Die Große Abrechnung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn die Tür sich schließt und ich Feierabend habe.
Verbesserungsvorschläge
Diese Firma hat mir nicht gezeigt, wie Arbeit funktionieren sollte, sie hat mir gezeigt, wie Machtmissbrauch aussieht, wenn er jeden Tag Normalität ist. Wer dort länger bleibt, lernt nicht Loyalität, sondern Abstumpfung. Und wer geht, geht nicht, weil er zu schwach war, sondern weil er stark genug war, sich nicht weiter wie ein Stück Vieh behandeln zu lassen.
Arbeitsatmosphäre
Diese Firma war kein Arbeitsplatz, sie war ein Schlachthof für Motivation.
Die Abteilungsleiter und Schichtleiter trugen ihre Titel wie Peitschen in der Hand – nicht um zu führen, sondern um zu brechen. Mitarbeiter waren dort keine Menschen, sondern Nummern, austauschbar wie verschlissene Werkzeuge. Man sprach nicht mit ihnen, man bellte sie an. Respekt war ein Fremdwort, Menschlichkeit ein unbekanntes Konzept.
Kollegenzusammenhalt
Jeder schaut auf sich, alle haben Angst sobald der Chef kommt.
Umgang mit älteren Kollegen
Hab mit meinen eigenen augen gesehen wie eine Dame nach 17 jahren einfach so gekündigt wurde.
Vorgesetztenverhalten
Die Schichtleiter bewegten sich durch die Hallen wie chefs, mit kalten Blicken und noch kälteren Worten. Fehler wurden nicht erklärt, sie wurden ausgeschlachtet. Wer schwächelte, wurde nicht unterstützt, sondern vorgeführt. Man behandelte die Leute wie Tiere: antreiben, ausnutzen, fallenlassen. Pausen waren Gnadenakte, Lob existierte nicht. Stattdessen gab es Druck, Spott und ein Klima, das nach Angst roch.
Arbeitsbedingungen
Viel nehmen und wenig geben
Kommunikation
Die Mitarbeiter wurden behandelt wie der letzte Abfall - etwas, das man von der Schuhsohle kratzt, wenn es stört. Persönliche Grenzen? Egal. Gesundheit? Uninteressant. Würde? Nicht vorgesehen. Hauptsache, die Zahlen stimmten, egal wie viele Menschen dabei innerlich kaputtgingen.
Kommunikation gleich null.
Gehalt/Benefits
Null Chancen auf eine Lohnerhöhung, alleine für 50 Franken mehr muss mann kämpfen.
Interessante Aufgaben
Jeden Tag das gleiche