anspruch, ein bevorzugter Arbeitgeber zu sein, wirke vor diesem Hintergrund für einige wenig glaubwürdig.
Die Arbeitsatmosphäre bei AXA Schweiz wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders der Zusammenhalt im Team hebt sich hervor: Mehrere Bewertungen beschreiben die Atmosphäre als wertschätzend und kollegial. Positiv erwähnt wird auch die gelebte Du-Kultur, die bis zur Führungsebene gilt. Die Agenturatmosphäre wird ebenfalls gelobt, wobei diese je nach Standort variieren kann.
Kritischer äußern sich einige Nutzer:innen zu den Bürobedingungen und der allgemeinen Arbeitsstimmung. Offene Bürolandschaften erschweren konzentriertes Arbeiten, da es zu wenige ruhige Rückzugsorte mit Tageslicht gibt. Zudem empfinden manche Mitarbeiter:innen die Bedingungen als zunehmend belastend.
Die Work-Life-Balance bei AXA Schweiz wird gemischt bewertet. Positiv hervorzuheben sind die flexiblen Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit zum Homeoffice, die einige Mitarbeiter:innen – besonders im Außendienst – schätzen. Auch die Regelarbeitszeiten werden von wenigen als angenehm empfunden.
Kritischer äußern sich hingegen einige Bewertungen zum Thema Überstunden: Personalengpässe und ein Einstellungsstopp führen laut einigen Nutzer:innen zu bis zu 14-stündigen Arbeitstagen ohne Ausgleich. Zudem kritisieren einige die verschärfte Anwesenheitspflicht im Büro: Die Homeoffice-Tage wurden von vier auf zwei reduziert, während gleichzeitig zu wenig Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Diese Entwicklung wird als kontraproduktiv wahrgenommen, da Kolleg:innen an den vorgeschriebenen Bürotagen häufig abwesend sind. Die Meinungen zur Homeoffice-Regelung gehen damit klar auseinander – während einige die verbleibende Flexibilität positiv bewerten, empfinden andere die Einschränkungen als deutlichen Rückschritt.
Die Kommunikation bei AXA Schweiz erhält gemischte Rückmeldungen. Einige Nutzer:innen loben sie als gut und regelmäßig, wobei wichtige Informationen zuverlässig weitergegeben werden. Kritisch erwähnt wird, dass die Kommunikation über zu viele Kanäle gleichzeitig erfolgt sowie die Rückkehr-ins-Büro-Regelung, die offenbar von der Pariser Zentrale vorgegeben wird.
Auf der anderen Seite bemängeln wenige Nutzer:innen erhebliche Mängel: Mitarbeitergespräche finden teilweise nicht statt, Feedback werde nicht akzeptiert und wichtige Informationen kämen zu spät an. Zudem wird in einzelnen Abteilungen fehlende Transparenz bemängelt, da Selbstdarstellung und persönliche Beziehungen zu Vorgesetzten offenbar stärker gewichtet werden als Ergebnisse. Die Meinungen zur Kommunikation sind damit gespalten und hängen stark vom jeweiligen Bereich ab.
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