Typisch Konzern, als MA nir eine Nummer
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung hat deutlich nachgelassen. Viele Mitarbeitende äussern Unzufriedenheit, insbesondere aufgrund der Streichung zahlreicher Benefits. Die Vorholzeit wurde abgeschafft, die Wegfahrtsentschädigung gestrichen, und die Anzahl der Feiertage auf das gesetzliche Minimum reduziert – was im Kanton Zug besonders spürbar ist. Übrig gebliebene Feiertage müssen als Ferientage oder durch Kompensation abgedeckt werden, die Stunde weniger vor Feiertagen ist entgallen, und die wöchentliche Arbeitszeit wurde erhöht.
Gleichzeitig wird seitens der Geschäftsleitung häufig mit einem hohen EBIT geprahlt, während im Mitarbeitergespräch der Arbeitsmarkt als Argument für ausbleibende Lohnerhöhungen herangezogen wird. Trotz mehrfacher Nullrunden liegt eine seltene Lohnerhöhung maximal bei 100 CHF, was die Unzufriedenheit weiter verstärkt.
Work-Life-Balance
Individuelle Sonderlösungen werden berücksichtigt, sei es Teilarbeitszeit, Homeoffice oder Ähnliches.
Kollegenzusammenhalt
Das hängt stark von der Abteilung ab. In einem Grosskonzern kann man auch ohne besondere Leistung mitschwimmen und erhält dennoch die gleichen Benefits wie engagierte Mitarbeitende.
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsleitung wechselt häufig, und Vorgesetzte werden rasch abgebaut oder freigestellt, wodurch weniger Führungskräfte verbleiben.
Kommunikation
Es wird viel Zeit in Besprechungen investiert, jedoch wenig auf Vorschläge eingegangen.
Gehalt/Benefits
Das Salär liegt für die Region eher unter dem Durchschnitt. Es wird wenig Wert darauf gelegt, Leistung angemessen zu entlohnen – stattdessen orientiert man sich strikt an den Richtwerten von Swissmem.