Enttäuschende Ausbildung ohne Struktur und Unterstützung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Lage.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass generelle Dessinteresse das ich in der Firma erlebt habe.
Verbesserungsvorschläge
Auszubildende strukturiert anleiten und nicht mit ihren Aufgaben allein lassen. Probleme offen und unvoreingenommen ansprechen, anstatt Schuldige zu suchen.
Arbeitsatmosphäre
Es wurde nach außen hin oft eine Art „Familiendynamik“ gelebt, die sich intern jedoch als sehr toxisch herausstellte. Wenn man einmal einen schlechten Stand im Team hatte, war die Atmosphäre spürbar belastet.
Karrierechancen
Zum damaligen Zeitpunkt gab es kaum interne Aufstiegschancen; Führungspositionen wurden bevorzugt extern besetzt.
Arbeitszeiten
Stempeln
Ausbildungsvergütung
Keine,
Die Ausbilder
Aus meiner Sicht gab es leider kein echtes Interesse daran, Lehrlingen eine strukturierte und fachlich fundierte Ausbildung zu bieten. Nach personellen Wechseln wurde ich weitgehend sich selbst überlassen.
Spaßfaktor
Im ersten Lehrjahr wurde ich primär als günstige Hilfskraft in der Produktion eingesetzt. Die Aufgaben waren extrem repetitiv. Als wichtige Ansprechpartner das Unternehmen verließen, gab es kaum Unterstützung oder Ersatz. Ich empfand die Situation als sehr frustrierend, da im dritten Lehrjahr plötzlich tiefes Fachwissen in der Instandhaltung vorausgesetzt wurde, das mir vorher niemand beigebracht hatte. Mein viertes Lehrjahr habe ich im Grunde im Selbststudium verbracht, um die Abschlussprüfungen irgendwie zu bestehen..
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben hatten in den ersten drei Jahren leider nur sehr wenig mit dem eigentlichen Ausbildungsberuf zu tun. Erst im vierten Lehrjahr gab es mit kleineren SPS-Programmierungen erste relevante Inhalte. Ein strukturierter Ausbildungsplan hat mir komplett gefehlt.
Variation
Die Tätigkeiten waren über weite Strecken sehr eintönig.
Respekt
Den Umgang mit Auszubildenden habe ich als sehr unfair in Erinnerung. Bei Missverständnissen oder Fehlern im Betrieb wurde in meiner Wahrnehmung nicht nach der Wahrheit gesucht, sondern voreilig beschuldigt. Ich fühlte mich in einer konkreten Situation ungerecht behandelt und gezwungen, mich für etwas zu entschuldigen, das ich nicht verschuldet hatte. Meine Sicht der Dinge wurde leider ignoriert.