Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 23.10.2026
Die Genossenschaft Migros Ostschweiz erhält von ihren Mitarbeiter:innen eine gemischte Gesamtbewertung. Der Kollegenzusammenhalt auf gleicher Ebene wird von vielen als positiv erlebt, und der Umgang mit älteren Kolleg:innen gilt als vorbildlich. Bei der Gleichberechtigung heben Bewertungen hervor, dass Entwicklungsmöglichkeiten grundsätzlich allen offenstehen.
Deutlicher Kritikpunkt ist die Work-Life-Balance: Personalmangel, lange Öffnungszeiten und Schichtplanung ohne Rücksprache belasten viele Mitarbeiter:innen stark. Das Gehalt wird trotz solider Sozialleistungen als zu niedrig für die geleistete Arbeit empfunden. Das Image des Unternehmens hat laut mehreren Bewertungen in den letzten Jahren gelitten. Die Kommunikation läuft zwar über viele Kanäle, wirkt jedoch einseitig – Kritik von unten findet kaum Gehör. Bei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Genossenschaft Migros Ostschweiz wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Klima als angenehm, vertrauensvoll und abteilungsübergreifend positiv, wobei der Zusammenhalt unter Kolleg:innen häufig gelobt wird. Auch das Gefühl der Wertschätzung wird von einigen Bewertungen positiv hervorgehoben.
Gleichzeitig berichten andere Nutzer:innen von Frustration, Überlastung und mangelndem Lob. Gestiegen sei der Druck durch reduzierte Personalkosten und eine Niedrigpreisstrategie, die mehr Arbeit im gleichen Zeitrahmen erfordere. Einzelne Stimmen kritisieren zudem eine abweisende Führung, die zu einem belasteten Betriebsklima beitrage. Die Meinungen zur Arbeitsatmosphäre gehen damit deutlich auseinander – während ein Teil der Mitarbeiter:innen das Miteinander als angenehm erlebt, empfinden andere das Umfeld als druckgeladen und wenig unterstützend.
Die Kommunikation bei der Genossenschaft Migros Ostschweiz wird von den Mitarbeiter:innen gemischt bewertet, wobei die Gesamteinschätzung negativ ausfällt. Einige loben die Transparenz und Aktualität der internen Kommunikation sowie deren Qualität trotz eines großen und komplexen Umfelds. Gleichzeitig kritisieren andere die Vielzahl widersprüchlicher Kanäle, die es erschweren, relevante Informationen selbstständig zusammenzutragen.
Auf der negativen Seite bemängeln einige Mitarbeiter:innen eine ausgeprägte Einwegkommunikation, bei der Kritik von unten wenig Gehör findet. Zudem wird das Onboarding als unzureichend empfunden. Einige Bewertungen deuten darauf hin, dass sich die Kommunikation durch jüngste Veränderungen verschlechtert hat, während sie zuvor als gut galt. Die Meinungen schwanken also deutlich – von transparenter und bedarfsorientierter Information bis hin zu einer Kommunikationskultur, die wenig Raum für Feedback lässt.
Das Image von Genossenschaft Migros Ostschweiz wird in den Bewertungen unterschiedlich wahrgenommen. Einige Nutzer:innen beschreiben es als gut und dem Ruf in der Schweiz entsprechend, wobei manche betonen, dass die Realität besser sei als die mediale Darstellung.
Die negativen Stimmen überwiegen jedoch: Mehrere Bewertungen beschreiben einen deutlichen Imageverlust der letzten Jahre. Als Gründe nennen Nutzer:innen Missmanagement, Filialschliessungen, Stellenabbau und gestrichene Produkte, die das Vertrauen von Kund:innen und das Ansehen des Unternehmens beschädigt hätten. Einige empfinden das Image als wenig glaubwürdig und kritisieren eine Diskrepanz zwischen äusserem Auftreten und tatsächlicher Substanz. Wenige Nutzer:innen berichten zudem, extern nicht ernst genommen zu werden. Die Meinungen sind damit gespalten, doch der Tenor deutet auf ein Unternehmen hin, das einst einen starken Ruf genoss, diesen aber nach Ansicht vieler Bewertenden zunehmend eingebüsst hat.
Das Gehalt bei der Genossenschaft Migros Ostschweiz wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Viele empfinden die Löhne als zu niedrig im Verhältnis zur Arbeitsbelastung und Verantwortung, und einige sehen sie als kaum ausreichend für den Alltag sowie im Vergleich zur Konkurrenz als rückständig. Auch die Vergütung für spezialisierte Tätigkeiten wird als unzureichend wahrgenommen.
Ein deutlich positiveres Bild zeichnen die Nutzer:innen hingegen bei den Sozialleistungen: Betriebliche Altersvorsorge, zuverlässige Gehaltsauszahlungen und weitere Benefits werden gelobt. Allerdings merken wenige an, dass Vergünstigungen der Zentrale nicht immer alle Mitarbeiter:innen in den Filialen erreichen. Insofern zeigt sich ein gespaltenes Bild: Während die Sozialleistungen auf Zustimmung stoßen, bleibt das Lohnniveau für viele Nutzer:innen ein klarer Kritikpunkt.
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