Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 29.7.2026
AXA Schweiz erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen. Das Gesamturteil fällt gemischt aus: Positiv hervorgehoben werden der Kollegenzusammenhalt, das Umwelt- und Sozialbewusstsein sowie die abwechslungsreichen Aufgaben. Kritischer sehen die Bewertenden hingegen die Gehaltsstruktur: Fehlende Lohnanpassungen an die Inflation, das Ausbleiben eines 13. Monatslohns und Gehaltskürzungen bei älteren Mitarbeiter:innen werden mehrfach beanstandet. Dies spiegelt sich auch im Umgang mit langjährigen Beschäftigten wider, denen nach Meinung einiger Bewertenden Anerkennung und Entwicklungsperspektiven fehlen.
Das Vorgesetztenverhalten wird als sehr unterschiedlich beschrieben: Während direkte Vorgesetzte oft als unterstützend erlebt werden, bemängeln Bewertende auf höheren Ebenen mangelnde Präsenz und fehlende Kommunikation...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei AXA Schweiz fallen gemischt aus. Während einige Nutzer:innen die Vergütungspolitik als fair empfinden und ein gutes Gehalt bei erfolgreicher Eigeninitiative für erreichbar halten, überwiegen kritische Stimmen deutlich. Häufig bemängeln Mitarbeiter:innen, dass Löhne seit Jahren nicht an die Inflation angepasst werden und Gehaltserhöhungen kaum stattfinden – besonders langjährige Angestellte fühlen sich dabei übergangen. Das Fehlen eines 13. Monatslohns sowie als unzureichend empfundene Sozialleistungen werden ebenfalls kritisiert, wobei einige darauf hinweisen, dass kommunizierte Benefits vorwiegend Direktoratsmitarbeitenden zugutekommen. Zudem empfinden wenige Nutzer:innen das tatsächliche Lohnniveau als unterdurchschnittlich – trotz öffentlicher Aussagen zu Lohngleichheit und attraktiven Arbeitgeberleistungen.
Die Arbeitsatmosphäre bei AXA Schweiz wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden die wertschätzende Stimmung im Team sowie die gelebte Du-Kultur, die bis zur Führungsebene reicht. Einige Bewertungen beschreiben das Arbeitsumfeld als hilfsbereit und kollegial, wobei die Atmosphäre je nach Standort und Abteilung variieren kann.
Kritische Stimmen bemängeln unter anderem die Gestaltung der Büroumgebung: Grossraumbüros ohne ausreichende Rückzugsmöglichkeiten erschweren konzentriertes Arbeiten. Zudem merken wenige Nutzer:innen an, dass externe Mitarbeiter:innen mitunter weniger in das Team eingebunden werden. Einige Bewertungen deuten auf eine zunehmend weniger positive Entwicklung der Atmosphäre hin. Da der Gesamteindruck jedoch positiv ausfällt, überwiegen die anerkennenden Einschätzungen gegenüber den kritischen Einzelmeinungen.
Die Work-Life-Balance bei AXA Schweiz erhält von den Nutzer:innen ein gemischtes Bild. Positiv hervorgehoben werden die Gleitzeitregelung sowie die Flexibilität im Aussendienst. Auch die Homeoffice-Möglichkeit wird geschätzt, jedoch kritisieren einige Nutzer:innen deren Reduktion von vier auf zwei Tage pro Woche – eine Entscheidung, die laut Bewertungen auf eine Pariser Direktive zurückgeht und ohne Rücksicht auf Produktivität getroffen wurde. Dies widerspricht dem beworbenen Smart-Working-Konzept des Unternehmens.
Auf der negativen Seite bemängeln einige Nutzer:innen zunehmenden Präsenzdruck, zu wenige Arbeitsplätze sowie beengte Büros. Wenige berichten zudem von übermässigen Überstunden aufgrund von Unterbesetzung und ausbleibenden Neueinstellungen. In einzelnen Fällen werden Arbeitstage von bis zu 14 Stunden ohne Ausgleich erwähnt. Die Bewertungen zeichnen damit ein gespaltenes Bild, in dem Flexibilität und strukturelle Einschränkungen gegenüberstehen.
Die Meinungen zur Führungskultur bei AXA Schweiz fallen gespalten aus. Während einige Nutzer:innen ihre direkten Vorgesetzten als unterstützend, wertschätzend und menschenorientiert beschreiben, bemängeln andere die stark schwankende Führungsqualität – von sehr gut bis inakzeptabel. Flache Hierarchien werden positiv hervorgehoben, doch zeigen die Bewertungen, dass dies nicht überall gelebt wird.
Kritischer äußern sich Nutzer:innen zum sogenannten Dual-Leadership-Modell: Die zuständigen People Developers seien selten präsent, führten kaum Einzelgespräche und würden trotzdem Mitarbeiter:innen beurteilen. Zudem werden Kommunikationsmangel, fehlende Erfahrung bei jüngeren Führungskräften sowie unklare Urlaubsregelungen als Kritikpunkte genannt. Die Diskrepanz zwischen dem kommunizierten Führungsanspruch und der erlebten Realität scheint dabei ein wiederkehrendes Thema zu sein.
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