Wer kann, sollte sich etwas Besseres suchen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitszeiten sind flexibel, und im Team ist der Umgang meist akzeptabel. Weiterbildung findet nur statt, wenn man selbst aktiv wird. Der Arbeitsplatz ist schlicht, aber funktional, und die Lage in Ordnung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Obwohl das HR-Team zahlenmäßig groß ist, gibt es praktisch keine direkte Betreuung, da alle Aufgaben an eine externe Agentur ausgelagert sind. Mitarbeitende haben nur mit dieser externen Stelle Kontakt, was das HR im Unternehmen unnahbar macht. Zudem werden offene Stellen oft verspätet ausgeschrieben und unpassende Kandidaten eingestellt – kein Wunder, dass viele langjährige Mitarbeitende die Brugg Kabel AG verlassen.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte die Kommunikation intern deutlich verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen stärken. Es wäre wichtig, dass HR präsenter im Betrieb ist und nicht alle Aufgaben an externe Agenturen auslagert. Vorgesetzte brauchen mehr Schulungen, um ihre Führungskompetenzen auszubauen. Außerdem sollten Arbeitsbedingungen verbessert und Weiterbildungsmöglichkeiten aktiver gefördert werden. Faire und transparente Gehalts- sowie Bonusregelungen sowie eine schnellere und offenere Stellenausschreibung sind ebenfalls dringend nötig. Jahresgespräche müssen ernster genommen und bei jedem Mitarbeiter tatsächlich durchgeführt werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war von Misstrauen und ständigen Schuldzuweisungen geprägt – eine konstruktive Zusammenarbeit, insbesondere zwischen den Abteilungen, war kaum möglich.
Image
Das Image des Unternehmens verschlechtert sich von Jahr zu Jahr – selbst Kundinnen und Kunden verlieren das Vertrauen, da Liefertermine ständig verschoben werden und dies mit banalen Ausreden begründet wird.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich in Ordnung dank Gleitzeiten und flexiblen Ferien, jedoch wird von manchen Positionen ständige Erreichbarkeit erwartet, die weder durch Gehalt noch Titel gerechtfertigt ist.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden nur dann unterstützt, wenn man sich selbst darum bemüht – vom Unternehmen selbst kommt kaum Initiative, und berufliche Entwicklung durch praktische Erfahrungen ist eher die Ausnahme.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist für die erbrachte Leistung eher spärlich, Transparenz fehlt komplett, und Bonuszahlungen hängen stark vom Wohlwollen der Vorgesetzten ab.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams war der Zusammenhalt meist in Ordnung, darüber hinaus herrschte jedoch Desinteresse – jeder schaute vor allem auf sich selbst.
Vorgesetztenverhalten
Viele Vorgesetzte wirkten fachlich wie menschlich überfordert – es fehlte an Führungskompetenz, Interesse an den Mitarbeitenden und oft hatte man das Gefühl, sie tun es nur für Titel und Gehalt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren miserabel – ein Grossraumbüro in einem umgebauten Lagerraum ohne Klimaanlage im Sommer und kaum Heizung im Winter.
Kommunikation
Kommunikation fand, wenn überhaupt, viel zu spät oder über den Flurfunk statt – oft wussten Betroffene zuletzt von Entscheidungen, die sie direkt betrafen.
Gleichberechtigung
Das Unternehmen ist stark männerdominiert, was zwar erwartbar ist, aber dennoch auffällt. Frauen sind meist in klassischen Frauentypischen Bereichen wie HR und Marketing vertreten.
Interessante Aufgaben
Ob die Aufgaben interessant sind, hängt stark vom jeweiligen Team und den Vorgesetzten ab – mit etwas Glück bekommt man spannende Themen, oft bleibt es jedoch bei routinemäßiger Arbeit ohne viel Entwicklungsspielraum.