Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexibilität, Selbständigkeit, HomeOffice moderne Arbeitskultur
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Passt alles
Verbesserungsvorschläge
Schwierig, fällt mir nichts ein
Arbeitsatmosphäre
An sich sehr angenehm, man wird ernst genommen, nach dem Wohlbefinden wird gefragt. Daher finde ich es sehr angenehm
Image
Habe schon im Umfeld mitbekommen, dass die Produkte verwendet werden und damit ist man zufrieden.
Work-Life-Balance
Homeoffice wird angeboten, keine festen Arbeitszeiten, wird alles innerhalb des Teams abgestimmt aufgrund Meetings. Gibt halt Situationen wo etwas mehr gefordert wird um Termine einzuhalten, schätze ich aber im angemessenen Rahmen ein.
Karriere/Weiterbildung
Wird gefördet und unterstützt. Auch erwünscht.
Gehalt/Sozialleistungen
Sehr gut, über mehr würde ich mich natürlich nicht beschweren ;)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man bemüht sich dabei sehr stark, dies laufend in Grenzen zu halten. Es werden Statistiken geführt, dass man weiss wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.
Kollegenzusammenhalt
Bis jetzt habe ich eigentlich nur die Erfahrung gemacht, dass sich jeder seiner Verantwortung bewusst ist und man kann sich auf alle verlassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Nichts nachteiliges bekannt. Ältere Mitarbeiter werden geschätzt aufgrund ihrer Erfahrung.
Vorgesetztenverhalten
Kann ich absolut nicht bemängeln. Zuvorkommend, der Mensch steht im Vordergrund und um das Wohlbefinden wird sich gekümmert. Auch nicht von oben herab sondern man unterhält sich auf gleicher Ebene.
Arbeitsbedingungen
Technisch alles auf dem Top Stand. Die Räumlichkeiten dürften zwar besser sein, eher ein altes Gebäude und kleine Büros. Aber Homeoffice ist ja möglich falls es einem nicht passen sollte.
Kommunikation
Man arbeitet stark daran, die Kommunikation richtig zu halten, nicht zu viel nicht zu wenig. Aktuell sucht man gerade die Richtige Mitte und das mit äusserster Präzision. Unter den Mitarbeitern und Teams dürfte die Kommunikation noch ein Stück besser werden.
Gleichberechtigung
An sich wäre mir nichts nachteiliges bekannt. Teilweise sind Arbeitsstellen auch etwas Klischeemässig belegt. HR und Front mit Frauen belegt, IT eher mit Männer belegt. Ich gehe aber stark davon aus, dass dies auch dem Arbeitermarkt geschuldet ist und nicht, dass ein Geschlechterunterschied im Grundsatz gemacht wird, da wäre mir nie etwas in dieser Richtung aufgefallen
Interessante Aufgaben
Sehr abwechslungsreich, immer was Neues. Bei neuen Projekten steht es auch Mitarbeitern frei sich da anzuschliessen, wenn möglich
Wow, ein tolles Feedback - herzlichen Dank! Besonders freut mich zu lesen, dass unsere Bemühungen in der Kommunikation wahrgenommen werden. Lass mich gerne persönlich wissen, wie wir die Kommunikation unter den Teams weiter unterstützen können. Ebenfalls freut es mich, dass die positive Unternehmenskultur wahrgenommen wird und Du dich als Mitarbeiter:in begleitet fühlst. Wir arbeiten daran, den Frauenanteil ausgewogener in der Organisation zu verteilen. Beim Nachwuchs gelingt uns dies ab Sommer 2026 -> behalte unsere Eintritte im Auge :-)
Herzliche Grüsse und falls Du trotz positiver Rückmeldung Anregungen hast, gerne bei mir vorbeischauen! Claudia
Eine gute Arbeitgeberin
4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Vertrauen in Mitarbeitende, das Arbeiten auf Augenhöhe und die spannenden Arbeitsinhalte.
Verbesserungsvorschläge
Die Strukturen und Prozesse müssen der Grösse des Unternehmens angepasst werden.
Arbeitsatmosphäre
Ich erlebe die Zusammenarbeit sowohl mit Kolleg:innen als auch mit Vorgesetzen als transparent und ehrlich. Es wird angesprochen, was gut läuft (und Lob ausgesprochen) und auch, was nicht gut läuft (und gemein-sam Lösungen gesucht). Obwohl viele unter Druck stehen, bleibt der Umgang freundlich und respektvoll. Die Leute der GLAUX GROUP sind am Boden geblieben (keine Egos!) und alle auf Augenhöhe.
Image
Das Image der GLAUX GROUP ist gut, sowohl bei Mitarbeitenden (diese werben z.B. andere Mitarbeitende an, das ist ein gutes Zeichen) und bei Kund:innen. Viele arbeiten schon lange und zufrieden für die GLAUX GROUP.
Work-Life-Balance
Es gilt das Vertrauensprinzip. Das Wichtigste ist, dass ich meine Aufgaben gut erfülle. Dafür kann ich selbst entscheiden, wo ich arbeite. Die meisten leben einen guten Mix aus Büro und Home Office, so bringen wir Familie, Job und Freizeit unter einen Hut. Für Ferien spreche ich mich lediglich in meinem Team ab. Natürlich, es gibt viel zu tun. Doch die Belastung sprechen wir regelmässig an und suchen gute Lösungen für Alle.
Karriere/Weiterbildung
Gute Mitarbeitende werden gefördert, Weiterbildungen werden grosszügig von der GLAUX GROUP unterstützt.
Gehalt/Sozialleistungen
Der Lohn ist marktüblich, die Sozialleistungen sind gut und besondere Leistungen werden honoriert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein Umweltteam aus drei engagierten Mitarbeitenden setzt sich für ein umweltbewusstes Arbeiten ein. Und ja: Sie organisieren, dass der Kaffeesatz statt im Müll auf den Beeten der Mitarbeitenden landet, dass wir bei Bike-to-work mitmachen (statt mit dem Auto zu kommen), dass wir die Büros nicht zu sehr heizen und sie haben Sparbrausen in den Duschen montiert. Ich unterstütze das (und dünge meine Tomaten auch mit dem Kaffeesatz).
Kollegenzusammenhalt
Den familiären und wertschätzenden Umgang miteinander konnte sich die GLAUX GROUP zu einem grossen Teil erhalten. Beim Mittagessen treffe ich regelmässig den CEO und wir reden über Persönliches. In den Teams spüre ich eine starke Verbundenheit, sie pflegen lustige Nerd-Rituale und unternehmen auch in ihrer Freizeit Dinge miteinander. An den gemeinsamen Events ist die Stimmung immer sehr gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt einige ältere Kolleg:innen, viele arbeiten bis zur Pension (und freiwillig darüber hinaus) bei der GLAUX GROUP. Das Know-how und die Erfahrung dieser Mitarbeitenden wird genutzt und geschätzt. Es werden auch ältere Mitarbeitende eingestellt.
Vorgesetztenverhalten
Bis vor Kurzem gab es kaum Hierarchiestufen bei der GLAUX GROUP. Mit der aktuellen Grösse braucht es jedoch mehr Struktur. Die neuen Vorgesetzen wurden sorgfältig ausgewählt und erhalten eine Führungsausbildung. Ich erlebe die Vorgesetzen als nahbar, interessiert und auf Augenhöhe. Die Mitarbeitendengespräche werden ernst genommen.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung ist gut, der IT-Support top. Wenn du etwas brauchst, bekommst du es (ohne Formular oder Antrag :-)). Die Räume sind zweckdienlich und gut erreichbar.
Kommunikation
Seit Anfang 2025 finden monatliche Informationsveranstaltungen statt, an denen zu den wichtigsten Themen informiert wird, inklusive Fragen und Antworten. Und ja, das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark und schnell gewachsen, die Strukturen konnten mit dem Wachstum in dieser Zeit teilweise nicht schritthalten. Es wurde erkannt und das Unternehmen arbeitet intensiv an der Strategie, an der Organisation, an den Prozessen und der Kommunikation. Die Führung der GLAUX GROUP geht das so an, wie sie alles tut: Gewissenhaft. Und das geht nicht von heute auf Morgen. Das braucht Zeit. Und auch etwas Geduld der Mitarbeitenden.
Gleichberechtigung
IT ist noch immer eine Männerdomäne. Der Frauenanteil ist jedoch gestiegen. Und Frauen werden gleich gefördert wie Männer.
Interessante Aufgaben
Die Bandbreite und die Vielfalt der Aufgaben in meinem Bereich sind sehr gross. Dank den Kund:innen aus verschiedenen Bereichen der Behörden habe ich Einblicke in spannende Tätigkeiten. Ich kann eigene Ideen einbringen und werde unterstützt. Es braucht jedoch Eigeninitiative und ein Quentchen Durchsetzungskraft.
Vielen Dank für deine positiven Formulierungen. Es freut mich, dass die Bestrebungen auf den unterschiedlichen Ebenen für dich spürbar sind und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelebt wird. Wir wollen weiter daran arbeiten uns täglich zu verbessern - das gelingt uns nur gemeinsam. Schön, dass du Teil der GLX-Crew bist.
Herzliche Grüsse Claudia
Alles wird anders, nur kein Deut besser!
2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass wir seit Jahren im Dauerbetrieb zwischen Reaktion und Improvisation hängen. Statt strukturiert Probleme zu lösen, wird in Panik auf jedes neue Warnsignal reagiert. Regelmässig werden neue Ziele ausgegeben – aber niemand fragt, ob die alten erreicht oder noch relevant sind. Je mehr Daten, desto besser. Bevor Erkenntnisse aus Mitarbeitergesprächen aufbereitet und geteilt werden, gibt es zuerst Mitarbeiterzufriedenheitsumfragen. Statt Klarheit entsteht ein dichter Informationsnebel. Alle haben Zahlen, Auswertungen, Aussagen – aber keiner hat Erkenntnisse.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein Onboarding, das sich anfühlt wie: „Ah, du hast heute deinen ersten Tag?“ Doch der erste Tag ist nicht irgendein Tag – er ist der Anfang von allem. Er entscheidet über Vertrauen und Energie. Das Onboarding klemmt – und wirkt wie eine billige Fassade.
Verbesserungsvorschläge
Alle neuen, tollen Funktionstitel suggerieren Struktur – doch in Wahrheit fördern sie Kontrolle. Die Fixierung auf Hierarchien und Titel behindert effektives Arbeiten. Statt kunden- und prozessorientiert zu handeln, richtet sich die Firma an internen Strukturen und Rechthaberei aus. Entscheidungswege werden länger, Reaktionszeiten steigen, und die Kundenorientierung bleibt auf der Strecke. Wichtig ist ja, dass der Gewinn stimmt, oder? Setzt klare Prioritäten – verwechselt Aktionismus nicht mit Produktivität. Eine Reorganisation ohne echte Reflektion ist einfach nur Aktionismus! Das sogenannte „People & Culture“-Team sollte dringend über eine Umbenennung nachdenken – z. B. in „Business Partner“. Denn ein HR-Bereich, der so wenig Empathie gegenüber Mitarbeitenden zeigt, sollte zumindest im Namen widerspiegeln, wo die tatsächliche Priorität liegt. Der Begriff „People & Culture“ suggeriert einen Fokus auf die Menschen – was aktuell in keiner Weise erkennbar ist. Ehrlichkeit beginnt mit klarer Sprache.
Arbeitsatmosphäre
Früher war alles besser – so lautet unisono der Tenor der langjährigen Mitarbeitenden. Auf den Gängen und bei der Kaffeemaschine wird schnell klar: Man macht Dienst nach Vorschrift, viele haben innerlich bereits gekündigt. Man grüsst sich, ist nett zueinander, und bei technischen Fragen wird einem auch gut geholfen. Doch das ändert sich langsam: Damit dir jemand hilft, brauchst du ein Konto, auf dem die Stunden gebucht werden können – sonst ist das jeweilige Team nicht mehr profitabel. In der Firma wird bemerkt, dass Projekte regelmässig rote Zahlen schreiben und mehr Zeit beanspruchen, als vom Management offeriert wurde. Statt die Ursachen zu analysieren, wird ein neues, internes Projektmanagement-Tool eingeführt – mit neuen Kennzahlen und Metriken. Danach folgt eine Schulung, eine neue Zertifizierung für die Projektleiter und eine "Sensibilisierung" in den Meetings. Dann kommt und geht eine Kontrollerin. Später vielleicht noch ein Berater? Statt das eigentliche Problem zu lösen, wird eine weitere Hierarchieebene und eine neue Schicht Bürokratie (Reports, Auswertungen, Kontrollzahlen) eingeführt. Das Symptom wird verwaltet, nicht die Ursache behandelt
Image
War früher wohl besser. Die Mitarbeitenden verlieren die Motivation, weil sie konstant mit einem „Nein“, „Später“ oder „keine Zeit“ konfrontiert sind – statt mit Perspektiven. Innovationskraft geht verloren, weil niemand Zeit, Geld oder Mut hat, Neues auszuprobieren. Die Kunden merken es – Service, Qualität und Geschwindigkeit leiden. Wenn die Kultur bröckelt, bricht irgendwann auch die Leistung weg.
Work-Life-Balance
Fehlzeiten sind ein Symptom – aber offenbar kein Problem. Symptome zu behandeln (Rückkehrgespräch, externe Anlaufstellen etc.) ist einfach. Systematisch hinzuschauen wäre anstrengend. Homeoffice ist meist grosszügig erlaubt, aber auch hier gibt es grosse Unterschiede von Team zu Team.
Karriere/Weiterbildung
Karriere ist nur sehr beschränkt möglich. Hier spielen verschiedene Faktoren mit – möglicherweise auch Einfluss durch den Besitzer. Wer aufsteigen will, sollte sich ruhig verhalten, keine Kritik äussern und wohl mindestens 10 Jahre dabei sein. Weiterbildungen sind sehr individuell geregelt – Anträge können gestellt werden. Wird das Budget genehmigt, darf man die Weiterbildung machen, sonst: Pech gehabt. Auch hier fehlt Transparenz über das Budget – sei es für die Firma, den Bereich oder das Team.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Sozialleistungen wurden im Zusammenhang mit der Fusion vereinheitlicht – das ist zu begrüssen. Der Prozess war mehrheitlich transparent. Beim Lohn sieht es anders aus: Das versprochene Lohnband oder die Kriterien für den Wechsel vom Software Engineer Professional zum Senior sind seit Jahren angekündigt – und werden ebenso lange verschoben. Ansonsten sind Lohn und Sozialleistungen wohl Durchschnitt – weder besonders gut noch besonders schlecht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man hat eine entsprechende Zertifizierung und ein Umweltteam – das rettet die Welt, indem Kaffeesatz fürs Zuhause-Kompostieren gesammelt wird. Es gibt schöne Umfragen, die sich bestens für LinkedIn-Posts eignen: wie viel CO₂ durch Homeoffice eingespart wird, zum Beispiel. Gleichzeitig jettet die Geschäftsleitung mehrmals jährlich zum Hauptsitz des Investors nach Berlin, und der CEO pendelt wöchentlich mit dem Auto von München nach Bern. Immerhin sind die Büros nun 1° kühler – Heldenhaft!
Kollegenzusammenhalt
Mal so, mal so – extrem stark teamabhängig. Dank der neuen Firmenkultur allerdings klar auf dem absteigenden Ast. Kennt ihr „Credit Stealing“? Wenn sich jemand für die Idee eines anderen feiern lässt? Je mehr davon, desto besser – denn in der neuen Organisation muss man gesehen werden, sonst geht man unter. Anerkennung gibt es keine mehr. „Credit Stealing“ schadet – das merkt man immer deutlicher: Ideen werden nicht mehr geteilt, Vertrauen erodiert, und die Motivation sinkt. Über nicht-konforme Mitarbeitende wird gerne in der Mittagspause von den alteingesessenen „Besserwissern“ gelästert – vor versammelter Mannschaft wird breitgetreten, wie unfähig Person X sei und was Person Y alles falsch mache und weshalb sie nicht eingesetzt werden könne.
Umgang mit älteren Kollegen
Stark abhängig vom Bereich, der Abteilung oder dem Team. Auffällig ist aber, dass über gewisse ältere Mitarbeitende viel (und meist negativ) gesprochen wird. Das Gegegenteil exisitert genau gleich. Schlechtreden erfolgt selten aufgrund objektiver Kritik. Oft dient es der eigenen Profilierung („Ich bin schon x Jahre dabei“), Machtsicherung („Darum bin ich Teamleiter und nicht du“) oder Abgrenzung („Alt gegen Jung“, „Neuer gegen Alter“).
Vorgesetztenverhalten
Es gibt zu viele Chefs und zu wenig Eigenverantwortung. Die Reorganisation des Bereichs führte nicht zu einer, sondern gleich zu zwei neuen Hierarchieebenen. Mehr ist ja immer besser. So wurde der Wasserkopf grösser – allerdings oft ohne Budget oder Entscheidungskompetenz. Hauptsache, man kann sich auf LinkedIn mit einem neuen Titel wichtig machen. Die Teamleitenden (neue Pseudo-Vorgesetzte – nicht die fähigen und motivierten Personen wurden gewählt, sondern die, die am längsten dabei sind und am wenigsten anecken) sind entweder überfordert, spielen „heile Familie“ oder geben den Druck von oben 1:1 weiter. Die Ebene darüber verwechselt Führung mit Kontrolle, Micromanagement, Statusmeetings und Entscheidungsmonopolen – genau das bremst die Teams aus. Zusammengefasst: Das Kernproblem sind Vorgesetzte, die keine Führungskräfte sind und lieber an Prozessen schrauben, statt Ergebnisse zu ermöglichen.
Kommunikation
Die Kommunikation unter den Mitarbeitenden – teilweise bis zu den Teamleitenden – ist gut. Es herrscht meist ein offener Austausch. Danach ist die Kommunikation jedoch kaum existent oder kommt Jahre zu spät. Ein Beispiel: Vor 4 bis 5 Jahren – je nach Zugehörigkeit zur Glaux Group – wurde die Firma an einen Finanzinvestor verkauft. Nun erfahren wir erstmals, wie viel Prozent er besitzt, und dass es sich um eine langfristige Partnerschaft handle. Auf derselben Folie wird jedoch erwähnt, dass der Investitionszeitraum ca. 5–7 Jahre beträgt. Bedeutet das, wir werden in 5–7 Jahren erneut darüber informiert, dass die Firma nächstes Jahr weiterverkauft wurde? Nach aussen sind wir die Besten, gewinnen Awards, machen Gewinn (aber bitte mehr für den Investor, die Firma mus ja mit einem satten Gewinn weiterverkauft werden). Es werden Umfragen gemacht und tolle Resultate präsentiert. Doch wie geht es mit den Resultaten weiter? Was wollen wir verbessern – ausser dem Gewinn? Absolute Intransparenz.
Gleichberechtigung
Dass in der IT mehr Männer als Frauen arbeiten, ändert Glaux nicht – daher ist eine Einschätzung schwierig. Was ich jedoch noch nie gesehen oder gehört habe: Eine Lohngleichheitsanalyse, wie sie in der Schweiz seit 2020 für Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden gesetzlich vorgeschrieben ist. Das wäre übrigens auch ein toller LinkedIn-Post, falls er einmal stattfinden sollte.
Interessante Aufgaben
Die fachlichen Themenfelder ergeben sich aus dem Bereich in der Glaux Group und den gewonnenen Ausschreibungen – hier besteht wohl wenig Steuerbarkeit seitens des Managements. Technisch ist es ein sehr kleiner, elitärer Kreis von Mitarbeitenden, der überhaupt Einfluss darauf hat, was technisch am Markt interessant ist und weiterverfolgt werden sollte. Die Entwicklung basiert auf einem Framework, daher sind die Aufgaben für normale Entwickler*innen oft nicht besonders herausfordernd.
Arbeitsbedingungen
1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Claudia DeleyeLeiterin People & Culture
Hallo, danke, dass Du Deine Eindrücke teilst. Kritik nehmen wir grundsätzlich ernst, jedoch fällt uns die Nachvollziehbarkeit einiger Punkte schwer. In den letzten Monaten haben wir wichtige Weiterentwicklungen umgesetzt, sowohl im Bereich Führung, Onboarding als auch in der Struktur und Kommunikation. Dass diese für Dich zum heutigen Zeitpunkt nicht spürbar sind, tut uns leid. Uns ist bewusst, dass Veränderungen nicht immer sofort bei allen Mitarbeitenden gleich wahrgenommen werden. Trotzdem erwarten wir, dass Kritik auf fairer und nachvollziehbarer Basis geäussert wird. Wir laden Dich ein, das persönliche Gespräch zu suchen. Nur im direkten Austausch können wir gemeinsam an echten Verbesserungen arbeiten.
Freundliche Grüsse Ueli Aregger
Eine Firma, die sich verkauft hat
2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer auf klare Strukturen verzichten kann, nichts hinterfragt ist bei Glaux gut aufgehoben. Homeoffice und variable Arbeitszeit sind ein Plus. Die Stimmung ist so, als hätten sich immer alle ganz lieb.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine klare und gelebte Organisation. Einarbeitung für neue Mitarbeiter gibt es so gut wie nicht. Viele informelle Chefs. Mehrheitlich nur reaktiv unterwegs. Innovation nur von einer Person möglich.
Verbesserungsvorschläge
Von den ganzen Superlativen wie grösstes Projekt, höchster Umsatz, höchster Gewinn, höchstes xy ... kommt beim Mitarbeiter gar nichts an. In der Glaux Familie sollte doch jede und jeder auch seinen Teil vom Kuchen abbekommen. Kaum hat man eine Rendite von 8% eingefahren, müssen es dann im nächsten Jahr bereits 12% sein .. ähm nicht für die Mitarbeiter
Arbeitsatmosphäre
Wenn man sich die Zahl der Mitarbeiter/innen anschaut, die "Teilzeit-Krank" (Burnout gefährdet) sind, dann lässt sich die 2 Sterne Bewertung gut nachvollziehen. Nach dem Verkauf der Firma geht es nur noch um möglichst viel Umsatz und viel Profit.
Image
Die persönliche Kundenrückmeldung sieht immer anders aus, als die offizielle.
Work-Life-Balance
Die Firma ist flexible was Homeoffice und Arbeitszeit angeht. Die Arbeitslast und der Druck wird dadurch nicht kleiner.
Karriere/Weiterbildung
Hier und da, besonders die Lieblinge, wird auch mal eine Weiterbildung bezahlt. Für Karriere ist die Firma zu klein. Maximal kann man Teamleiter werden. 30% mehr Arbeit bei 10% mehr Gehalt.
Gehalt/Sozialleistungen
Für ein KMU durchschnittlich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Um Hype zu sein wird sogar der Kaffeesatz recycelt und im Winter in den Büros gefroren.
Kollegenzusammenhalt
Das ist bekanntlich immer sehr individuell. Generell sitzt man im selben Boot.
Umgang mit älteren Kollegen
Nichts negatives bekannt
Vorgesetztenverhalten
Gibt es "Vorgesetzte" ?
Arbeitsbedingungen
Sind durchschnittlich
Kommunikation
Information gibt es, neuerdings sogar monatlich. Schöngefärbte, high-level Aussagen wie: "Wir haben alle Ziele erreicht und sogar übererfüllt" .... Das es immer mehr Probleme in den Projekten gibt und die Zufriedenheit der Kunden stetig abnimmt und altgedientes Personal die Firma verlässt wird natürlich nicht angesprochen. Zukunft der Firma - ungewiss.
Gleichberechtigung
In der Aussenwirkung sieht es so aus. Man müsste da mal die Saläre anschauen...
Interessante Aufgaben
Ein kleiner Teil hat spannende Aufgaben.
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Arbeitgeber-Kommentar
Claudia DeleyeLeiterin People & Culture
Liebe:r Mitarbeiter:in
Vielen Dank für Dein differenziertes Feedback. Ich bin der Überzeugung, dass Feedback immer die Chance bietet, sich zu verbessern. Um dies zu erreichen, möchte ich gerne vertieft auf die Punkte eingehen, welche Du erwähnst. Wärst du bereit zu einem persönlichen Gespräch mit mir? Ich würde mich über einen Austausch freuen - Du weisst, über welche Kanäle du mich erreichen kannst. Vertraulichkeit versteht sich von selbst.
Herzliche Grüsse Claudia
Leiterin People & Culture
Angenehmes Arbeitsklima mit flexibler und zeitgemässer Einstellung
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Siehe Bewertung :-)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
nichts
Verbesserungsvorschläge
Bleiben wie sie sind!
Arbeitsatmosphäre
Freundliche Arbeitsumgebung mit gegenseitiger Wertschätzung
Image
Ein auf dem Markt geschätztes und verlässliches Unternehmen
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten können flexible angepasst werden, Kompensation unproblematisch möglich.
Karriere/Weiterbildung
In einer flachen Hierarchie ist die "Karriere" nur begrenzt möglich, dagegen ist die fachliche Karriere auch mit geförderter Weiterbildung immer möglich.
Gehalt/Sozialleistungen
Besser geht immer :-)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Soweit möglich wird das berücksichtigt
Kollegenzusammenhalt
Auch in ungewohnten Situationen zeigt sich, dass die Zusammenarbeit bestens funktioniert.
Umgang mit älteren Kollegen
Einwandfrei
Vorgesetztenverhalten
Wenn man nicht wüsste, dass es Vorgesetzte sind, man würde es nicht merken. Gearbeitet wird im Team.
Arbeitsbedingungen
Angemessen
Kommunikation
Unproblematische Umstellung auf Homeoffice und regelmässiger Austausch ind Information über Zoom oder Teams.
Gleichberechtigung
überhaupt kein Thema
Interessante Aufgaben
Natürlich kann man nicht jeden Tag etwas neues erfinden, aber es hat sehr abwechslungsreiche und immer wieder andere Projekte.
Interessantes & herausforderndes Arbeitsumfeld bei einer Top IT-Unternehmung
4,9
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Eigenverantwortliche Arbeitskultur - Möglichkeiten, Unternehmen und Projekte mitzugestalten - Arbeitsklima - Mitarbeiterstruktur & -Zusammenhalt - ...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt aktuell nichts wirklich Negatives zu erwähnen.
Arbeitsatmosphäre
Das generell offene Klima trägt zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Jede und jeder kann zu jeder Zeit um Rat gefragt werden.
Image
Ich empfinde die Unternehmung als sehr gut und würde sie jederzeit und ohne Einschränkungen empfehlen.
Work-Life-Balance
Es wird, auch gesteuert über eine vorausschauende persönliche Arbeits- und Ferienplanung, wenn immer möglich versucht, die Arbeitsbelastung in einem angemessenen Rahmen zu halten.
Karriere/Weiterbildung
Die Firma bietet Möglichkeiten, sehr früh sehr viel Verantwortung zu übernehmen. Zudem werden firmenexterne Weiterbildungen aktiv unterstützt.
Gehalt/Sozialleistungen
Durch den Einsatz eines Lohnklassensystems sehr transparent und insgesamt branchenüblich resp. sogar über dem mir bekannten Durchschnitt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Branchenbedingt ein nicht so akutes Thema. Jedoch werden Bestrebungen unternommen, Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist bei aktiver Beteiligung im und auch neben dem Job sehr vielfältig und gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Erfahrenere Mitarbeitende werden, wie alle anderen MA, geschätzt und im Rahmen der Möglichkeiten gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Mindestens jährliche Mitarbeitergespräche, viel Eigenverantwortung und dennoch rasche und unkomplizierte Unterstützung bei Problemen und Unklarheiten.
Arbeitsbedingungen
Die Räumlichkeiten sind teilweise etwas in die Jahre gekommen, insgesamt aber sehr zufriedenstellend. Positiv hervorzuheben gilt es die kleinen Bürogrössen, welche ein konzentriertes Arbeiten ermöglichen und trotz des Wachstums erhalten blieben.
Kommunikation
Blogs, regelmässige MA-Infos und ein generell offenes Klima lassen hier keine Wünsche offen.
Gleichberechtigung
Meines Erachtens ist die Gleichberechtigung in jeder Form und zu jeder Zeit gewährleistet.
Interessante Aufgaben
Anspruchsvolle Projekte und interessante fachliche Aufgaben machen jeden Tag aufs neue abwechslungsreich.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Bern gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsklima, Mitarbeiter, Vorgesetzte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sehr wenig bis nichts. Hin und wieder Kommunikationsschwierigkeiten.
Arbeitsatmosphäre
Viel Vertrauen, Freiheit und Selbstverantwortung, schafft eine aussergewöhnliche Arbeitsatmosphäre. Darf nicht missbraucht werden, und ist vor allem geeignet für Menschen, die sich auch selbst motivieren können.
Image
Ein kleines Unternehmen, das sich auch gegen grosse Konkurrenz durchsetzen kann. Sympathisch und integer.
Work-Life-Balance
Bietet Mitarbeitern auch die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten, oder Auszeiten zu nehmen. Urlaube sind Anfangs Jahr einzugeben, kurzfristige Änderungen sind aber möglich falls es die Umstände erlauben. 8-Stunden Tag.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist vielleicht nicht ganz auf dem Niveau der grossen Branchenführer, dafür macht die Arbeit aber mehr deutlich Spass.
Kollegenzusammenhalt
Erstaunliche Ansammlung von zielorientierten und freundlichen Menschen
Vorgesetztenverhalten
Die Kommunikation in Konfliktfällen könnte verbessert werden, ansonsten extrem zugänglich, sympathisch und aufgeschlossen, flache Hierarchie.
Arbeitsbedingungen
Nicht extrem viel Platz, aber auch keine unangenehmen Grossraumbüros.
Kommunikation
Vorausschauende Kommunikation, offene Informationspolitik fällt hin und wieder dem Zeitdruck und anderen drängenderen Arbeiten zum Opfer. Mitarbeitergespräche finden aber jedes Jahr statt und sind gut etabliert.
Gleichberechtigung
Die Branche ist eher von Männern dominiert, es gibt aber keinerlei Hindernisse für Frauen.