6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vorsicht! Der Fakt, dass die Devsgroup versucht die zahlreichen negativen Bewertungen mit einer eindeutig von Seiten des Managements verfassten Positivbewerbung auszugleichen, sollte schon eine "Red Flag" genug sein.
Chefs fühlen sich für nichts verantwortlich. Versprechen viel, halten davon garnichts.
Besonders als Einwanderer aus dem Nachbarland wird man nur hinters Licht geführt und solange ausgebotet, bis nichts mehr geht.
Die transparente Art und Weise, dass man alles kommunizieren kann und dass man nicht wie in traditionellen Unternehmen seinen Urlaub zwangsläufig vorplanen muss für das ganze Jahr, sondern auch einfach mal spontan zwei Tage später für zwei Wochen in den Urlaub kann.
Ein junges, dynamisches Team mit einhundert Prozent Homeoffice, aber der Möglichkeit auch vor Ort zu gehen, gibt volle Freiheit.
Kleines technisch stark versiertes Unternehmen, das schon viele coole Projekte durchgeführt hat.
Extrem gut, da man volle Freiheit und Wahl hat, wie man seinen Arbeitsalltag gestaltet.
Dauerhaft die Möglichkeit, Zertifizierungen und andere Weiterbildungen In Eigenarbeit auf Kosten der Firma zu machen, wenn man es selbst möchte.
Obere Spanne für Thurgauer Verhältnisse.
Geschäftsführung läuft oder fährt Fahrer zur Arbeit. Teamevents werden oft in der Natur durchgeführt.
lustige Atmosphäre innerhalb des Teams und Unterstützung, wenn immer gebraucht wird.
Die Altersrange im Unternehmen beträgt zwanzig bis maximal fünfundvierzig.
Entspannte Millennials die dauerhaft versuchen weiterhin faire Arbeitsplätze zu schaffen.
Wie erwähnt, sehr flexibel. Arbeiten von überall. Es sei denn, man hat fixe Termine bei Kunden.
voll digitalisiert, immer erreichbar über Kanäle wie E-Mail, Slack und so weiter.
Die Geschäftsführung versucht, händeringend aus einem reinen Männerbetrieb keinen mehr zu machen
Projekte variieren stark von sehr technisch Tiefen zu teilweise repetitiven Aufgaben
Es wäre wünschenswert, die grundlegenden Strukturen und die gelebte Unternehmenspraxis nochmals kritisch zu überprüfen und zentrale Punkte neu auszurichten. Eine klare, transparente und verlässliche Unternehmenspolitik mit nachvollziehbaren Entscheidungen würde wesentlich zum Vertrauensaufbau beitragen. Hierarchische Strukturen sind grundsätzlich legitim, sollten jedoch mit klarer Anerkennung, unparteiischer und leistungsbezogener Bewertung sowie einer professionellen, sachlichen Führung ohne emotionale Abhängigkeiten einhergehen. Sämtliche beschriebenen Punkte wären tragbar, wenn Rahmenbedingungen nicht einseitig angepasst würden, Zusagen verlässlich wären und Absprachen eingehalten würden. Diese Verlässlichkeit ist dieselbe Verantwortung, die vom Arbeitgeber gegenüber Mitarbeitenden erwartet wird. Umso bedauerlicher ist es, dass diese Verbindlichkeit in der Praxis nicht in gleichem Mass zurückgegeben wird.
Von Unsicherheit und Misstrauen geprägt
Nach aussen wird der Eindruck eines loyalen und professionellen Unternehmens vermittelt. Intern scheinen jedoch ausgeprägte hierarchische Strukturen zu bestehen. Anerkennung und Einfluss hängen aus Sicht der Mitarbeitenden weniger von fachlicher Leistung als von persönlicher Nähe zur Geschäftsleitung ab. Informelle soziale Anpassung und Aktivitäten ausserhalb der Arbeit scheinen eine überproportionale Rolle für Wahrnehmung und Stellung im Unternehmen zu spielen. Mitarbeitende, die sich daran nicht beteiligen, wirken strukturell benachteiligt, unabhängig von ihrer fachlichen Qualifikation.
Work-Life-Balance wird im Wesentlichen über Homeoffice und formale Flexibilität argumentiert. Die Verantwortung für Arbeitszeit, Abgrenzung sowie ergonomische Ausstattung liegt faktisch bei den Mitarbeitenden; entsprechende Anfragen werden zwar entgegengenommen, jedoch nicht weiterverfolgt.
Weiterbildung finden faktisch keine statt. Über mehrere Jahre hinweg wurden keine externen Weiterbildungsangebote bereitgestellt. Auf Nachfrage entsteht der Eindruck, dass dies mit Aussagen wie „wir lernen bereits jeden Tag“ oder dem Verweis auf eine angebliche „Inhouse-Weiterbildungen durch die Geschäftsleitung“ abgegolten wird, ohne dass hierfür konkrete Inhalte, Zeit oder Mittel definiert sind. Klare Karriere- oder Entwicklungsperspektiven sind nicht erkennbar; Weiterentwicklung bleibt vollständig der Eigeninitiative der Mitarbeitenden überlassen.
Themen wie Gehalt, Bonus oder Sozialleistungen werden wiederholt in informellen Gesprächen angekündigt oder in Aussicht gestellt. Konkrete Umsetzungen bleiben jedoch aus. In der Folge wird argumentiert, entsprechende Zusagen seien nicht schriftlich festgehalten worden oder aus unternehmerischen Gründen nicht oder nicht mehr umsetzbar.
Ein gelebtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist im Arbeitsalltag nicht erkennbar. Entsprechende Initiativen, Richtlinien oder konkrete Massnahmen werden nicht kommuniziert und spielen im Unternehmen keine sichtbare Rolle.
Der Umgang unter Kollegen ist offen bedauerlicherweise keine Kolleginnen, respektvoll und überwiegend konstruktiv. Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung funktionieren im Arbeitsalltag unabhängig von hierarchischen Strukturen.
Ältere Mitarbeitende (über 40 Jahre) sind im Unternehmen faktisch nicht vertreten. Eine altersdurchmischte Belegschaft existiert nicht. Auch Frauen sind nicht vorhanden.
Der Umgang des Managements wirkt im laufenden Arbeitsverhältnis zunächst kollegial. Bei grundlegenden oder für Mitarbeitende wichtigen Fragen entsteht jedoch der Eindruck, dass ausgewichen oder nicht konsequent reagiert wird simpel unter den Tisch fallen. Zusagen, insbesondere zu Bonusregelungen oder Entwicklungsperspektiven, werden in Aussicht gestellt, später jedoch relativiert oder neu interpretiert zu werden. Erwartungen an zusätzliche Beiträge wie die Weitergabe von Kontakten oder Leads kommen ohne klar definierte Rahmenbedingungen vor. Im Zusammenhang mit dem Ausscheiden tritt dieses Verhalten aus Sicht der Mitarbeitenden verstärkt zutage, was die wahrgenommene Verbindlichkeit beeinträchtigt.
Die Arbeitsbedingungen sind weitgehend nicht durch den Arbeitgeber geregelt. Mitarbeitende sind in der Ausgestaltung ihrer Arbeit nahezu vollständig auf sich selbst gestellt und müssen sich primär mit dem jeweils eingesetzten Kunden abstimmen. Klare Vorgaben, Standards oder Unterstützung seitens des Arbeitgebers fehlen, was zu Unsicherheit und uneinheitlichen Rahmenbedingungen führt.
Es kommt so vor, als würden wesentliche Informationen werden häufig spät, unvollständig oder nur situativ geteilt
Kritische Themen werden nicht offen adressiert, sondern ausgesessen oder relativiert
Mündliche Zusagen haben faktisch keinen Bestand; in späteren Diskussionen wird ausschliesslich auf schriftliche Nachweise verwiesen
Aussagen werden im Nachhinein umgedeutet („so sei das nicht gemeint gewesen“)
Mitarbeitende sind gezwungen, jede relevante Absprache schriftlich festzuhalten, um überhaupt argumentationsfähig zu bleiben
Kommunikation wirkt dadurch nicht vertrauensbasiert, sondern defensiv und absichernd
Ein direkter Kontakt zum Management findet im regulären Arbeitsalltag kaum statt. Austausch erfolgt überwiegend anlassbezogen, insbesondere bei Problemen oder im Zusammenhang mit Zeitabrechnungen gegenüber Kunden. Dadurch entsteht keine gleichmässige Einbindung der Mitarbeitenden, was eine konsistente Gleichbehandlung erschwert.
Die Aufgaben und Kundenprojekte sind fachlich anspruchsvoll und inhaltlich sehr attraktiv. Mitarbeitende werden gezielt für bestimmte Aufgaben oder Kunden eingesetzt; entfallen diese Aufgaben oder Projekte, entfällt faktisch auch die Stelle. Frühere Zusagen, etwa ein geringeres Gehalt zugunsten höherer Jobsicherheit, verlieren in solchen Situationen ihre Gültigkeit.
Treten Probleme oder Unstimmigkeiten auf, werden diese überwiegend dem Verhalten oder der Leistung der Mitarbeitenden zugeschrieben, während strukturelle oder organisatorische Ursachen kaum berücksichtigt werden. Verantwortung wird individualisiert statt gemeinsam getragen.
Die Arbeitszeit wird primär anhand kundenseitig erfasster Stunden bewertet. Interne Tätigkeiten, Abstimmungen und Gespräche werden nicht systematisch berücksichtigt und gelten implizit als nicht relevant. Dadurch wird effektiv geleistete Arbeitszeit teilweise nicht erfasst, was zu einem verzerrten Bild der tatsächlichen Arbeitsleistung führt.
Bei ausserordentlichen Terminen wird erwartet, dass An- und Abfahrtszeiten sowie der Einsatz eigener Arbeitsmittel oder kundenseitig bereitgestellter Geräte nicht als Arbeitszeit berücksichtigt werden.
Unehrliches und illoyales Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Keine Jobsicherheit.
Es besteht ständige Angst um Arbeitsplatzverlust
Von den zahlreichen, über die letzten 5 Jahre entlassenen Mitarbeiter, redet niemand gut über die Firma.
An die Kernarbeitszeit wird sich grundlegend nicht gehalten und man schiebt meist einfach den Kunden davor, der mehr Arbeit wolle. Überstunden werden prinzipiell unterschlagen und man wird zur Mehrarbeit bewegt, mit einem Bonus ab 1,600 Stunden der dann nie zur Auszahlung kommt.
Keine Weiterbildungsmöglichkeiten.
Versprechen, dies "In-House" zu tun, was nie geschieht.
Bonus existiert nur auf dem Papier und die niedrigen Gehälter werden so erklärt, dass die Firma Rücklagen haben müsse, um bei Kundenwegfall keine Mitarbeiter zu entlassen (was dann aber trotzdem getan wird).
Vom Management abgesehen, gehen Mitarbeiter fair und offen miteinander um
Management ködert mit Zusatzleistungen wie Bonuszahlungen, die nie ausgezahlt werden. Stattdessen hagelt es Ausreden.
Die Vorgesetzten nutzen die Notlage ihrer Mitarbeiter aus und erzeugen Spannung, in der Hoffnung ihre Mitarbeiter "dominieren" zu können. Man ist für die beiden Chefs kein Gleichgestellter, sondern nur Mittel zum Zweck.
99% Remote, wobei die Geschäftsleitung leider nicht reagiert wenn die Arbeitsmittel fehlen. Mitarbeiter leisten viel über eigene Rechnung. Telefonate über Privattelefon ohne entsprechenden Kostenausgleich.
Arbeitgeber hält sich oft im Dunkeln