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Schlechteste Erfahrung meiner beruflichen Laufbahn

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles

Verbesserungsvorschläge

Ehrlich gesagt: Hier reichen keine kleinen Anpassungen mehr – es bräuchte grundlegende Veränderungen auf allen Ebenen.

Fangt bei der Führung, der Kommunikation und dem Umgang mit Mitarbeitenden an, denn so wie es aktuell läuft, funktioniert es einfach nicht.

Weniger Schein nach aussen und mehr echtes Handeln intern wäre ein guter erster Schritt.

Solange sich an diesen grundlegenden Punkten nichts ändert, wird sich auch für die Mitarbeitenden nichts verbessern

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war für mich äusserst belastend. Der Umgang im Team sowie von Vorgesetzten war häufig respektlos und wenig wertschätzend. Kritik wurde nicht konstruktiv geäussert, sondern eher abwertend, was langfristig sehr demotivierend wirkt.

Es herrschte eine dauerhaft angespannte Stimmung, in der man sich weder wohl noch sicher gefühlt hat. Unterstützung oder Verständnis bei Problemen waren kaum vorhanden. Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, ausgenutzt zu werden und dass die eigene Leistung nicht anerkannt wird.

Insgesamt empfand ich das Arbeitsklima als sehr negativ und auf Dauer psychisch belastend.

Image

Das Image des Unternehmens wirkt nach aussen sehr positiv, entspricht aber aus meiner Sicht nicht der Realität.

Vieles wirkt „fake“ – nach aussen wird ein gutes Bild vermittelt, intern sieht es jedoch ganz anders aus.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass mehr Wert auf die Darstellung nach aussen gelegt wird als auf das tatsächliche Arbeitsumfeld und den Umgang mit Mitarbeitenden.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance existiert hier praktisch nicht. Doppeldienste und lange Arbeitstage waren keine Ausnahme, sondern eher die Regel, wodurch man dauerhaft erschöpft war.

Auch im Krankheitsfall hatte ich nicht das Gefühl, wirklich ausfallen zu dürfen. Stattdessen wurde indirekt Druck aufgebaut, trotzdem zu erscheinen oder ständig erreichbar zu sein. Anrufe und Erwartungen hörten auch ausserhalb der Arbeitszeiten nicht auf.

Privatleben? Kaum möglich. Die Arbeit hat sich ständig in die Freizeit gedrängt, und Grenzen wurden weder respektiert noch akzeptiert.

Insgesamt hatte ich stark das Gefühl, dass von Mitarbeitenden erwartet wird, sich komplett der Arbeit unterzuordnen – auf Kosten der eigenen Gesundheit.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht stark eingeschränkt. Mitarbeitende wurden kaum aktiv gefördert oder in ihrer Entwicklung unterstützt.

Gleichzeitig wurde jedoch oft vermittelt, dass man „noch nicht bereit“ sei für den nächsten Schritt, ohne konkrete Förderung oder Perspektiven aufzuzeigen.

Statt Entwicklung zu ermöglichen, hatte ich eher den Eindruck, dass Fortschritt ausgebremst wird.

Insgesamt fehlten klare Strukturen, Unterstützung und echte Chancen zur Weiterentwicklung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt steht aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit und der hohen Belastung.

Für die Anforderungen, den Druck und das Arbeitspensum ist die Entlohnung deutlich zu niedrig.

Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Mitarbeitenden hier finanziell nicht angemessen wertgeschätzt werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach aussen wird der Eindruck vermittelt, dass Umwelt- und Sozialbewusstsein wichtig sind. In der Praxis hatte ich jedoch ein anderes Bild.

Viele dieser Themen wirkten eher wie leere Versprechen, ohne dass sie im Alltag konsequent umgesetzt wurden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war das Einzige, was einen überhaupt noch irgendwie durch den Alltag gebracht hat. Viele im Team waren selbst am Limit, trotzdem hat man versucht, sich gegenseitig zu stützen.

Es fühlte sich oft weniger wie ein normales Arbeitsumfeld an, sondern eher wie ein permanenter Ausnahmezustand, den man nur gemeinsam irgendwie übersteht. Ohne die Kolleg:innen wäre es für mich schlicht nicht auszuhalten gewesen.

Dieser Zusammenhalt entstand aber nicht durch eine gute Führung oder Kultur, sondern aus reiner Not heraus. Man hat sich gegenseitig aufgefangen, weil von Seiten des Arbeitgebers kaum Unterstützung kam.

Traurig ist, dass genau das zeigt, wie schlecht die Rahmenbedingungen tatsächlich waren.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleg:innen wirkte insgesamt nicht besonders wertschätzend. Alter oder Erfahrung schienen keine positive Rolle zu spielen, sondern wurden im Arbeitsalltag kaum berücksichtigt.

Generell hatte ich den Eindruck, dass unabhängig vom Alter ein respektvoller Umgang oft gefehlt hat. Erfahrung wurde nicht gezielt genutzt oder anerkannt.

Insgesamt empfand ich den Umgang als wenig professionell und nicht wirklich wertschätzend – weder gegenüber jüngeren noch gegenüber älteren Mitarbeitenden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war für mich durchgehend enttäuschend. Ein respektvoller Umgang oder echtes Verständnis für Mitarbeitende war kaum vorhanden. Stattdessen prägten Druck, Kontrolle und ständige Kritik den Alltag.

Man hatte oft das Gefühl, nie genug zu leisten. Aufgaben wurden laufend hinzugefügt, ohne Rücksicht auf bestehende Belastungen. Unterstützung oder Anerkennung blieben aus – positive Rückmeldungen gab es praktisch nie.

Teilweise fühlte man sich nicht ernst genommen, sondern eher klein gemacht oder abgewertet. Eigene Meinungen oder Rückmeldungen waren nicht erwünscht, es wurde erwartet, dass man einfach funktioniert.

Insgesamt empfand ich das Führungsverhalten als wenig wertschätzend, sehr belastend und auf Dauer nicht tragbar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren aus meiner Sicht insgesamt sehr schlecht. Die Erwartungen waren häufig unrealistisch und das Arbeitspensum dauerhaft zu hoch.

Es blieb kaum Zeit zur Erholung, da die Belastung konstant hoch war und echte Freizeit nur schwer möglich war.

Auch die Entlohnung stand für mich in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit und Verantwortung.

Insgesamt stimmen hier weder Rahmenbedingungen noch Ausgleich – auf Dauer ist das weder gesund noch fair für Mitarbeitende.

Kommunikation

Kommunikation? Fehlanzeige. Transparenz scheint in diesem Unternehmen kein Thema zu sein. Wichtige Informationen wurden häufig gar nicht oder erst sehr spät weitergegeben.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass vieles eher zurückgehalten oder beschönigt wird, anstatt offen und ehrlich damit umzugehen. Fehler wurden selten eingestanden, stattdessen wurde versucht, nach aussen ein besseres Bild zu vermitteln.

Auch gegenüber Mitarbeitenden fühlte man sich oft nicht ernst genommen. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass Aussagen verdreht wurden, was zu zusätzlicher Verunsicherung geführt hat.

Insgesamt empfand ich die Kommunikation als intransparent, unehrlich und wenig vertrauenswürdig.

Gleichberechtigung

Von Gleichberechtigung konnte ich hier wenig spüren. Mitarbeitende wurden nicht nach Leistung oder Engagement behandelt, sondern oft danach, wie gut sie sich anpassen und keine eigene Meinung äussern.

Wer kritisch war oder eigene Ansichten eingebracht hat, hatte es deutlich schwerer. Statt Offenheit zu fördern, wurde eher erwartet, dass man sich anpasst und nicht hinterfragt.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Sympathie und persönliche Vorlieben eine grössere Rolle spielen als Fairness oder objektive Kriterien. Das führte zu einer spürbar ungleichen Behandlung im Team.

Für mich wirkte das Umfeld dadurch weder gerecht noch professionell.

Interessante Aufgaben

Interessante oder abwechslungsreiche Aufgaben gab es kaum. Der Alltag war so belastend, dass es oft eher darum ging, irgendwie durchzukommen, anstatt sich fachlich weiterzuentwickeln oder Freude an der Arbeit zu haben.

Besonders frustrierend war, dass Probleme und Belastungen mehrfach an die Geschäftsleitung weitergegeben wurden – ohne erkennbare Reaktion. Statt Verbesserungen anzustossen, hatte ich den Eindruck, dass bewusst weggeschaut wurde.

Eigene Ideen oder Engagement wurden nicht gefördert, sondern eher ignoriert. Dadurch fehlte jede Form von Motivation oder Entwicklung.

Insgesamt lag der Fokus klar darauf, dass man einfach funktioniert – nicht darauf, dass Mitarbeitende sich einbringen oder weiterentwickeln können.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.