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Bewertung

Toxische, ungeschulte Führung, Bevorzugung und keine Einarbeitung. Nie so unprofessionell erlebt. Arbeitsplatz meiden!

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Design / Gestaltung bei Coop City Zug in Zug gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt und Sozialleistungen waren fair und verlässlich. Auch die kreativen Aufgabenbereiche im Polydesign 3D boten grundsätzlich interessante Möglichkeiten, sich gestalterisch einzubringen. Zudem waren viele Mitarbeitende im Verkauf freundlich, hilfsbereit und offen im Umgang.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Probezeitbewertung der Teamleitung war inhaltlich und sprachlich katastrophal: voller Fehler, emotional formuliert und weit entfernt von einer sachlichen, professionellen Einschätzung. Besonders enttäuschend war, dass die Filialleitung diese Bewertung trotz der offensichtlichen Mängel vollständig unterstützte, anstatt neutral zu bleiben oder die Situation objektiv zu prüfen.

Bis zu dem Moment, in dem ich offen ansprach, dass ich mit der fehlenden Einführung und dem Umgangston unzufrieden war, erhielt ich durchgehend positives Feedback. Direkt nach diesem Gespräch wurde ich ohne nachvollziehbaren Grund gekündigt. Als Mutter von zwei kleinen Kindern, die beide in der Kita betreut werden, bedeutete diese Kündigung für mich eine massive finanzielle Belastung, da ich die Kita trotz fehlendem Einkommen trotzdem beazahlen muss, denn die Kündigungsfrist dauert drei Monate.
Die Kombination aus abruptem Rauswurf, fehlender Rücksicht und dem herausmobben aus dem Team hat mich emotional stark getroffen, sodass ich psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen musste. Ein derart kaltes und unsoziales Vorgehen habe ich in meiner gesamten beruflichen Laufbahn noch nie erlebt.

Verbesserungsvorschläge

Führungsschulungen für Teamleitung und Stellvertretung, insbesondere in Kommunikation, Konfliktlösung und Mitarbeiterführung.

Strukturierte Einarbeitung für neue Mitarbeitende, inkl. klarer Abläufe und nachvollziehbarer Aufgabenverteilung.

Transparente und faire Personalprozesse, frei von persönlichen Beziehungen oder Bevorzugung.

Professioneller Umgangston sowie konsequente Abgrenzung zwischen Privatem und Beruflichem.

Klare Verantwortlichkeiten und regelmäßige, sachliche Feedbackgespräche.

Stärkung der Teamkultur durch offene Kommunikation, Wertschätzung und einen respektvollen Umgang miteinander.

Echte Förderung von Mitarbeitenden statt „Testen“ ohne Anleitung.

Zusätzlicher Verbesserungsvorschlag / Hinweis zur Führungsebene
Die Filialleitung sollte neutral bleiben und nicht von der Teamleitung emotional beeinflusst oder gelenkt werden, wie es im Probezeitgespräch spürbar der Fall war. In Personalgesprächen braucht es objektive, unabhängige Einschätzungen statt eine einseitige Übernahme der Sichtweise der Teamleitung. Eine professionelle Führung zeichnet sich durch Distanz, Neutralität und faire Beurteilung aus.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war stark belastend: herablassender Ton, fehlende Einarbeitung und emotionales statt professionelles Führungsverhalten. Bevorzugung einzelner Mitarbeitender (Halbbruder) und mangelnde Neutralität führten zu Unsicherheit und Druck. Insgesamt eine toxische Stimmung, wie ich sie in meiner gesamten Polydesign-Karriere noch nie erlebt habe.

Kommunikation

Die Kommunikation war überwiegend unklar, emotional und oft herablassend. Feedback erfolgte selten sachlich, sondern persönlich gefärbt. Wichtige Informationen wurden nicht vermittelt, während Erwartungen dennoch hoch waren. Offene Gespräche führten eher zu Spannung als zu Lösungen. Insgesamt ein äußerst unprofessioneller und belastender Kommunikationsstil.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war sehr unterschiedlich: Während Mitarbeitende im Verkauf freundlich und hilfsbereit waren, zeigte das Polydesign-3D-Team wenig Offenheit gegenüber neuen Mitarbeitenden. Problematisch war vor allem die sehr enge Freundschaft zwischen Teamleitung und Stellvertretung, wodurch eine ungesunde Dynamik entstand. Kritik am herablassenden Verhalten der Stellvertretung war praktisch unmöglich, da beide untrennbar miteinander agierten und sich gegenseitig schützten. Dies führte zu spürbarer Bevorzugung und machte eine faire, unterstützende Zusammenarbeit kaum möglich.

Work-Life-Balance

Als 40%-Mitarbeiterin wäre eine ausgewogene Work-Life-Balance grundsätzlich möglich gewesen. Allerdings führte die fehlende Einarbeitung und die unklare Kommunikation zu einer unnötigen Belastung.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war ausgesprochen unprofessionell. Die Teamleiterin und die Stellvertretung zeigten einen herablassenden, emotional gefärbten Umgangston, fehlende Führungskompetenz und keinerlei strukturierte Einarbeitung. Kritik wurde persönlich genommen statt sachlich verarbeitet, während eigenes Fehlverhalten nicht reflektiert wurde. Die enge private Bindung zwischen beiden erschwerte jede offene Kommunikation zusätzlich und führte zu klarer Bevorzugung einzelner Mitarbeitender – insbesondere eines familiären Angehörigen der Stellvertretung, der deutlich geduldiger und unterstützter behandelt wurde als neue Mitarbeitende. Objektivität, Fairness und professionelles Führungsverhalten waren nicht erkennbar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Bereich Polydesign 3D waren grundsätzlich kreativ und abwechslungsreich. Besonders die Gestaltung von Schaufenstern und visuellen Präsentationen bot viel Potenzial für kreative Entfaltung. Allerding wurde dieses Potenzial durch fehlende Einarbeitung, mangelnde Unterstützung und unklare Vorgaben stark eingeschränkt, so dass interessante Aufgaben unnötig stressig und chaotisch wurden.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war im Team kaum erkennbar. Entscheidungen und Umgangsformen wirkten nicht objektiv, sondern stark von persönlichen Beziehungen beeinflusst. Besonders deutlich war die Bevorzugung eines familiären Mitarbeiters der Stellvertretung, der wesentlich nachsichtiger behandelt wurde als neue Mitarbeitende. Diese Ungleichbehandlung führte zu einem spürbar unfairen und unausgewogenen Arbeitsumfeld.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen wirkte respektvoll, jedoch zeigte sich auch hier ein deutlicher Unterschied zwischen Verkaufspersonal und dem Polydesign-3D-Team. Während ältere Mitarbeitende im Verkauf wertschätzend behandelt wurden, herrschte im Polydesign-Team ein insgesamt angespanntes Klima, das unabhängig vom Alter wenig Raum für offene Kommunikation oder gleichberechtigte Zusammenarbeit bot.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren grundsätzlich akzeptabel, wurden jedoch durch fehlende Einarbeitung, chaotische Abläufe und den unprofessionellen Führungsstil stark beeinträchtigt. Klare Strukturen und nachvollziehbare Prozesse fehlten weitgehend. Zudem wurde mir offen gesagt, man wolle mich „testen“ – eine Aussage, die zusätzlichen Druck erzeugte und keinerlei professionellen Anspruch widerspiegelt. Die unklare Aufgabenverteilung, mangelnde Unterstützung und der erzeugte Stress machten selbst einfache Tätigkeiten unnötig belastend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein war im Alltag kaum spürbar. Nachhaltige Prozesse oder klare ökologische Richtlinien wurden nicht kommuniziert, und soziale Aspekte spielten im Teamalltag eine geringe Rolle. Der Fokus lag überwiegend auf schnellen Abläufen statt auf verantwortungsbewusstem Handeln.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Sozialleistungen waren fair und im Vergleich zur Branche gut. Die vertraglichen Konditionen sowie Sozialleistungen entsprachen einem soliden Standart und boten grundsätzliche gute Rahmenbedingungen.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen professionell und kundenorientiert, doch intern weicht dieses Bild deutlich von der Realität ab. Während die Marke einen guten Ruf hat, spiegeln die internen Strukturen und das Führungsverhalten im Polydesign-3D-Team dieses Image nicht wider. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und tatsächlichem Arbeitsalltag war klar spürbar.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren im Polydesign 3D Team kaum erkennbar. Aufgrund fehlender Einarbeitung und unprofessioneller Führung gab es weder strukturierte Entwicklungswege noch gezielte Förderung. Gespräche über Weiterentwicklung fanden nicht statt, wodurch persönliches Wachstum und fachliche Vertiefung stark eingeschränkten.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR Coop, Employer Branding
HR CoopEmployer Branding

Liebe:r ehemalige:r Mitarbeitende:r

Vielen Dank für deine ausführliche Bewertung und dein ehrliches Feedback.

Es tut uns leid zu lesen, dass du deine Zeit bei Coop City als unprofessionell und belastend erlebt hast. Die von dir genannten Punkte rund um fehlende Einarbeitung, Umgangston, Kommunikation sowie das von dir wahrgenommene Vorgesetztenverhalten nehmen wir sehr ernst. Auch dass dich die Situation persönlich stark getroffen hat, bedauern wir sehr.

Gleichzeitig danken wir dir für die positiven Punkte, die du erwähnst – insbesondere faire Lohn- und Sozialleistungen sowie die grundsätzlich interessanten kreativen Aufgaben.

Damit wir deine Rückmeldung besser einordnen und Verbesserungen anstossen können, würden wir deine Erfahrungen gerne konkreter verstehen. Wenn du bereit bist, uns zusätzliche Details zu geben, melde dich gerne unter employerbranding@coop.ch.

Liebe Grüsse
Dein Employer Branding Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.