Mehr schen als sein — vieles ist Fassade
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es ist alles ganz o. k. aber nicht wirklich sehr gut. Pensionskasse ist zwar besser als bei vielen anderen Firmen, aber im Branchenvergleich schneidet sie ungenügend ab. Die Infrastruktur ist aber sehr gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein Sparprogramm einzuführen, welches überhaupt nicht nötig ist. Hier muss ich noch mal erwähnen, dass sehr viel versprochen, aber wenig gehalten wird. Gerade das Thema Home-Office wird sehr goldig beworben. Aber es gibt so viele Einschränkungen und dauernd Gründe vor Ort zu sein. Das hängt aber auch sehr davon ab, in welchem Thema man arbeitet und wie die Vorgesetzten dazustehen.
Verbesserungsvorschläge
Ich hatte hier mehr Vorschläge, als es mir Platz gibt zum Schreiben. Deshalb hier nur noch Stichworte: aus der Cafeteria eine kleine Kantine machen, flexible Arbeitszeitmodelle, die einfach und auch kurzfristig angepasst werden können. Marktgerechte Löhne - 10x höhere Gratifikation dafür gegebenenfalls persönliche Ziele. Home-Office, So leben wie es intern beworben wird. Ohne Einschränkungen - wie beispielsweise ein Verbot im Ferienhaus zu arbeiten. Weniger Wokeness (Gendern, Inklusion, Kultursafaris - uns reichts). Geschäftsleitung teilweise ersetzen. Alle Führungspositionen sollen sich spätestens nach zehn Jahren neu bewerben und beweisen. Kader abschaffen und für Gleichberechtigung sorgen, die versprochen wird - wir wollen die Gleichberechtigung hier und nicht in der Sprache. Generell weniger sprechen und mehr tun. Mitarbeitende befähigen bessere Stellen anzunehmen. Flache Hierarchien werden auch nur gepredigt, aber nicht gelebt. Aber das macht nichts - durch die Einsparungen der Kader Abschaffung könnten einige Teams aufgesplittet werden, das schafft neue Stellen für Vorgesetzte und diese sollten alle intern befördert werden. Motiviert die Mitarbeiter wieder etwas um gute Leistung zu geben. - und spart das Geld ein bei unnötigen Karte stellen und Woken Themen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre unter den Mitarbeitern ist in den meisten Teams in Ordnung, die Gvb fördert den. Zusammenhalt.
Image
Die Gvb hat ein angestaubt des Image und als Arbeitgeberin ein Horror Image. Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass es im Grossen und Ganzen nicht so schlimm ist wie durch die anderen Bewertungen angenommen werden könnte. Allerdings gibt es 2-3 Probleme, die seit Jahren oder Jahrzehnten bestellen und nicht gelöst werden wollen. Wer möchte den auch am eigenen Stuhl sagen. Mein Rezept: 80 % der Geschäftsleitung austauschen. Kader Stellen abschaffen. Etwa jede vierte Stelle in der Gvb ist eine Kaderposition und niemand weiss genau, wer eigentlich gerade ist, warum diese Person das geworden ist und was sie für Vorteile geniesst. Verpflichtungen gehen nicht damit ein her und man kann Kader sein, ohne chef zu sein. Ganz seltsam. Home-Office sollte so gelebt werden, wie es beschrieben wird. Die 40 Stundenwoche sollte eingeführt werden und es sollte flexible Modell geben bezüglich Arbeitszeit, Ferien und Lohn. Und das sollte jeweils auch flexibel geändert werden können. Generell sollte das ganze HR etwas modernisiert werden. Alle Führungspositionen, die seit länger als zehn Jahren bestehen, sollten überprüft werden. Und die Personen sollten sich neu bewerben.
Work-Life-Balance
War in der Corona Zeit wirklich perfekt als Smart work, konsequent eingeführt und umgesetzt wurde. Man hat schnell bemerkt, dass die Mitarbeiter mindestens nicht weniger produktiv sind. und sobald die Stimmung wie auch die Leistung hat sich aus meiner Sicht stark verbessert. Leider hat sich die Situation in den letzten 18 Monaten langsam verändert. Es gibt immer mehr Regeln, dauernd Anlässe, Meetings welches vor Ort stattfinden muss. Es wird zunehmend mehr Anwesenheit erwartet, ohne dass das ehrlich ausgesprochen wird. Bemerkungen der VG über den Arbeitsort häufen sich und es entsteht ein komischer Druck, ohne dass man darüber sprechen kann. Einige übermotivierte versuchen, dem zu entsprechen, was den Druck noch weiter erhöht.
Karriere/Weiterbildung
Hier gibt es kaum Unterstützung und mit den niedrigen Löhnen kann man sich hier auch kaum selber helfen
Gehalt/Sozialleistungen
Seit Jahren werden marktübliche Löhne versprochen, das neue Lohnsystem hat diesbezüglich überhaupt keine Besserung gebracht. Der 13. Monatslohn wurde gestrichen zu handeln einem kleinen Bonus, der sich am Unternehmenserfolg richtet. Alleine dieser Binus ist für diese Branche lächerlich klein. Die Gvb erkennt das Problem nicht so dass alle guten Mitarbeiter davon laufen und durch neue günstige ersetzt werden. Die Leistung nimmt dadurch ab und wissen Geld verloren, was das Unternehmen unter dem Strich teurer kommt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In diesem Bereich wird übermässig viele effort reingesteckt um von anderen dringenden Problemen abzulenken
Vorgesetztenverhalten
Einige sind völlig am falschen Platz
Arbeitsbedingungen
Die Büro sind sehr gut ausgestattet, gut erreichbar und schön. Leider gibt es kein richtiges Essen am Mittag, nur einige überteuerte Sandwiches ein Tagesmenü, welches schon Am Morgen Früh bestellt werden müsste. Es gibt ein relativ teures Restaurant aber sonst leider nicht viel in der Nähe. Wäre toll, wenn man die schön gebaute Cafeteria zur Kantine umrüsten könnte ob zumindest einige Basics vor Ort zubereitet werden.
Kommunikation
Es wird sehr viel kommuniziert, und unsere Kommunikationsabteilung ist sehr beschäftigt durch Woke Themen wie Gendersprache und übertriebene gleichberechtigtigungs Bemühungen. Einzelfaälle werden aktiv gesucht und dauernd an die grosse Glocke gehängt, um zu zeigen, wie inklusive man sein.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung funktioniert in jedem Bereich schon sehr gut auch finanziell- trotzdem werden dauernd neue Dinge gesucht, die irgendwie noch angepasst werden könnten, obwohl das die Leute nur noch nervt

