Beschäftigungsdauer: 13 Jahre
Gut am Arbeitgeber finde ich
25 Punktlicht Lohn auf dem Konto.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider kam es im Laufe der Jahre auch zu Diskriminierung und unterschwelligem …………….., insbesondere gegenüber ausländischen Mitarbeitenden.
Bestimmte Kommentare, Gesten und Ungleichbehandlungen geschahen nicht offen, aber konstant.
Diese Erfahrungen haben über Jahre hinweg das psychische Wohlbefinden massiv beeinträchtigt.
Respekt und Gleichbehandlung existierten in der Praxis oft nur auf dem Papier
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war über viele Jahre hinweg von Unsicherheit, Ungleichbehandlung und fehlender Wertschätzung geprägt.
Lob oder Anerkennung durch Vorgesetzte kam kaum vor, selbst bei hoher Einsatzbereitschaft oder langjähriger Leistung.
Anstatt ein Klima von Fairness und Vertrauen zu fördern, wurden Konflikte ignoriert oder verschärft, und Mitarbeitende wurden häufig gegeneinander ausgespielt.
Das Betriebsklima war daher belastend und emotional herausfordernd, insbesondere für ausländische Mitarbeitende oder solche mit familiären Verpflichtungen.
Image
Coop hat ein positives öffentliches Image, das leider nicht der Realität im Arbeitsalltag entspricht.
Viele Mitarbeitende sprechen intern sehr negativ über das Betriebsklima. Zwischen offizieller Kommunikation und tatsächlichem Umgang herrscht ein deutlicher Widerspruch.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt kaum klare Kriterien für beruflichen Aufstieg.
Weiterbildungsmöglichkeiten werden nicht aktiv gefördert, und Mitarbeitende, die familiäre Verpflichtungen haben, werden oft als „nicht flexibel genug“ abgestempelt.
Die persönliche Entwicklung wird nicht unterstützt – Loyalität und Leistung spielen kaum eine Rolle bei Beförderungen.
Gehalt/Benefits
Es gibt kaum klare Kriterien für beruflichen Aufstieg.
Weiterbildungsmöglichkeiten werden nicht aktiv gefördert, und Mitarbeitende, die familiäre Verpflichtungen haben, werden oft als „nicht flexibel genug“ abgestempelt.
Die persönliche Entwicklung wird nicht unterstützt – Loyalität und Leistung spielen kaum eine Rolle bei Beförderungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach aussen präsentiert sich Coop als sozial verantwortungsbewusstes Unternehmen. Intern fehlt jedoch ein echtes Bewusstsein für das Wohlergehen der Mitarbeitenden.
Soziale Verantwortung wird nach außen kommuniziert, intern jedoch kaum gelebt.
Kollegenzusammenhalt
Im Team herrschte ein gespaltener Umgangston. Einige Kolleginnen arbeiteten ehrlich und respektvoll, doch andere bildeten Gruppen, die gezielt einzelne Personen ausschlossen oder schlecht behandelten.
Es gab wenig ehrliche Zusammenarbeit, und Konflikte wurden häufig auf persönlicher Ebene ausgetragen. Neue Mitarbeitende wurden oft durch Gerüchte beeinflusst, anstatt neutral eingeführt zu werden.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte zeigten wenig Interesse an einer fairen Konfliktlösung. Probleme im Team wurden ignoriert oder auf die betroffene Person abgewälzt.
Ziele und Entscheidungen waren oft widersprüchlich oder nicht nachvollziehbar. Mitarbeitende wurden selten in Entscheidungsprozesse einbezogen. In Konfliktfällen schützte die Führung in der Regel die lauteren Stimmen, anstatt objektiv zu handeln.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsräume entsprachen nur teilweise den Anforderungen.
Die Ausstattung war veraltet, und die Geräuschkulisse im Küchenbereich oft sehr belastend.
Belüftung und Beleuchtung waren in Ordnung, aber das Arbeitsumfeld war emotional durch ständige Spannungen erschwert.
Kommunikation
Es fanden nur selten Team-Meetings statt, und wichtige Informationen über betriebliche Änderungen, Ziele oder Entscheidungen wurden oft verspätet oder gar nicht kommuniziert.
Mitarbeitende erhielten selten klare Rückmeldungen über Ergebnisse oder Verbesserungsmöglichkeiten. Viele Entscheidungen wurden spontan oder einseitig getroffen, ohne transparente Kommunikation.
Gleichberechtigung
Langjährige Mitarbeitende wurden kaum geschätzt oder gefördert. Trotz 13 Jahren Betriebszugehörigkeit erhielt ich keine faire Entwicklungsmöglichkeit oder Anerkennung.
Neue Mitarbeitende oder temporäre Kräfte wurden häufig bevorzugt behandelt, unabhängig von Leistung oder Erfahrung.
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsbelastung war ungleich verteilt. Engagierte Mitarbeitende erhielten ständig Zusatzaufgaben, während andere sich entziehen konnten.
Aufgabengebiete wurden ohne Rücksprache verändert, was besonders für Mitarbeitende mit familiären Verpflichtungen problematisch war. Der Einfluss auf den eigenen Arbeitsbereich war minimal.


