3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Einige engagierte MA und natürlich die Bewohnenden. Ich habe Menschen erlebt, die sich mit viel Einsatz, Fachlichkeit und Herz für ihre Arbeit engagieren.
Gerade deshalb ist es schade um das vorhandene Potenzial.
Das stark hierarchische Führungsverständnis, Mikromanagement, die hohe Machtkonzentration (Leitungspaar) sowie der Umgang mit Kritik, Widerspruch und abweichenden fachlichen Einschätzungen.
Im Jahr 2026 ankommen, nicht nur technisch, sondern auch im Führungsverständnis.
Weniger Mikromanagement, mehr Vertrauen.
Weniger interpretieren, mehr nachfragen - Wer fragt führt!
Weniger Monolog, mehr Dialog - Wer hauptsächlich selbst nur redet, erfährt nichts!
Weniger über MA und mehr mit ihnen sprechen, zuhören und ernst nehmen.
Klare Erwartungen, Kompetenzen und Entscheidungsräume schaffen. Verantwortung kann nur dort übernommen werden, wo sie auch tatsächlich übertragen wird.
Fachpersonen nicht nur einstellen, sondern ihre Expertise aktiv einholen, auch und gerade dann, wenn ihre fachliche Einschätzung nicht der bereits bestehenden Meinung entspricht.
Feedback in beide Richtungen ermöglichen, Führungsqualität regelmässig reflektieren und bei Konflikten nicht nur nach einzelnen „Verursachern“, sondern auch nach strukturellen Ursachen suchen.
Bereits im Recruiting zuhören: Welche Art von Aufgabe, Verantwortung, Führung und Arbeitsumfeld suchen sie? Und dann ehrlich prüfen, ob die Organisation dies tatsächlich bieten kann. Das verhindert Fehlpassungen auf beiden Seiten. Eine Fehlpassung kann passieren. Professionelle Führung zeigt sich auch darin, wie man damit umgeht.
Auch bei Widerspruch, Kritik oder unangenehmen Themen souverän und professionell bleiben.
Unterschiedliche Auffassungen sind nicht automatisch Illoyalität oder persönliche Kritik - und schon gar kein Grund, aufbrausend, laut und despektierlich zu werden.
Verantwortung funktioniert nur mit den dafür notwendigen Kompetenzen, Informationen und Entscheidungsräumen. Dazu gehört psychologische Sicherheit: Feedback muss in beide Richtungen möglich sein.
Vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Führung bedeutet nicht, alles selbst wissen zu müssen. Zuhören, nachfragen, andere Perspektiven zulassen und die eigene Wirkung reflektieren sind keine Schwäche, sondern Teil des Jobs.
Wer Vorgaben umsetzt, wenig hinterfragt und mit einem stark hierarchischen Führungsverständnis gut zurechtkommt, kann sich hier durchaus wohlfühlen.
Wer dagegen Verantwortung übernehmen, gestalten, fachlich diskutieren und begründet widersprechen möchte, dürfte es schwieriger haben. Verantwortung kann man nicht gleichzeitig einfordern und durch Mikromanagement verhindern.
Kritik wurde nach meiner Wahrnehmung häufig eher untereinander als offen nach oben geäussert. Ich erlebte Mitarbeitende, die gingen, resignierten oder sich mit den Gegebenheiten arrangierten. Bei den vielen engagierten MA ist das verschenktes Potenzial.
Schlechte Stimmung oder Konflikte wurden teilweise einzelnen MA zugeschrieben. Mit deren Weggang schien dann auch das Problem als gelöst zu gelten. Eine Auseinandersetzung mit möglichen Führungs-, Kultur- oder Organisationsfaktoren habe ich vermisst.
Wenn Unzufriedenheit wiederholt auftritt, sollte nicht nur gefragt werden, wer das Problem ist, sondern warum es entsteht. Personen gehen – Rahmenbedingungen bleiben.
Für mich persönlich war es rückblickend die richtige und gesunde Entscheidung, zu kündigen und die Organisation zu verlassen.
Zwischen dem nach aussen vermittelten Bild und meiner persönlichen Erfahrung bestand eine deutliche Diskrepanz.
Ein positives Image entsteht für mich langfristig nicht durch Selbstdarstellung, sondern dadurch, wie MA Führung, Wertschätzung, Transparenz und den Umgang mit Kritik tatsächlich erleben.
Schwierig wurde es dort, wo Belastungen angesprochen wurden und ich mir Zuhören, Klärung und gemeinsame Lösungsfindung gewünscht hätte. Diesen Raum habe ich nicht erlebt.
Wenig erkennbare Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten.
Fachliche Entwicklung setzt zudem voraus, dass zusätzliches Wissen und Expertise im Arbeitsalltag tatsächlich eingebracht und genutzt werden dürfen.
Die Gehälter empfand ich für die Branche grundsätzlich ok.
Bei Benefits und modernen Zusatzleistungen besteht noch Luft nach oben.
Viele engagierte, hilfsbereite und fachlich gute MA. Untereinander habe ich durchaus Zusammenhalt erlebt.
Gleichzeitig wurde Kritik häufig eher hinter vorgehaltener Hand geäussert als offen nach oben. Das sagt für mich einiges über die erlebte Feedbackkultur und psychologische Sicherheit aus.
Hier habe ich keine grundsätzliche Benachteiligung aufgrund des Alters wahrgenommen.
Das Führungsverständnis habe ich als stark patriarchalisch, top-down und von Mikromanagement geprägt erlebt. MA wurden teilweise eher bevormundet als als eigenverantwortliche Personen behandelt. Augenhöhe habe ich häufig vermisst.
Besonders schwierig erlebte ich den Umgang mit Fachwissen ausserhalb der Kernkompetenz der Zentrumsleitung. Fachpersonen werden zwar eingestellt, bei abweichenden Einschätzungen fanden nach meiner Erfahrung jedoch kaum fachlicher Austausch, Rückfragen oder gemeinsame Lösungsfindung statt. Stattdessen entstand der Eindruck, erkennen zu müssen, welche Auffassung erwartet wird, um diese anschliessend mitzutragen.
Wozu Fachpersonen einstellen, wenn Expertise vor allem dann willkommen ist, wenn sie die bereits bestehende Meinung bestätigt?
Gleichzeitig blieben Erwartungen teilweise unklar, während bis ins Detail kontrolliert wurde. Kritik, Widerspruch oder bereits Nachfragen führten nach meiner Erfahrung teilweise zu lautem, aufbrausendem oder herabsetzendem Verhalten. Sachliche Differenzen wurden teilweise auf die persönliche oder hierarchische Ebene verlagert. Vergleichbares habe ich auch gegenüber anderen MA beobachtet.
Teilweise wenig zeitgemässe und stark analoge Arbeitsweisen.
Bei Digitalisierung, effizienten Prozessen und modernen Arbeitsinstrumenten besteht aus meiner Sicht deutliches Entwicklungspotenzial.
Kommunikation funktionierte nach meiner Erfahrung vor allem in eine Richtung zuverlässig: von oben nach unten.
Aussagen von MA wurden teilweise interpretiert und bewertet, ohne vorher nachzufragen, ob sie überhaupt so gemeint waren. Selbst nach Klarstellungen wurde teilweise an der ursprünglichen Interpretation festgehalten. Ein einfaches „Wie meinst du das?“ könnte erstaunlich viel bewirken.
Über MA wurde nach meiner Wahrnehmung teilweise mehr gesprochen als mit ihnen. Transparenz über Entscheidungen, Hintergründe sowie Ergebnisse und Massnahmen aus MA-Befragungen wird generell vermisst.
Feedback von oben nach unten gibt es. Für die Gegenrichtung scheint die Leitung kaum Empfang zu haben.
Vetternwirtschaft
Persönliche Nähe und Beziehungen schienen nach meiner Wahrnehmung teilweise mehr Gewicht zu haben, als ich es bei transparenten und professionellen Entscheidungsprozessen erwarten würde.
Die Aufgaben und fachlichen Themen hätten viel Potenzial.
Hat den Mut, nicht nur das zu machen, was "ALLE" machen
Bleibt Euch treu!
Wie leider überall gibt es auch destruktive Mitarbeitende, welche das Klima kaputt machen. Das ist jedoch die absolute Ausnahme, leider habe ich eine Person erlebt, welche sich sehr hervorgetan hat, jedoch den Betrieb verlassen musste - zum Glück
Sehr gute Führungskultur. Modern und nicht "verknöchert"
Ehrlich und offen