Fachfremde Führung und Vetternwirtschaft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die BKW ist grundsätzlich ein solider Arbeitgeber. Besonders positiv war der Rückhalt und die Wertschätzung durch viele engagierte Kollegen – auch abteilungsübergreifend. Es gibt hier viele Profis, die wirklich etwas bewegen wollen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Diskrepanz zwischen dem modernen Image der BKW und der Realität in dieser Abteilung: Sinnloser Präsenzwang trotz Home-Office-Möglichkeit, fehlendes Onboarding und totale Intransparenz. Mitarbeiter werden mit vagen 'nicht erfüllten Erwartungen' entlassen, obwohl alle dokumentierten Ziele übertroffen wurden. Ich denke, die Stelle wurde einfach gecancelt, weil der Abteilungsleiter sein Budget nicht im Griff hat.
Verbesserungsvorschläge
Ich bin grosser Motivation bei der BKW gestartet, in der Hoffnung, in einem soliden Unternehmen echte Innovation voranzutreiben. Was ich vorfand, war jedoch ernüchternd: Während die Kollegen engagiert und die Firma an sich stabil ist, leidet diese spezifische Abteilung unter einer massiven Führungsschwäche.
Das Kernproblem liegt in der Abteilungsleitung: Hier regiert absolute Branchenfremdheit. Die Führungsebene hat keinerlei Erfahrung in der Energiewirtschaft, sondern rekrutiert bevorzugt alte Bekannte aus früheren, fachfremden Stationen ( Stichwort: "Vitamin B"). Das Resultat ist fatal: Fachliche Inkompetenz wird durch autoritäres Gehabe kaschiert. Statt der im Interview versprochenen Innovationskultur herrscht Mikromanagement. Mir wurde wörtlich gesagt, ich sei "nur Stufe 3" und solle Befehle ausführen – jegliche Eigeninitiative wurde blockiert oder ignoriert. Gleichzeitig habe ich jedoch keine Befehle oder Ziele bekommen. Mir wurde Home Office vom Vorgesetzten faktisch untersagt. Die Absurdität zeigte sich darin, dass ich oft komplett allein im Büro sass – reine Kontrolle ohne betrieblichen Nutzen.
Besonders bitter ist der Umgang mit Leistungsträgern: Während ich aus anderen Abteilungen Lob für meine Arbeit erhielt und alle systemseitig dokumentierten Ziele übertraf, wurde ich vom direkten Vorgesetzten grundlos kritisiert und schliesslich entlassen. Die Begründung? "Nichterfüllung von Erwartungen" – Erwartungen, die jedoch nie formuliert wurden. Selbst im Beisein der HR konnte auf dreifache Nachfrage kein einziges konkretes Defizit genannt werden. Wer fachliche Exzellenz sucht, wird hier von einem unsicheren, branchenfremden Management ausgebremst.
Vorgesetztenverhalten
Keine Transparenz, faul, unerfahren, neidisch und Unwahrheiten
Interessante Aufgaben
Es gibt genug zu tun, wenn man seine eigene Aufgaben definiert.

