Besserer Umgang und Respekt mit Mitarbeitern, bessere Feedback-Kultur für alle.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Insgesamt handelt es sich um ein innovatives Familienunternehmen mit einem starken Produktportfolio und guten Zukunftsperspektiven. Gerade im zunehmend intensiven Wettbewerb wird es jedoch immer wichtiger, qualifizierte Fachkräfte langfristig zu gewinnen und zu halten. Dafür wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und stärker auf moderne Führungsprinzipien auszurichten.
Insbesondere bei der Auswahl von Führungskräften sollte weniger der formale Status oder die Position im Vordergrund stehen, sondern vielmehr Leistung, Teamfähigkeit, Anerkennung im Team und persönliche Akzeptanz. Führung entsteht langfristig durch Vertrauen und Vorbildfunktion.
Wenn es gelingt, diese Aspekte stärker zu berücksichtigen, sehe ich gute Chancen, die bestehenden Standorte nachhaltig zu sichern und weiter auszubauen. Die technischen Kompetenzen, das Produktportfolio und die Innovationskraft des Unternehmens bieten dafür eine sehr solide Grundlage
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie ben
Verbesserungsvorschläge
Allgemein würde ich dem Arbeitgeber empfehlen, Strukturen zu schaffen, die auch für Führungskräfte eine echte Feedbackkultur ermöglichen. Dazu könnten unabhängige Instanzen oder Gremien beitragen, die Rückmeldungen und Wahrnehmungen der Mitarbeiter aufnehmen, bündeln und daraus konkrete Verbesserungsvorschläge ableiten.
Zudem wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, klare und nachvollziehbare Regeln für den Umgang miteinander zu etablieren – sowohl intern als auch im Kontakt mit Lieferanten und externen Partnern. Unternehmerische Ziele konsequent zu verfolgen ist selbstverständlich wichtig, sollte jedoch nicht dazu führen, dass ein respektvolles und konstruktives Miteinander in den Hintergrund tritt.
Ein verbindlicher Rahmen für Zusammenarbeit, Kommunikation und Führung könnte dazu beitragen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Mitarbeiter einbringen können und in dem langfristig gute Ergebnisse entstehen. Idealerweise würden solche Standards einheitlich für alle Werke gelten und so zu einer konsistenten Unternehmenskultur beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war grundsätzlich von einem guten kollegialen Umgang geprägt. Ich hatte nette Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich regelmäßig auch außerhalb des Arbeitsplatzes, zum Beispiel beim gemeinsamen Mittagessen, in gutem Austausch stand.
Leider wurde dieses positive Umfeld während meiner Zeit stark durch einen von Liebherr eingesetzten „Sanierer“ belastet. Diese Person trat sehr autoritär auf und sorgte bereichsübergreifend für eine Atmosphäre von Angst und Druck. In regelmäßigen Statusmeetings wurde häufig allgemeiner Frust ungefiltert an den Mitarbeitern ausgelassen – davon waren nicht nur ich, sondern auch mein Vorgesetzter betroffen.
Da diese Person offenbar sehr großen Handlungsspielraum hatte und kaum reguliert wurde, verschärfte sich die Situation zunehmend. Sein Auftreten führte dazu, dass Mitarbeiter bereits angespannt reagierten, sobald er einen Raum betrat. Eine solche Führungskultur erschwert es aus meiner Sicht erheblich, qualifizierte Mitarbeiter langfristig zu halten und entspricht nicht einer modernen, wertschätzenden Arbeitsumgebung.
Kommunikation
Zudem kam es vor, dass sich Mitarbeiter ursprünglich auf eine bestimmte Stelle – beispielsweise im Vertrieb – beworben hatten, im Vorstellungsgespräch jedoch überraschend mit einer ganz anderen Position konfrontiert wurden, für die sie angeblich vorgesehen seien. Einige traten diese Stelle schließlich auch an, obwohl sie nicht der ursprünglich ausgeschriebenen Position entsprach.
Wenn später Unzufriedenheit mit der tatsächlichen Tätigkeit geäußert wurde, wurde den betroffenen Mitarbeitern teilweise vorgeworfen, sie würden sich auf ihrer Position nicht wohlfühlen. Anstatt gemeinsam nach einer passenden alternativen Einsatzmöglichkeit im Unternehmen zu suchen, entstand bei einigen Betroffenen der Eindruck, dass sie zunehmend aus dem Unternehmen gedrängt wurden. Dieses Vorgehen wurde von vielen als wenig transparent und nicht konstruktiv empfunden.
Kollegenzusammenhalt
Top Kollegen
Work-Life-Balance
War ok
Vorgesetztenverhalten
Das vorherrschende Arbeitsumfeld wurde stark durch eine einzelne Person geprägt, deren Verhalten kaum akzeptabel war und sich auf alle Bereiche auswirkte. Diese Person hatte nahezu freie Hand, Entscheidungen durchzusetzen, und es existierte keinerlei Feedbackkultur, die ihr Verhalten oder die Auswirkungen auf das Team hinterfragte.
Durch sein Auftreten entstand eine Atmosphäre, in der Angst und Anspannung dominierten. Er trug seinen eigenen Frust und Unzufriedenheit regelmäßig auf andere ab, wodurch konstruktive Ideen kaum gedeihen konnten. Freundliche Gesten oder ein entspanntes Wort waren selten zu hören, sodass die allgemeine Stimmung in seinem Umfeld und in seiner Präsenz als extrem unangenehm und belastend empfunden wurde.
Interessante Aufgaben
War ok