Ein Unternehmen, das einst durch starke Führung glänzte, gleicht heute mehr einer Manege als einem Arbeitsplatz.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Meine Arbeitskollegen und das GA.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führung.
Verbesserungsvorschläge
Es muss aufgeräumt werden – und zwar gründlich. Diese Firma braucht endlich klare Strukturen, um darauf aufbauend eine tragfähige Strategie zu entwickeln. Ohne Orientierung, Transparenz und einen roten Faden bleibt alles Stückwerk.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre im Unternehmen ist leider nicht mehr so, wie sie noch vor einigen Jahren war. Die anhaltend hohe Fluktuation unter den Mitarbeitenden und das fehlende Vertrauen verschärfen die Situation zusätzlich. Besonders enttäuschend ist die mangelnde Wertschätzung gegenüber jenen, die täglich ihr Bestes geben – ihre Anerkennung scheint zunehmend davon abzuhängen, ob sie bei Vorgesetzten beliebt sind oder nicht.
Image
Das Image des Unternehmens ist leider stark beschädigt – was sich auch daran zeigt, wer eingestellt wird. Oft bleiben nur jene, die anderswo keine Perspektive finden. Viele der bestehenden Mitarbeitenden suchen bereits nach einem Ausweg.
Work-Life-Balance
Homeoffice und flexibles Arbeiten von verschiedenen Standorten sind grundsätzlich möglich – aber leider oft nur dann, wenn man beim Vorgesetzten einen guten Stand hat. Andernfalls wird nach Gründen gesucht, es zu verweigern oder infrage zu stellen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird zwar angeboten, doch ob man tatsächlich davon profitiert, hängt stark davon ab, wer man ist – und vor allem, wer der eigene Vorgesetzte ist. Nicht alle erhalten die gleichen Chancen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Umweltgedanke ist vorhanden – ein GA für Mitarbeitende unterstützt den privaten ÖV-Gebrauch. Doch Nachhaltigkeit wird nicht aktiv vorgelebt, sondern stillschweigend vorausgesetzt – eben weil es ein öffentliches Verkehrsbetrieb ist.
Kollegenzusammenhalt
Trotz des angespannten Arbeitsklimas halten die Mitarbeitenden durch – vor allem aus Loyalität zueinander. Noch funktioniert es auf dieser Basis, doch die Frage ist: Wie lange kann das gutgehen?
Vorgesetztenverhalten
Nach dem Führungswechsel hat sich vieles verändert – leider nicht zum Positiven. Der offene Dialog ist verstummt, Kritik wird als Angriff verstanden, und zwischenmenschliche Kompetenz sowie klare Führungsprinzipien sind kaum noch erkennbar.
Arbeitsbedingungen
Die Infrastruktur ist grundsätzlich vorhanden – doch Verbesserungen bleiben aus. Zwei Jahre lang habe ich auf ein versprochenes Update gewartet, das meine Arbeit erleichtern sollte. Es kam nie. Es gäbe längst bessere Lösungen.
Kommunikation
Welche Kommunikation denn? Eine Mitarbeiterzeitschrift, in der alles schöngefärbt wird, um die Stimmung aufrechtzuerhalten – obwohl sie kaum jemand liest? Das soll Transparenz vermitteln? Tatsächlich werden relevante Informationen zurückgehalten, während eine ehrliche, offene und direkte Kommunikation kaum stattfindet. Was bleibt, ist der Eindruck, dass Kommunikation nur simuliert wird – nicht gelebt.
Gleichberechtigung
Während auf Leitungsebene Gleichberechtigung betont wird, erleben Mitarbeitende in unteren Ebenen oft das Gegenteil – mangelnde Anerkennung und fehlende Wertschätzung sind an der Tagesordnung.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabengebiet bietet zweifellos Potenzial – doch ohne klare Struktur und durchdachte Strategie bleibt dieses ungenutzt.