Negative Entwicklungstendenz
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders hervorzuheben sind der starke kollegiale Zusammenhalt und die spannenden Produkte. Die Unternehmensslogans werden jedoch nur noch teilweise gelebt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie schon erwähnt:
- Entscheidungen aus dem oberen Management (CTO)
- Sinkende Wertschätzung der Mitarbeiter
- Stark gewinnorientiert
- Entscheidungsverhalten ist stark hierarchie- bzw. machtorientiert
Verbesserungsvorschläge
- Veränderungen klar im Vorfeld analysieren und ein professionelles Change Management einführen.
- Den Fokus wieder stärker auf die wichtigsten Treiber legen: die Mitarbeitenden.
- Mehr Unterstützung und aktives Engagement seitens HR.
- Die Mitarbeitenden wertschätzen und Entscheidungen weniger hierarchisch, stärker partizipativ treffen.
Arbeitsatmosphäre
Seit Jahren folgt eine Änderung der nächsten, die nur teilweise und oft intransparent kommuniziert wird. Das Change Management wird dabei sehr schlecht bzw. unprofessionell betrieben. Viele Veränderungen erfolgen ohne eine vorgelagerte Analyse der Auswirkungen sowie ohne ein klares Konzept zur praktischen Umsetzung. Diese anhaltende Instabilität führt stellenweise zu einer sehr schlechten Stimmung und dadurch zu einer deutlich beeinträchtigten Arbeitsatmosphäre.
Kommunikation
Es wird überwiegend mit neuen Rekordumsätzen geprahlt, während Informationen zu Veränderungen sehr spät und unkoordiniert kommuniziert werden.
Dafür fehlen jedoch die notwendigen Grundlagen bzw. nachvollziehbaren Erklärungen. Es entsteht der Eindruck, dass viele Entscheidungen von der CTO ohne transparente Entscheidungsgrundlage getroffen werden.
Kollegenzusammenhalt
Der kollegiale Zusammenhalt ist sehr stark. Die meisten Mitarbeitenden sehen sich im selben Boot. Ein Großteil der Belegschaft hält zusammen, während viele Entscheidungen im oberen Management getroffen werden – zum Nachteil der Organisation.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist sehr gut. Viele Arbeitspakete lassen sich eigenständig einteilen, und auch die Arbeitszeiten können situativ flexibel gestaltet werden.
Zunehmender Druck durch steigende Aufgaben.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten unterscheidet sich deutlich je nach Ebene. Während die direkten Teamleiter überwiegend gut, transparent und mitarbeiterorientiert kommunizieren, wird das obere Management häufig als wenig kompromissbereit und wenig empathisch wahrgenommen.
Interessante Aufgaben
Die Produkte und Aufgaben sind insgesamt sehr spannend. Gleichzeitig ist in den letzten Jahren eine zunehmende Prozessdichte zu beobachten, die teilweise als unklar oder wenig abgestimmt wahrgenommen wird. Der steigende administrative Aufwand führt dazu, dass Aufgaben und Prozesse komplexer werden als notwendig.
Gleichberechtigung
Wird aktiv gelebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr emphatisch und menschenorientiert.
Arbeitsbedingungen
Grossraumbüros mit "Open-Desk" System.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach aussen präsentiert sich das Unternehmen als besonders umweltbewusst. Intern wird dieses Bewusstsein jedoch kaum gelebt. Das sogenannte „grüne Marketing“ wirkt eher wie Greenwashing.
Gehalt/Benefits
Für das Zürcher Oberland sind die Gegebenheiten durchschnittlich.
Image
Das Image der Firma ist extern global sehr gut. Die Branche selbst ist jedoch vergleichsweise träge, sodass viele Entscheidungen erst nach mehreren Jahren Wirkung zeigen.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man Karriere machen möchte, hängt der Fortschritt teilweise stark vom Titel oder dem Einstieg als Neueinsteiger ab. Die offiziell ausgeschriebenen Karrieremöglichkeiten – sei es Fachkarriere oder Führungskarriere – werden selten aktiv gelebt. Um aufzusteigen, muss man sich selbst stark einbringen und dafür kämpfen, oft mit nur wenig Unterstützung durch HR oder das obere Management.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden und können aus einer Liste ausgewählt werden.



