Ein Image, das nicht mehr trägt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pensionskasse
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schwache Kommunikation, Abteilungen, die sich künstlich systemrelevant machen wollen und ausgeprägtes Silodenken. Eine Unternehmenskultur, wie man sie aus Schweizer Firmen kennt, ist kaum erkennbar.
Verbesserungsvorschläge
Weniger interne Politik, mehr Fokus auf Innovation und echte Kunden — und mit Kunden sind nicht die Hauptaktionäre gemeint. Prozessoptimierungen durch alle Etagen finden so gut wie überhaupt nicht statt. Die Versuche, das Unternehmen auf diesen Plattformen positiv darzustellen, wirken fast wie ein Hohn.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist sehr schlecht bis toxisch. Es gibt immer wieder Kündigungswellen, die einem klaren Muster folgen und zeitlich so gelegt werden, dass kein Sozialplan erstellt werden muss. Das sorgt für ein dauerhaft belastendes Arbeitsklima und viel Unsicherheit.
Image
Das (noch) positive Image stammt aus den Tagen, als alles anders war. Dass der Verwaltungsrat von 7 auf 9 Mitglieder aufgestockt hat, kam überhaupt nicht gut an. Zum Vergleich: Es gibt Schweizer Wettbewerber, die mit 6 Mitgliedern deutlich besser dastehen.
Work-Life-Balance
Homeoffice ist problemlos möglich.
Gehalt/Benefits
Wegen der Grenznähe sollte man beim Lohn eher oben ansetzen, da spätere Anpassungen kaum möglich sind. Obstkorb und kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Mitarbeiterbeteiligungen und REKA‑Checks gibt es nicht (auch keine Aktienpakete), obwohl vergleichbare Schweizer Unternehmen solche Leistungen anbieten.
Umgang mit älteren Kollegen
Egal ob jemand 20 Jahre dabei ist oder über 50 Jahre alt, wenn man während einer Kündigungswelle nicht ins Raster passt, muss man das Unternehmen durch die Hintertür verlassen.
Vorgesetztenverhalten
Wie in vielen Unternehmen ist auch hier das Verhalten der Vorgesetzten letztlich Glückssache. Es gibt einzelne Personen, die unterstützen, doch insgesamt zeigt sich eher ein ausgeprägtes Micromanagement.
Arbeitsbedingungen
Moderne Büros, jedoch eher schwache IT‑Hardware.
Kommunikation
Es gibt Quartalsupdates aber man bekommt am Ende nur die Informationen, die gerade ins Bild passen. Wenn Mitarbeitende online kritische Fragen stellen, werden diese ignoriert. Und über viele wichtige Themen oder Entscheidungen wird gar nicht erst gesprochen. Das hinterlässt ein klares Gefühl: Transparenz wird versprochen aber nicht wirklich gelebt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben könnten durchaus interessant sein, aber wirklich innovativ sind sie nicht. Neue Impulse oder moderne Ansätze findet man eher woanders.