Ihr Unternehmen?

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Fritz 
Studer 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Gutes Team, aber Geschäftsführung baut zunehmend Vorteile für Mitarbeitende ab

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Fritz Studer AG in Thun gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team ist super, man hilft sich gegenseitig in der Abteilung. Der direkte Vorgesetzte ist fair. Die Arbeit ist abwechslungsreich und macht Spass – man hat Freiraum, da Aufgaben oft offen definiert sind und man sich verwirklichen kann

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsleitung denkt sehr konservativ und scheint wenig offen für neue Ansätze oder Mitarbeiterbedürfnisse zu sein. Die Kommunikation ist grundsätzlich dürftig – wichtige Entscheidungen und Informationen kommen oft erst im letztmöglichen Moment.

Seit einigen Jahren trifft die Geschäftsführung wiederholt Entscheidungen einseitig zulasten der Arbeitnehmer, ohne echten Ausgleich:

Die bezahlte Pause wurde abgeschafft, die Kompensation dafür fiel sehr knapp aus
Homeoffice wurde stark eingeschränkt
Die Teuerung wird seit Jahren kaum ausgeglichen
Die Betriebsferien wurden deutlich ausgeweitet, sodass kaum noch selbstbestimmte Ferientage übrig bleiben
Diese Betriebsferien werden über den Abbau von Gleitzeit kompensiert, obwohl kaum noch Gleitzeit aufgebaut werden kann – das wirkt wie eine Umgehung

Die auf der Karriereseite beworbenen Benefits (“flexible Arbeitszeiten”, “Homeoffice-Möglichkeiten”, “25 bis 30 Tage Ferien”) entsprechen leider nicht mehr der gelebten Realität – das wirkt wie eine Mogelpackung.

Verbesserungsvorschläge

Offener für zeitgemässe Arbeitsmodelle werden – Homeoffice und flexible Arbeitszeiten sollten nicht schrittweise abgebaut, sondern den Bedürfnissen der Mitarbeitenden entsprechend gestaltet werden.

Zukunftsgerichtete und nachhaltige Entscheide treffen und dabei die Mitarbeitenden aktiv einbeziehen, statt Entscheidungen einfach von oben durchzusetzen. Mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden setzen – das erhöht Motivation und Verbundenheit mit der Firma und ist auch für den lokalen Ruf als Arbeitgeber enorm wichtig.

Konkret:

Updates zu Geschäftszahlen und Marktthemen finden bereits statt, das ist gut. Bei Entscheiden, die die Mitarbeitenden direkt betreffen (z.B. Betriebsferien), wird zwar teilweise die ANV-Meinung eingeholt, diese dann aber nicht wirklich respektiert – hier würde eine ernsthafte Einbindung mit echtem Gewicht für die Entscheidung mehr Vertrauen schaffen

Entscheide, die den Arbeitsalltag betreffen, direkt und frühzeitig durch die Verantwortlichen kommunizieren, statt sie nur über die Hierarchiestufen durchzureichen

Die Betriebsferien-Regelung überdenken, damit Mitarbeitenden wieder mehr Selbstbestimmung über ihre Ferien bleibt

Homeoffice- und Gleitzeit-Modelle wieder flexibler gestalten, im Sinne der auf der Karriereseite beworbenen Werte

Arbeitsatmosphäre

Team und Abteilung sind sehr angenehm, man hilft sich gegenseitig

Image

auf der Karriereseite beworbene Benefits (Homeoffice, flexible Arbeitszeit) entsprechen nicht der gelebten Realität

Work-Life-Balance

Homeoffice auf max. 1 Tag reduziert, 5 Wochen fremdbestimmte Betriebsferien bei 5 Wochen Anspruch

Gehalt/Benefits

Teuerung wird seit Jahren nicht ausgeglichen, bezahlte Pause abgeschafft bei nur minimaler Kompensation

Kollegenzusammenhalt

man hilft sich gegenseitig, sehr kollegial

Vorgesetztenverhalten

direkter Vorgesetzter fair, aber Geschäftsführung trifft einseitige Entscheidungen zulasten der Mitarbeitenden

Kommunikation

grundsätzlich dürftig, Entscheide kommen oft erst im letztmöglichen Moment

Interessante Aufgaben

abwechslungsreich, viel Gestaltungsspielraum bei der Arbeit


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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