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BKW 
AG
Bewertung

Fachfremde Führung und Vetternwirtschaft

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei BKW Energie AG in Bern-Ostermundigen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die BKW ist grundsätzlich ein solider Arbeitgeber. Besonders positiv war der Rückhalt und die Wertschätzung durch viele engagierte Kollegen – auch abteilungsübergreifend. Es gibt hier viele Profis, die wirklich etwas bewegen wollen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Diskrepanz zwischen dem modernen Image der BKW und der Realität in dieser Abteilung: Sinnloser Präsenzwang trotz Home-Office-Möglichkeit, fehlendes Onboarding und totale Intransparenz. Mitarbeiter werden mit vagen 'nicht erfüllten Erwartungen' entlassen, obwohl alle dokumentierten Ziele übertroffen wurden. Ich denke, die Stelle wurde einfach gecancelt, weil der Abteilungsleiter sein Budget nicht im Griff hat.

Verbesserungsvorschläge

Ich bin grosser Motivation bei der BKW gestartet, in der Hoffnung, in einem soliden Unternehmen echte Innovation voranzutreiben. Was ich vorfand, war jedoch ernüchternd: Während die Kollegen engagiert und die Firma an sich stabil ist, leidet diese spezifische Abteilung unter einer massiven Führungsschwäche.
Das Kernproblem liegt in der Abteilungsleitung: Hier regiert absolute Branchenfremdheit. Die Führungsebene hat keinerlei Erfahrung in der Energiewirtschaft, sondern rekrutiert bevorzugt alte Bekannte aus früheren, fachfremden Stationen ( Stichwort: "Vitamin B"). Das Resultat ist fatal: Fachliche Inkompetenz wird durch autoritäres Gehabe kaschiert. Statt der im Interview versprochenen Innovationskultur herrscht Mikromanagement. Mir wurde wörtlich gesagt, ich sei "nur Stufe 3" und solle Befehle ausführen – jegliche Eigeninitiative wurde blockiert oder ignoriert. Gleichzeitig habe ich jedoch keine Befehle oder Ziele bekommen. Mir wurde Home Office vom Vorgesetzten faktisch untersagt. Die Absurdität zeigte sich darin, dass ich oft komplett allein im Büro sass – reine Kontrolle ohne betrieblichen Nutzen.

Besonders bitter ist der Umgang mit Leistungsträgern: Während ich aus anderen Abteilungen Lob für meine Arbeit erhielt und alle systemseitig dokumentierten Ziele übertraf, wurde ich vom direkten Vorgesetzten grundlos kritisiert und schliesslich entlassen. Die Begründung? "Nichterfüllung von Erwartungen" – Erwartungen, die jedoch nie formuliert wurden. Selbst im Beisein der HR konnte auf dreifache Nachfrage kein einziges konkretes Defizit genannt werden. Wer fachliche Exzellenz sucht, wird hier von einem unsicheren, branchenfremden Management ausgebremst.

Vorgesetztenverhalten

Keine Transparenz, faul, unerfahren, neidisch und Unwahrheiten

Interessante Aufgaben

Es gibt genug zu tun, wenn man seine eigene Aufgaben definiert.


Arbeitsatmosphäre

Kommunikation

Kollegenzusammenhalt

Work-Life-Balance

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Image

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege

Vielen Dank für dein ausführliches und offenes Feedback. Es freut uns, dass du die Zusammenarbeit mit deinen Kolleg:innen und die BKW als Arbeitgeberin grundsätzlich positiv erlebt hast.

Deine Hinweise zu Themen wie Führung, Transparenz, Onboarding und Arbeitsorganisation nehmen wir gerne entgegen. Rückmeldungen sind für uns wichtig, um Prozesse und Abläufe kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Wir danken dir, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst.

Solltest du einzelne Punkte in einem direkten Austausch näher erläutern wollen, kannst du dich jederzeit unter recruiting@bkw.ch an uns wenden.

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Beste Grüsse
Selina

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.