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Zuletzt aktualisiert am 14.8.2026
Coop erhält von den Bewertenden ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre gilt innerhalb einzelner Teams oft als angenehm und kollegial, kippt jedoch durch Personalengpässe, fehlende Wertschätzung und Druck seitens der Vorgesetzten. Der Kollegenzusammenhalt folgt demselben Muster: Innerhalb gut eingespielter Teams funktioniert er, abteilungsübergreifend oder bei ungünstiger Teamzusammensetzung entstehen Grüppchenbildung und Konkurrenzdenken.
Das Vorgesetztenverhalten wird klar negativ bewertet. Kritisiert werden mangelnde Führungskompetenz, fehlende Transparenz und Günstlingswirtschaft – ein Muster, das sich auch in der Kommunikation und bei Karrierechancen widerspiegelt, wo Beförderungen laut Bewertenden oft von persönlichen Sympathien abhängen statt von Leistung. Das Gehalt wird von vielen als zu niedrig f...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Coop wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Innerhalb der Teams beschreiben viele ein kollegiales, teils familiäres Miteinander, in dem sich Mitarbeiter:innen gegenseitig unterstützen und der Umgang respektvoll ist. Gleichzeitig berichten andere von einem angespannten Klima, das durch Druck auf Verkaufsziele, mangelnde Wertschätzung und stimmungsabhängiges Führungsverhalten geprägt ist. Kritisch fällt auch auf, dass die Atmosphäre stark filialabhängig variiert.
Die Bewertungen zur allgemeinen Qualität des Arbeitsumfelds fallen deutlich negativer aus. Einige Nutzer:innen schildern Vetternwirtschaft, Bevorzugung bestimmter Mitarbeiter:innen sowie eine Führungskultur, die wenig Raum für offene Kommunikation lässt. Hinzu kommen Berichte über Gossip und Ausgrenzung unter Kolleg:innen. Wenige berichten zudem, dass die frühere familiäre Stimmung einem „Jeder für sich"-Denken gewichen sei. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt ausgeglichen aus, spiegelt jedoch eine spürbare Diskrepanz zwischen positiven Teamerlebnissen und strukturellen Problemen wider.
Das Vorgesetztenverhalten bei Coop wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem mangelnde Wertschätzung, fehlende Transparenz in Entscheidungen sowie eine ungleiche Behandlung von Mitarbeiter:innen. Einige Bewertungen beschreiben Vorgesetzte als arrogant, unprofessionell und fachlich ungeeignet für ihre Führungsrolle. Auch Vetternwirtschaft und Bevorzugung bestimmter Personen werden erwähnt, ebenso wie fehlende Unterstützung bei Konflikten und psychischer Druck im Arbeitsalltag. Kritisiert wird zudem, dass Mitarbeiter:innen als austauschbar wahrgenommen werden und Verbesserungsvorschläge kaum Gehör finden.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von respektvollem Umgang auf Augenhöhe sowie fachlich und menschlich kompetenten Vorgesetzten. Zudem erwähnen einige, dass konstruktives Feedback gefördert werde. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch klar im Widerspruch zur Mehrheitsmeinung und bleiben in der Gesamtbetrachtung eine Mindermeinung.
Das Gehalt bei Coop wird von vielen Nutzer:innen als zu niedrig eingestuft, insbesondere im Verhältnis zur Arbeitsbelastung, Verantwortung und den Schweizer Lebenshaltungskosten. Kritisiert wird auch, dass langjährige Mitarbeiter:innen häufig weniger verdienen als neu eingestellte Personen und dass Gehaltserhöhungen kaum mit Leistung oder Engagement zusammenhängen. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen zufrieden mit ihrem Lohn und loben die pünktliche Auszahlung.
Ein deutlich positiveres Bild zeichnen die Bewertungen zu den Sozialleistungen: Die Pensionskasse wird häufig als überdurchschnittlich gut hervorgehoben, und die Sozialleistungen gelten im Branchenvergleich als solide. Dennoch empfinden viele Nutzer:innen diesen Vorteil nicht als ausreichenden Ausgleich für die als unzureichend wahrgenommene Vergütung. Weiterbildungsmöglichkeiten und transparente Kriterien für Beförderungen werden ebenfalls als mangelhaft beschrieben.
Die Kommunikation bei Coop wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Viele bemängeln, dass wichtige Informationen zu spät, unvollständig oder gar nicht weitergegeben werden. Einige berichten von unklarer und unprofessioneller Kommunikation seitens Vorgesetzter, bei der Erwartungen nicht offen kommuniziert und Anliegen der Mitarbeiter:innen nicht ernst genommen werden. Besonders im IT-Bereich beschreiben Nutzer:innen die interne Kommunikation als chaotisch und unzureichend. Zudem empfinden einige den Informationsfluss als selektiv, da bestimmte Gruppen bevorzugt Zugang zu relevanten Informationen erhalten.
Positiver äußern sich hingegen einige Nutzer:innen zur Nutzung strukturierter Kommunikationskanäle wie einer internen App, wöchentlichen Stand-up-Meetings oder Informationstafeln. Einzelne Bereiche wie Coop Pronto werden für eine offene und respektvolle Kommunikationskultur gelobt, und einige Nutzer:innen heben hervor, dass notwendige Informationen rechtzeitig und transparent geteilt werden. Diese positiven Stimmen bleiben jedoch in der Minderheit gegenüber der deutlich kritischeren Mehrheit.
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