Herausforderungen und Zusammenhalt: Ein Blick auf die Arbeitsatmosphäre bei fenaco Informatik
2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei fenaco Genossenschaft in Sursee gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der eigentliche Grundgedanke, beziehungsweise der genossenschaftliche Auftrag der fenaco, ist lobenswert, und die Grösse der fenaco ermöglicht es, mit den Einzelhändlern der Schweiz auf gleicher Augenhöhe zu stehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vor einigen Jahren bemerkte mein direkter Vorgesetzter, dass die Landwirte, wären sie sich der finanziellen Mittel bewusst, die hier ausgegeben werden, nicht vor dem Bundeshaus in Bern, sondern vor unseren Büros demonstrieren würden. Diese Aussage ist symptomatisch für die fenaco. Den Landwirten in der Schweiz geht es wie dem Zauberlehrling im Gedicht von Goethe. Es ist ein Übereifer entstanden, der zwar die Arbeit erledigt, aber den eigentlichen genossenschaftlichen Gedanken dabei untergehen lässt. An dieser Situation leiden letztlich alle: die Mitarbeiter, die Landwirte und die Konsumenten.
Verbesserungsvorschläge
Ich rate dem Geschäftsführer der fenaco Informatik, etwas genauer hinzuschauen. Die Bereichsleiter der fenaco Informatik sind sehr bemüht, den Informationsfluss zum Geschäftsführer zu kontrollieren und die Dinge nicht so darzustellen, wie sie in Wirklichkeit sind. Dasselbe Muster ist auch in den IT-Projekten zu beobachten: Die Informationen, die an die Auftraggeber gelangen, sind oft gefiltert durch diejenigen, die die Steuerungsausschüsse leiten. Dadurch läuft die Firma Gefahr, dass anstelle von standardisierten und professionalisierten Abläufen eine ad-hoc-Führung, geprägt von persönlichen Interessen, praktiziert wird.
Arbeitsatmosphäre
Die IT für ein 8 Milliarden CHF Geschäft zu betreiben, ist eine grosse Herausforderung. In diesen herausfordernden Zeiten unterstützen sich die Mitarbeiter gegenseitig, was ein starkes Gemeinschaftsgefühl fördert und zeigt, wie wichtig der Zusammenhalt im Team ist.
Image
Das Image der Tochtergesellschaften der fenaco ist recht gut. Die fenaco selbst steht jedoch vor allem bei den Landwirten und in Abstimmungen in der Kritik.
Work-Life-Balance
In der Vergangenheit gab es bei IT-Projekten einige gesundheitliche Vorfälle, darunter Herzinfarkte und Situationen, in denen ein Defibrillator eingesetzt werden musste. Auch während Go-Lives kam es vor, dass ein Mitarbeiter mit Lähmungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Diese Fälle sind jedoch über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren verteilt. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, und alle Mitarbeiter sind erwachsen und tragen selbst die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden.
Kollegenzusammenhalt
Geteiltes Leid ist halbes Leid. Die Firma fördert erfolgreich den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern, indem sie ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen schafft, die alle gemeinsam meistern.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt unterschiedliche Ansätze im Vorgesetztenverhalten: Einige Vorgesetzte handeln aus persönlichen Interessen, sind überfordert und treffen Ad-hoc-Entscheidungen. Professionelle Vorgesetzte hingegen versuchen, nicht in den Strudel zu geraten; gelingt ihnen das nicht, müssen sie gehen.
Kommunikation
Allgemeine Informationen sind im Intranet gut verfügbar, während die Kommunikation von Vorgesetzten und in Projekten teilweise als Machtinstrument missbraucht wird.
Gleichberechtigung
In der IT sind Frauen wohl etwas in Unterzahlt, dass liegt aber vermutlich am Thema und nicht an der Gleichberechtigung.
Interessante Aufgaben
Wer Größe liebt, ist hier wohl richtig.
Umgang mit älteren Kollegen
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Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei fenaco in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Work-Live-Balance
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Jeder deckt den Anderen
Verbesserungsvorschläge
-Mobning ernst nehmen -Geht nach dem Prinzip Söihäfeli Söi Deckeli -Machen obligatorische Schulung Verletzung der persönlichen Integrität und reagieren trotzdem nicht bei Meldungen.Schwach
Arbeitsatmosphäre
Mobbin und lästern seitens Vorgesetzter waren an der Tagesordnung
Work-Life-Balance
Sehr gut,viele Freiheiten
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
Lästert bei jedem MA über anderen MA und sogar über Vorgesetzte auf gleicher Stufe.Betreibt subtiles Mobbing.Fähnchen im Wind
Die MitarbeiterInnen Qualis werden weder für eine Laufbahn noch für eine faire Bewertung angeschaut. Sie sind ein Witz.
2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei fenaco in Sursee gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Standorte sind alle gut ÖV tauglich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit 50+ Die Führungskompetenz mancher Kader
Image
Zu wenig sichtbar im Markt. Branding relativ unbekannt.
Work-Life-Balance
WLB ist in dieser Firma eher kein Thema
Karriere/Weiterbildung
Definitiv könnte hier mehr getan werden.
Gehalt/Sozialleistungen
Okay im Vergleich mit anderen Wirtschaftszweigen aber kaum Karriere Möglichkeiten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der heutigen Norm entsprechend.
Kollegenzusammenhalt
Noch als gut bezeichenbar
Umgang mit älteren Kollegen
Die Wertschätzung und das Know-how sind irrelevant. Auch Zahlen zählen wenig, die Seilschaften sind wichtiger.
Vorgesetztenverhalten
langjährige und dicke Freundschaften sind wichtiger als das Können
Arbeitsbedingungen
Dem heutigen Standard entsprechend.
Kommunikation
Die Kommunikation ist selektiv und fehlt teilweise komplett.
Gleichberechtigung
Es sollten noch mehr Frauen Führungspositionen bekommen. Zu männerlastig
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben wären interessant. Zum Teil zu altmodisches Management, MitarbeiterInnen Einschätzungen sind nicht erwünscht. Das Management kennt den Weg, führt patriarchisch.