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Zuletzt aktualisiert am 28.7.2026
Coop erhält von den Bewertenden ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre wird je nach Filiale und Team sehr unterschiedlich beurteilt: Manche beschreiben ein freundliches, kollegiales Umfeld, während andere Leistungsdruck, fehlende Anerkennung und ein angespanntes Klima zwischen Abteilungen beklagen. Der Kollegenzusammenhalt folgt einem ähnlichen Muster – einige Teams erleben echten Zusammenhalt, andere berichten von Cliquenbildung und gegenseitigem Misstrauen.
Das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation fallen negativ auf. Viele Bewertende kritisieren Bevorzugung, mangelnde Transparenz und einen autoritären Führungsstil. Informationen erreichen Mitarbeiter:innen laut mehreren Berichten verspätet oder gar nicht. Beim Gehalt dominiert ebenfalls Unzufriedenheit: Die Vergütung wird als zu niedrig im Verhäl...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Coop wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams beschreiben viele Bewertungen die Stimmung als angenehm und kollegial, wobei gute Teamarbeit und respektvoller Umgang hervorgehoben werden. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Abteilungen und Filialen – was in einem Bereich funktioniert, kann andernorts stark abweichen.
Auf der anderen Seite kritisieren viele Nutzer:innen den Druck durch Vorgesetzte, mangelnde Wertschätzung und fehlende Anerkennung für gute Leistungen. Einige berichten von einem angespannten Klima, das durch Führungsverhalten, Ungleichbehandlung und Klatsch geprägt ist. Besonders langjährige Mitarbeiter:innen sehen sich laut einigen Bewertungen als selbstverständlich angesehen, während neue Führungskräfte die Atmosphäre teils negativ beeinflusst haben sollen. Insgesamt spiegelt sich in den Bewertungen ein zwiegespaltenes Bild wider, das stark vom jeweiligen Standort und dem direkten Vorgesetzten abhängt.
Die Vergütung bei Coop wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele empfinden das Gehalt als zu niedrig im Verhältnis zur Arbeitsbelastung, Verantwortung und den Lebenshaltungskosten in der Schweiz. Besonders bemängelt wird, dass langjährige Mitarbeiter:innen teils weniger verdienen als neu eingestellte, Gehaltserhöhungen kaum möglich seien und die Verteilung als intransparent und nicht leistungsbasiert wahrgenommen wird.
Positiver schneiden dagegen die Sozialleistungen ab. Einige Nutzer:innen heben die Pensionskasse sowie weitere Sozialleistungen als überdurchschnittlich hervor, und die pünktliche Gehaltszahlung wird ebenfalls positiv erwähnt. Zwar zeigen sich einige Nutzer:innen mit ihrem Gehalt zufrieden und bewerten es als fair für ein großes Unternehmen, doch bleibt dies eine Minderheitsmeinung. Das Gesamtbild in dieser Kategorie fällt negativ aus, da die Kritik an der Vergütung deutlich überwiegt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Coop wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders häufig kritisieren die Bewertungen ungleiche Behandlung der Mitarbeiter:innen, fehlende Wertschätzung sowie mangelnde Transparenz bei Entscheidungen. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem Vetternwirtschaft und Günstlingswirtschaft, bei der bestimmte Personen bevorzugt werden, während andere benachteiligt bleiben. Auch ein autoritärer Führungsstil, fehlende Konfliktlösungskompetenz und unzureichende Einbindung der Mitarbeiter:innen in betriebliche Prozesse werden genannt. Die Führungsqualität variiert dabei stark je nach Vorgesetztem.
Einige wenige Nutzer:innen beschreiben ihre Vorgesetzten hingegen als respektvoll, kompetent und auf Augenhöhe agierend. Konstruktives Feedback und ein fairer Umgang werden in diesen Fällen positiv hervorgehoben. Diese positiven Eindrücke bleiben jedoch in der Minderheit und stehen im Widerspruch zur vorherrschenden Kritik an mangelnder Professionalität und fehlender Unterstützung durch die Führungsebene.
Die Kommunikation bei Coop wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele Nutzer:innen die interne Informationsweitergabe: Wichtige Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft verspätet oder gar nicht, und der Informationsfluss zwischen Abteilungen sowie von Vorgesetzten zu Mitarbeiter:innen gilt als chaotisch und unzureichend. Schon beim Onboarding mangelt es an klarer Kommunikation, und einige Nutzer:innen beschreiben den Umgangston als unprofessionell und wenig wertschätzend. Auch die Transparenz zwischen Kolleg:innen und Führungskräften wird bemängelt.
Demgegenüber stehen einige positive Stimmen, die eine offene und respektvolle Kommunikationskultur sowie regelmäßige Meetings und klar strukturierte Informationskanäle loben. Dieser Widerspruch zeigt, dass die Erfahrungen stark vom jeweiligen Team oder Bereich abhängen. Die negativen Einschätzungen überwiegen jedoch deutlich, sodass in der Kommunikation bei Coop aus Sicht der Nutzer:innen erheblicher Verbesserungsbedarf besteht.
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