Nicht zu Empfehlen
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist von strengen Hierarchien und einer reinen „Top-Down“-Kommunikation geprägt. Der Fokus liegt ausnahmslos auf maximaler Leistung und dem Erreichen harter Kennzahlen. Für Eigeninitiative oder Mitgestaltung bleibt aufgrund der starren Strukturen kaum Platz. Ein sehr druckvolles Umfeld, das wenig Raum für Zwischenmenschliches lässt.
Work-Life-Balance
Der enorme Druck der Geschäftsleitung treibt die Belegschaft systematisch in den Burnout. Dies vergiftet das gesamte Betriebsklima: Die Belegschaft ist nur noch gereizt, woraufhin sich die Abteilungen gegenseitig die Schuld zuweisen. Eine gesunde Work-Life-Balance ist unter diesen Bedingungen unmöglich.
Gehalt/Benefits
Die Entlöhnung und die Sozialleistungen sind für den Standort Zürich absolut ungenügend und liegen ca. 20 bis 30% unter dem regionalen Branchendurchschnitt. Angesichts der hohen Lebenshaltungskosten im Kanton Zürich ist dieses Lohnniveau nicht mehr zeitgemäss. Wer eine faire, marktgerechte Entlöhnung sucht, wird hier leider enttäuscht.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte besetzen ihre Positionen oft nicht aufgrund von fachlicher oder methodischer Kompetenz, sondern primär wegen ihrer langen Betriebszugehörigkeit. Dies führt zu einem veralteten Führungsstil, dem es an moderner Expertise und echter Mitarbeiterführung mangelt. Beförderungen folgen hier dem Senioritätsprinzip statt echter Qualifikation.
Arbeitsbedingungen
Das Gehalt liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Besonders kritisch ist die ungleiche Arbeitszeit: Während die Produktion 41,75 Stunden pro Woche leisten muss, arbeiten die Büroangestellten lediglich 39,75 Stunden. Diese Ungerechtigkeit sorgt für zusätzliche Frustration innerhalb der Belegschaft.


