Toxisches Arbeitsumfeld
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bonus, kostenlose Kaffee, heise Schokolade etc. Felfel Automaten, Personal Shop, Reka Checks.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Der aktuelle Change Wandel, wird als Kulturänderung verkauft, allerdings ohne die alt eingesessenen Führungskräfte an die frische Luft zusetzen, wird jede Veränderung bereits im Keim erstickt.
- Die Arbeitszeiten insbesondere zum Monatsende sind hart an der Grenze der Legalität (mehr als 12 h arbeiten) bei Duldung von Manager und VP.
- Die HR nimmt die Mitarbeiter nicht ernst, wichtige Fragen von Seiten der Mitarbeiter wird nicht zufriedenstellend beantwortet und die Einhaltung an die Gesetze (z.B. Unterschriften bei Verträgen, Zeugnissen) erfüllen nicht die gesetzlich geforderte Schriftform. Sie werden lediglich durch Scans der Unterschriften signiert.
Verbesserungsvorschläge
Wenn schon ein neues Turn-Arround Image mit "Beauty Reimaged" gehypt wird, dann sollte auch das gesammte Executive Team gewechselt werden.
Kommunikation muss dringend verbessert werden, das fängt von Top Management an und zieht sich durch bis zum einfachen Mitarbeiter.
Die Leute ernstnehmen und auch entsprechend behandeln, und nicht für Blödhalten und hinstellen.
Insbesondere Abläufe im Personalwesen dringend verbessern, z.b. Onboarding Prozesse ernst nehmen und Offboarding Prozesse verbessern vorallem wenn es um wichtige Dinge wie Lohnausweise etc. geht.
Arbeitsatmosphäre
Bis vor 2 Jahren gab es eine gute Atmosphäre, aber es wird zunehmend zu einem toxischen Arbeitsumfeld
Image
Mittlerweile ist das Image von ELC schlechter geworden. Sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Arbeitsvermittlern und dem RAV. Das spiegelt sich auch dadurch wieder, das auf eine Stelle, lediglich 10 Bewerbungen eingehen.
Work-Life-Balance
Durch Gleitzeit und Home Office ist die Work-Life-Balance vorhanden. Allerdings wenn es auf den Monat zu geht wird auch gerne mal von 07:00 Uhr bis nachts um 23:00 gearbeiten, durchgehenend.
Karriere/Weiterbildung
Aufgrund der aktuellen Situation (Einstellungsstop) wird versucht mit den noch vorhanden Mitarbeiter die Arbeitslast zu teilen. Mit sogenannten Stretch Assignments, wird den MItarbeiter verkauft, das sie mehr Arbeit und interessante Projekte übernehmen können. Dies wird als Wachstumschance verkauft, allerdings mit keinem mit geringem zusätzlichen Gehaltsplus. Es wird darauf vertraut naive MItarbeiter zufinden, die das annehmen. Mögliche neue Postionen sind nicht vorhanden, bereits besetzt, oder einfach gesagt, wir können die Beschäftigung nicht mehr machen weil das Budget für diese Postion nicht mehr vorhanden ist.
Eine Weiterentwicklung in der Karriere oder Weiterbildung ist nicht möglich und Leute werden vertröstet.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist unter dem üblichen Durchschnitt. Sozialleistungen ist ok. Es gibt einige Boni (Gratisbezug, Zugang zum Personalshop etc.) aber das war es auch auch schon.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Durch eine starke Präsenz der entsprechende Abteilung ist das Umwelt- und Sozialbewusstsein hoch. Das spiegelt sich auch in der geringen Unfallstatistik und präventiv Massnahmen wieder.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit zwischen den Teams läuft gut, jedoch nimmt das gegenseitige Ausspielen innerhalb einzelner Teams wieder zu.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen und Mitarbeiter werden eingesetzt und sehr aufgrund ihrer Erfahrung geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte schauen, das sie ihre Vorteile und Boni behalten und einheimsen. Offene Kritik, kritische Fragen oder Verbesserungen werden ungern gesehen, und wenn dann abgetan. Fehlerkultur ist nicht vorhanden. Vorgesetzte zeigen auch oft ein unprofessionelles Verhalten im Grossraumbüro oder reagieren eingeschnappt und kindisch auf Tatsachen. Mirkomanagement ist an der Tagesordnung, sowie Bossing.
Arbeitsbedingungen
Bis vor 2 Jahren sind Arbeitsbedingungen sehr gut gewesen, aber mittlerweile ist es zu einem toxischen Arbeitsumfeld geworden. Führungskräfte die Mangelnde Kompetenzen in Kommunikation haben, Tatsachen mit kindischen Verhalten begegenen und Führungskompetenzen aus den 90ern anwenden. Mitarbeiter die auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und nicht zurückschrecken Backstabbing zu betreiben, nur um vor der Führungskraft positiv wahrgenommen zu werden.
Kommunikation
Kommunikation ist nahe zu nicht vorhanden, Informationen, Strategische Richtungen, Ziele werden unvollständig bis gar nicht mitgeteilt. Das zeigt sich auch in der CEO Etage. Wo der ehemalige CEO und der CFO eine Sammelklage in NY erwartet, wegen möglichen Aktienbetrug wegen Verschweigen von potentiellen Risikien im Duty-Free-Geschäft in China.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung gibt es im Büro, allerdings gibt es einen Gender-Paygap für die beide Geschlechter die ein und die selbe Tätigkeit ausführen.
Interessante Aufgaben
Durch die Nische, in der die Firma tätig ist gibt es interessante Projekte. Allerdings werden die Projekte nicht bis zum Ende durchgeplannt und bleiben in der Mitte stecken. Entweder weil das Budget zu Ende ist, oder die strategische Ausrichtung sich wieder mal ändert.