Coop als Arbeitgeber

Coop

Interessante Arbeit, aber keine aktuellen Arbeitsmethoden wie Home Office erwünscht

4,1
Empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Coop in Basel gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

- Homeoffice zulassen. Viele wollen übrigens auch kein 100% Home-Office, aber ich sage mal 20-40% Home-Office wo möglich (bei hohen Managementstufen/Anwesenheitspflichten nicht mehr möglich) würde sehr gut aufgenommen werden.
- Akzeptieren, dass Angestellte in der Administration andere Bedinungen und Ansprüche haben als Angestellte in der Logistik/den Verkaufsstellen. Es ist auch kein Zufall, dass die entsprechenden Lohnstufen unterschiedlich sind.
- Es wäre wohl wesentlich einfacher, Fachkräfte zu finden, wenn man auch entsprechende Benefits bieten kann (z.B. Home-Office, flexible Arbeitszeiten, Kita, ...), natürlich abhängig von der Position. Aber wenn ich ein Feature entwickle, bei welchem ich mehrere Tage programmiere, dann gibt es keinen Grund, warum ich dies im Büro machen muss.

Arbeitsatmosphäre

Ist gut, die meisten Personen, mit denen ich arbeite sind sehr motiviert und machen ihre Arbeit gerne. Mit Covid aktuell ein bisschen schwieriger, aber generell gut.

Kommunikation

Kommunikation während Covid war/ist verbesserungswürdig, fairerweise wurde es besser in den letzten Wochen. Als Kommunikationsweg soll analog dem Militär der Dienstweg verwendet werden (für Personen, die nicht im Militär waren, der Dienstweg wird dann verwendet, wenn es nicht schnell gehen soll und man hauptsächlich eine Papierspur legen will), aber wenn man etwas braucht, geht man eigentlich immer direkt zur entsprechenden Person.
Mein Teamleiter kennt viele andere Teamleiter intern, das macht die Kommunikation spürbar einfacher.

Kollegenzusammenhalt

Bei uns und den Teams, mit denen ich zusammenarbeite, super.

Work-Life-Balance

Das kommt sehr auf die Position an. Es gibt Positionen, welche systembedingt gewisse Anwesenheitspflichten haben, bei anderen ist es deutlich flexibler. Hängt aber auch vom Teamleiter ab, aber generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man zuverlässig gute Leistung bringt die eigentlich starren Regeln dehnen kann. Zumindest mein Teamleiter hat hier eine sehr gesunde Einstellung.

Jedoch wird Home-Office von der Geschäftsleitung nicht gerne gesehen und wurde bei der erstmöglichen Gelegenheit wieder abgeschafft. Hier wird immer wieder das Argument gebracht, dass man solidarisch mit dem Personen in der Logistik und den Verkaufsstellen sein muss, welche auch kein Home-Office machen können.
Mit dem grössten Respekt, aber das Argument ist völlig unhaltbar. Die Arbeit ist nun mal komplett unterschiedlich. Die meisten wollen auch kein vollständiges Home-Office, aber 1-2 Tage würden sehr gut gehen. Der Hauptsitz wäre auch gross genug, dass man eine interne Kita machen könnte. Natürlich kann man in den Verkaufsstellen keine Kitas machen, aber das ist kein Grund, am Hauptsitz wo das Bedürfnis da wäre keine zu machen.

Vorgesetztenverhalten

Kommt natürlich auf den Vorgesetzten an. Ich habe meistens mit Teamleitern zu tun, welche in meiner Erfahrung immer versuchen, ihr Team zu beschützen, was ich sehr gut finde. Ich persönlich hatte am Anfang einige Probleme mit meinem Teamleiter, da wir unterschiedliche Ansichten hatten, was wie gemacht werden sollte, aber wir haben uns da mittlerweile gut gefunden.

In vielen Bereichen gibt es noch zu viele Ja-Sager und zu wenig Nein-Sager (wir sind ja kundenorientiert, auch wenn der Kunde nicht weiss, was er will ...).

Interessante Aufgaben

Meine Aufgaben sind sehr interessant, ich lerne auch die ganze Zeit neue Sachen und bin dankbar für die Möglichkeiten. Natürlich gibt es Aufgaben, die spannender sind als andere.

Die meisten Personen, mit denen ich in Kontakt komme, sind motiviert durch die Aufgaben, welche sie haben und erzählen dir auch gerne, was sie machen. Das würde bei langweiligen Arbeiten nicht geschehen.

Gleichberechtigung

Die IT ist leider immer noch sehr ungleich verteilt, aber nicht durch aktive Diskriminierung, sondern einfach weil die meisten Bewerber männlich sind. Wir versuchen aktiv, mehr Frauen einzustellen (vielleicht war es auch schon eine Männerdiskriminierung), aber leider bisher ohne Erfolg.

Umgang mit älteren Kollegen

Sind geschätzt. Die Altersverteilung in der IT ist sehr gleichmässig über alle Altersgruppen.

Arbeitsbedingungen

Generell gut. Jeder bekommt einen Laptop, da wir aber hauptsächlich Arbeiten machen, für welche der Laptop nicht ausreicht, haben wir Workstations beantragt und ohne grossen Aufwand bekommen.

Im Moment wird der Hauptsitz renoviert, was sehr viel Lärm verursacht (dementsprechend temporär vorhanden). Es muss mir niemand sagen, dass Personen, welche hier im Lärm arbeiten, effizienter sind als Personen im Home-Office, aber das ist ja nicht erwünscht.

Gehalt/Sozialleistungen

Sozialleistungen sind gut

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele interne Weiterbildungen, welche man nehmen kann. Wir haben in unserem Team auch eine gewisse Zeit pro Woche eingeplant, welche wir in individuelle Weiterbildung investieren können.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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