Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit April 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 18.4.2026
Bei AXA Schweiz überwiegt in den Bewertungen insgesamt ein positives Bild. Die Arbeitnehmer:innen schätzen besonders die "Du-Kultur" im gesamten Unternehmen und die grundsätzlich angenehme Arbeitsatmosphäre, wobei die Erfahrungen je nach Team und Abteilung variieren können. Positiv hervorgehoben werden auch die interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben sowie flexible Arbeitszeitmodelle, die eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Kritisch angemerkt wird das teilweise als unausgewogen wahrgenommene Führungsverhalten einiger Vorgesetzter sowie die eingeschränkten Home-Office-Möglichkeiten, die von vier auf zwei Tage reduziert wurden. Auch bei Gehalt und Karrieremöglichkeiten gibt es gemischte Erfahrungen, wobei einige Mitarbeiter:innen fehlende Gehaltsanpassungen und ungleiche Bezahlung bemän...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei AXA Schweiz wird überwiegend positiv bewertet, wobei verschiedene Aspekte hervorstechen. Die "Du"-Kultur im gesamten Unternehmen, einschließlich mit dem CEO, wird geschätzt und viele Mitarbeiter:innen berichten von einer angenehmen Arbeitsatmosphäre in ihren Abteilungen. Einige Nutzer:innen beschreiben eine hilfsbereite und positive Unternehmenskultur, die sich in langjährigen Teams widerspiegelt. Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass die Erfahrungen je nach Standort und Team variieren können.
Es werden jedoch auch einige Herausforderungen genannt: Manche Mitarbeiter:innen empfinden, dass jeder für sich arbeitet oder dass die Atmosphäre nur gut ist, solange man nicht zu ambitioniert ist. In Einzelfällen wird von strengen Pausenregelungen, unangenehmen Bürobedingungen wie Großraumbüros ohne Tageslicht oder respektlosem Verhalten von Teamleitenden berichtet. Externe Mitarbeiter:innen fühlen sich gelegentlich ausgeschlossen, obwohl das Unternehmen generell angenehme Persönlichkeiten anzieht.
Das Führungsverhalten bei AXA Schweiz wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Einige berichten von sehr unterstützenden, aufmerksamen und verständnisvollen Vorgesetzten, die wertschätzend und kommunikationsoffen agieren. Dem gegenüber stehen jedoch zahlreiche negative Erfahrungen: Mitarbeiter:innen beschreiben eine große Qualitätsvariation im Führungsverhalten, wobei einige von respektlosem Verhalten wie öffentlichem Bloßstellen, Mikromanagement und herablassendem Umgang berichten. Besonders kritisiert wird die mangelnde Erfahrung einiger Führungskräfte und deren als kindisch empfundenes Verhalten sowie die fehlende Nähe zu Mitarbeiter:innen, besonders im IT-Bereich, wo trotz der propagierten agilen Führung zu wenig persönliche Gespräche stattfinden.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei AXA Schweiz werden von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Einerseits berichten einige Nutzer:innen von konstanten Beförderungsmöglichkeiten und umfangreicher Unterstützung für die berufliche Entwicklung. Die Firma bietet grundsätzlich berufliche Chancen und Sichtbarkeit für Karrierewege. Andererseits scheint die Qualität der Angebote stark abteilungsabhängig zu sein. Mehrere Bewertungen deuten auf einen unorganisierten Karrierefortschrittsprozess hin, wobei die Genehmigung von Vorgesetzten eine entscheidende Rolle spielt. Einige Mitarbeiter:innen empfinden das Unternehmen als eher zurückhaltend bei der Finanzierung von Weiterbildungen, wobei manche sogar ihre Studien selbst finanzieren mussten. Besonders im IT-Bereich wurden fehlende Entwicklungsmöglichkeiten angemerkt.
Die Bewertungen zur Vergütung und den Sozialleistungen bei AXA Schweiz zeigen ein eher durchwachsenes Bild. Während einige Mitarbeiter:innen ihr Gehalt als fair und ihren Erwartungen entsprechend beschreiben, gibt es deutlich mehr kritische Stimmen. Mehrfach wird bemängelt, dass die Gehälter unterdurchschnittlich seien und die beworbenen Sozialleistungen in der Realität spärlich ausfallen. Besonders kritisiert wird das Fehlen eines 13. Monatsgehalts trotz gegenteiliger Behauptungen. Auch die Gleichbezahlung, die das Unternehmen für sich beansprucht, wird angezweifelt. Einige Mitarbeiter:innen berichten zudem von nicht vergüteten Überstunden in Führungspositionen, Gehaltskürzungen für Mitarbeiter:innen über 30 Jahre und fehlenden Inflationsausgleichen.
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