Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass er nicht mehr mein Arbeitgeber ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
HR hatte kaum Gehör für Lehrlinge und hat alles unter den Teppich wischt.
Bindella sollte keine Lehrlinge mehr in der Gastronomie Ausbilden dürfen, so oft wurden die Rechte von den Lehrlingen missachtet.
Verbesserungsvorschläge
Nur Lehrlinge Ausbilden, wenn man auch über die Kompetenzen und Ausrüstung verfügt. Eine Schweinerei wie Lehrlinge bei Bindella als billige Arbeitskraft ausgenutzt werden und am Schluss doch ohne nichts da stehen.
Arbeitsatmosphäre
Sehr schlecht, oft wurde schon am Morgen früh von oben nach unten verbal ausgeteilt. Man konnte es wirklich nie recht machen, egal wie fest man sich Mühe gegeben hat.
Arbeitszeiten
Es kam vermehrt vor, dass ich zur Stempeluhr gebeten wurde, mich auszustempel, um danach OHNE Zeitabrechnung alleine weiter zuarbeiten.
Sehr oft arbeitete ich bis zu 10 Stunden am Stück, je nach Saison auch länger (so lange bis alles gemacht war) .
Es war keine Seltenheit, dass ich alles ALLEINE putzen musste und noch für die folgenden Tage Sachen vorbereiten musste. Wenn dies zu lange dauerte wurde ich am nächsten Tag immer sehr destruktiv kritisiert.
Wenn es hoch kam, hatte ich einmal im Monat am Sonntag Frei.
Das Berufbildungsamt wurde mehrere Male eingeschaltet, jedoch zeigte dies jeweils nur für kurze Zeit eine Wirkung.
Das HR hat sich leider auch nicht gross darum gekümmert etwas zu unternehmen, wohl eher im Gegenteil.
Ausbildungsvergütung
Für dass, ich illegal so viele Überstunden geleistet habe, war das wirklich ein schlechter Witz/Trost.
Die Ausbilder
Keine Ausbildungs Kompetenzen, geschweige denn Führungskompetenzen.
Musste mir für die praktische Prüfung alles selbst bei bringen.
Spaßfaktor
Es war oft die Hölle los. Niemand arbeitete länger als ein Jahr bei uns, ich war als Lehrling ein langjähriger Mitarbeiter.
Aufgaben/Tätigkeiten
Leider war der Betrieb nicht ausgerüstet um einen Lehrling auszubilden. Mein Pflichtprogramm welches ich an der praktischen Prüfung hätte abliefern sollen, war unter diesen Umständen schlichtweg kaum erreichbar.
Variation
Sehr einseitig, konnte kaum etwas für die eigentliche Ausbildung erlernen. Wurde sehr oft als günstige Arbeitskraft missbraucht. Sachen die ich lernen musste, durfte ich nach der Arbeit in meiner Freizeit mir selbst bei bringen. Wenn ich Rohstoffe oder Arbeitshilfsmittel benötigte wurde mir oft vorgeworfen zu hohe Kosten damit zu verursachen, ect.
Respekt
Respekt = 0
Tiere haben mehr Rechte!!!