Ihr Unternehmen?

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GBL 
Gubler 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Kein roter Faden in der Führung – kontrollierende Unternehmenskultur mit wenig Vertrauensbasis.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ziemlich flexible Arbeitszeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Stark kontrollierende Führungskultur mit wenig Vertrauensbasis, Fokus auf Kennzahlen, inkonsistente und teilweise nicht respektvolle Kommunikation, unterdurchschnittliche Vergütung und nur 4 Wochen Ferien.

Fazit: Wer ein stark kennzahlengetriebenes Umfeld mit enger Kontrolle und wenig Freiraum schätzt, könnte sich hier wohlfühlen. Wer Wert auf Vertrauen, transparente und respektvolle Kommunikation sowie eine wertschätzende Führungskultur legt, sollte sich vorab ein genaues Bild machen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden, transparente und respektvolle Kommunikation sowie sensible Themen nur mit betroffenen Personen klären, einführen eines 13. Monatslohn sowie 5 Wochen Ferien gewähren.

Arbeitsatmosphäre

Meine Erfahrung in diesem Unternehmen war stark von der Führungskultur geprägt – leider überwiegend negativ.
Ich habe den Führungsstil als sehr kontrollierend und wenig vertrauensbasiert erlebt. Mitarbeitende mussten – je nach Projekt – täglich rapportieren, wie viele Dokumente sie erledigt haben. Für mich entstand dadurch der Eindruck, dass Quantität deutlich höher gewichtet wurde als Qualität oder Eigenverantwortung. Die vorgegebenen Soll-Zahlen empfand ich in meinem Projekt als kaum realistisch erreichbar. Insgesamt hatte ich persönlich das Gefühl, dass wirtschaftliche Kennzahlen stark im Vordergrund standen.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten waren ziemlich flexibel.

Kollegenzusammenhalt

Positiv hervorheben möchte ich den kollegialen Zusammenhalt mit meinen Arbeitskolleg:innen im Projekt wo ich zugeteilt war. Das Team war unterstützend, hilfsbereit und menschlich sehr angenehm.

Umgang mit älteren Kollegen

Durch die, meiner Meinung nach, hohe Fluktuation gibt es kaum langjährige Mitarbeitende, daher ist der Umgang mit älteren Kollegen nicht wirklich beurteiligbar.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte waren im operativen Projektalltag selten vor Ort. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Entscheidungen teilweise ohne vollständige Kenntnis der tatsächlichen Arbeitsrealität getroffen wurden. Zudem habe ich miterlebt, dass Mitarbeitende angelogen wurde um interne Regelungen durchzuführen. Menschlich habe ich meine direkten Vorgesetzten meistens als freundlich erlebt. Die Führungsstruktur wirkte auf mich jedoch nicht immer klar. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass auch meine direkten Vorgesetzten stark von übergeordneten Entscheidungen abhängig und unter Druck waren.

Arbeitsbedingungen

Kann ich nicht pauschal sagen, hängt davon ab an welchem Projekt man zugeteilt ist.

Kommunikation

Die Kommunikation war nicht immer konsistent. Aussagen wurden je nach Kontext unterschiedlich dargestellt, was zu Verunsicherung geführt hat. Sensible Themen wurden teilweise firmenweit kommuniziert, was ich als unangemessen empfunden habe. Auch die Wortwahl der Führungsperson empfand ich teilweise als grenzwertig und nicht professionell. Mitarbeitende wurden zwar als „Mitdenkende“ bezeichnet, eigene Anregungen oder kritische Rückmeldungen waren aus meiner Wahrnehmung aber nicht erwünscht.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung liegt im unteren Bereich. Ab dem ersten Krankheitstag wird nur 80 % des Lohns ausbezahlt. Es gibt keinen 13. Monatslohn, die Ferienregelung entspricht dem gesetzlichen Minimum von vier Wochen, und die Sozialleistungen empfand ich als minimal.

Gleichberechtigung

Ich hatte teilweise den Eindruck, dass Sympathie eine grosse Rolle spielte und nicht immer ausschliesslich objektive Kriterien ausschlaggebend waren.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.