Glänzende Fassade, entäuschender Alltag
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war über lange Zeit belastend, da offene Kommunikation fehlte und Konflikte meist ausgesessen wurden. Wertschätzung oder Anerkennung durch die Vorgesetzten gab es praktisch nicht; statt konstruktivem Feedback herrschten Schweigen oder unklare Kritik. Fairness bestand eher auf dem Papier – Entscheidungen wirkten oft willkürlich, manche Mitarbeitende wurden bevorzugt, andere übergangen. Vertrauen seitens der Führung war kaum vorhanden, der Arbeitsalltag war von Kontrolle geprägt. Entsprechend war auch das Betriebsklima.
Image
Nach aussen gab sich das Unternehmen modern, professionell und vorbildlich – aussen hui, innen pfui. Hinter der glänzenden Fassade sah die Realität jedoch ganz anders aus: interne Probleme wurden kaschiert, Missstände ignoriert und vieles war weit weniger beeindruckend, als es gerne präsentiert wurde.
Work-Life-Balance
Homeoffice, Waschen und Putzen ergab gemütliche Wochenenden.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man nicht zuviel verlangt, passt es.
Gehalt/Sozialleistungen
Beim Gehalt herrschte das übliche Durchschnittsniveau – ausser im oberen Management. Dort lagen die Bezüge deutlich höher und standen in keinem Verhältnis zu den Leistungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wurde nach aussen stark betont, intern jedoch nur dann gelebt, wenn es dem eigenen Image diente. Wirkliche Nachhaltigkeit spielte kaum eine Rolle – dafür gab es regelmässig grosse, teure und komplett unnötige Ausgaben, die im Widerspruch zu den eigenen Grundsätzen standen.
Kollegenzusammenhalt
Ganz OK, jedoch bei weitem nicht in allen Teams.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Mitarbeiter war respektlos und abwertend. Statt ihr Fachwissen oder ihre Erfahrung zu schätzen, wurden sie oft behandelt, als wären sie entbehrlich.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten war überwiegend von oben herab und wenig respektvoll. Einige gaben sich zwar kollegial, reagierten jedoch bei Kritik sofort mit Intrigen und Nachteile für diejenigen, die Missstände offen ansprachen. Echtes Vertrauen oder Rückhalt gab es nicht – wer den Mund aufmachte, musste mit Konsequenzen rechnen.
Arbeitsbedingungen
Solide, 2-3/5
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen verlief konstant zu Ungunsten der Mitarbeiter.
In den regelmässigen Meetings wurde nur das Minimum weitergegeben – meist gefiltert, spät oder bewusst unvollständig. Erfolge, Ergebnisse und positive Entwicklungen wurden intern schkecht geteilt, während die Führungsebene diese gegenüber dem Verwaltungsrat und externen Stellen gross inszenierte.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung war nur oberflächlich ein Thema. Tatsächlich hatten vor allem Mitarbeiter aus einer bestimmten, besonders hervorgehobenen Personengruppe deutliche Vorteile – bei allen anderen spielte Gleichbehandlung kaum eine Rolle.
Interessante Aufgaben
Behörde die gerne im Markt mitspielt. Das dies politisch akzeptiert wird ist für viele externe wie interne unverständlich.

