EMMI – E ine M olkerei M it I nkompetenz)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Lohn- und Sozialleistungen sind gut. Besonders die Pensionskassenleistungen und die grundsätzlich guten Anstellungsbedingungen sind positiv hervorzuheben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Diese Kritik bezieht sich ausdrücklich auf meine Abteilung und nicht auf die gesamte Emmi. Das Hauptproblem sehe ich in der Führung und in den über Jahre gewachsenen persönlichen Netzwerken. Dass viele gute und engagierte Mitarbeitende die Abteilung aufgrund der Führung verlassen haben, sollte aus meiner Sicht ein deutliches Warnsignal sein. Es braucht eine Führung, die unabhängig von persönlichen Beziehungen nach Kompetenz, Leistung und fairen Kriterien entscheidet. Gleichzeitig habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Situation in meiner Abteilung teilweise selbst krank machen kann. Dauerhafte Überlastung, schlechte Führung und ein negatives Arbeitsklima belasten die Mitarbeitenden aus meiner Sicht unnötig.
Verbesserungsvorschläge
Führung in meiner Abteilung konsequent nach Kompetenz und Leistung besetzen. Persönliche Netzwerke und Abhängigkeiten dürfen keinen Einfluss auf Personalentscheide haben. Es braucht mehr Transparenz, gleiche Regeln für alle und eine Führungskultur, in der Kritik möglich ist und Mitarbeitende unabhängig von persönlichen Beziehungen fair behandelt werden. Gleichzeitig sollte berücksichtigt werden, dass diese Probleme aus meiner Sicht vor allem meine Abteilung betreffen und nicht pauschal auf die gesamte Emmi übertragen werden können.
Arbeitsatmosphäre
Diese Bewertung bezieht sich ausdrücklich auf meine Abteilung und nicht auf das gesamte Unternehmen. In meinen angestellten Jahren habe ich viele Mitarbeitende kommen und gehen sehen. Viele gute und engagierte Mitarbeitende haben die Abteilung aus meiner Sicht aufgrund der katastrophalen Führung verlassen. Die Arbeitsatmosphäre hat sich dadurch zunehmend verschlechtert
Image
Das Image des Unternehmens steht aus meiner Sicht zunehmend im Widerspruch zu den tatsächlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung ist teilweise extrem hoch. Arbeitszeiten von 12 bis 15 Stunden täglich sind aus meiner Erfahrung keine Ausnahme gewesen
Karriere/Weiterbildung
In den Jahren gab es trotz mehrfacher Entwicklungsgespräche keine wirkliche berufliche Weiterentwicklung. Vereinbarte Entwicklungsperspektiven wurden aus meiner Sicht nicht nachhaltig umgesetzt
Gehalt/Benefits
Emmi ist ein guter sozialer Arbeitgeber. Die Löhne sind gut und die Pensionskassenleistungen sind aus meiner Sicht sehr attraktiv
Kollegenzusammenhalt
In meiner Abteilung haben sich über die Jahre starke persönliche Netzwerke gebildet. Aus meiner Sicht werden bestimmte Personen dadurch geschützt und unterstützt. Das führt zu einem ungesunden Ungleichgewicht und verhindert einen wirklich fairen Umgang mit allen Mitarbeitenden. Diese Problematik sehe ich insbesondere in meiner Abteilung; andere Bereiche des Unternehmens scheinen davon deutlich weniger betroffen zu sein
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit langjährigen und älteren Mitarbeitenden ist aus meiner Sicht teilweise wenig wertschätzend. Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit werden nicht immer entsprechend berücksichtigt.
Positiv auf die Gesundheit wird viel Wert gelegt
Vorgesetztenverhalten
Die aktuelle Führungssituation in meiner Abteilung ist aus meiner Sicht katastrophal. In den Jahren habe ich mehrere Führungswechsel und sehr viele Mitarbeitende erlebt. Besonders auffällig ist, dass viele gute Mitarbeitende die Abteilung wegen der Führung verlassen haben. Die aktuelle Führung hat diesen Eindruck für mich nochmals verstärkt
Arbeitsbedingungen
Die hohe Arbeitsbelastung und die teilweise schwierige Führungssituation belasten die Arbeitsbedingungen erheblich. Die vorhandenen Rahmenbedingungen stehen aus meiner Sicht nicht immer im Verhältnis zu den Anforderungen
Kommunikation
Kommunikation findet nur sehr eingeschränkt statt. Entscheidungen werden teilweise nicht nachvollziehbar kommuniziert und kritische Themen werden eher vermieden als offen und sachlich angesprochen.
Vertraulichkeit scheint in meiner Abteilung teilweise ein Fremdwort zu sein. Informationen über Mitarbeitende werden weitergetragen, obwohl sie vertraulich behandelt werden sollten
Gleichberechtigung
In meiner Abteilung habe ich über Jahre den Eindruck gewonnen, dass persönliche Beziehungen und Zugehörigkeiten zu bestimmten Netzwerken teilweise wichtiger sind als Leistung und Kompetenz. Dadurch entsteht das Gefühl, dass nicht für alle dieselben Regeln gelten
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit ist über weite Strecken einseitig und bietet wenig Abwechslung oder fachliche Entwicklungsmöglichkeiten


