Kulturproblem: geschlossene Zirkel bestimmen den Alltag
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wirkt, als würden entscheidende Positionen weniger nach Kompetenz, sondern nach Zugehörigkeit zum „Inner Circle“ vergeben. Hochqualifizierte Bewerbende werden abgelehnt – offenbar aus der Angst heraus, dass deren Fachwissen die bestehenden Defizite in der Führung unerwünscht sichtbar machen könnte. Dieses Verhalten bremst Entwicklung und fördert Mittelmass.
Verbesserungsvorschläge
Klare Haltung gegen Cliquenbildung. Offene Kultur statt geschlossener Gruppen und abwertender Kommentare. Führung sollte Verhalten vorleben, das Zusammenarbeit statt Lagerbildung fördert.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre leidet unter deutlich spürbarer Gruppenbildung. Innerhalb dieser Kreise wird offen über aktuelle und ehemalige Mitarbeitende hergezogen – auch auf Führungsebene. Wer nicht zur „Gruppe“ gehört, bleibt aussen vor. Abseits dessen wäre das Umfeld grundsätzlich in Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Nach aussen empathisch, intern jedoch abwertend: Über Mitarbeitende wird hergezogen, bis hin zu Aussagen, man würde sie „schon längst rauswerfen“. Teammitglieder werden als „Altlasten der Vorgängerin“ bezeichnet. Das prägt die Kultur deutlich negativ.