Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 18.8.2026
Das Gesamtbild von HOCH Health Ostschweiz fällt gemischt aus. Besonders positiv hervor sticht der Kollegenzusammenhalt: Mitarbeiter:innen beschreiben ein starkes Miteinander, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten. Auch die Aufgabenvielfalt wird als bereichernd empfunden. Das Vorgesetztenverhalten ist gespalten – direkte Vorgesetzte gelten als fair und wertschätzend, während einzelne Bewertungen auf mangelnde Klarheit, ausgeprägte Hierarchien und unprofessionelles Verhalten auf Führungsebene hinweisen. Diese widersprüchliche Wahrnehmung zieht sich auch durch die Kommunikation, die auf der einen Seite als offen und transparent beschrieben wird, auf der anderen Seite kritisieren Bewertungen mangelnde Transparenz und interne Informationsdefizite.
Beim Gehalt zeigt sich ein ähnliches Bild: Einige Bewertu...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei HOCH Health Ostschweiz wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Viele beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als fair, wertschätzend und unterstützend, wobei die enge Zusammenarbeit auf Abteilungsebene positiv hervorgehoben wird. Die Kommunikation mit Führungskräften wird jedoch von einigen als verbesserungswürdig eingestuft.
Auf der anderen Seite äußern einige Nutzer:innen deutliche Kritik: Fehlende klare Absprachen, mangelnde Zielorientierung und eine stark spürbare Hierarchie, die dazu führe, dass Mitarbeiter:innen sich nicht ernst genommen fühlen, werden bemängelt. Zudem empfinden wenige das interne Führungstraining als unzureichend für die Leitung größerer Teams, und einzelne berichten von parteiischem sowie wenig professionellem Verhalten auf Führungsebene. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt gemischt aus, wobei positive Erfahrungen mit direkten Vorgesetzten negativeren Einschätzungen der übergeordneten Führungsstrukturen gegenüberstehen.
Die Meinungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei HOCH Health Ostschweiz fallen gemischt aus. Während einige Nutzer:innen die Vergütung als marktgerecht und wettbewerbsfähig beschreiben und die Sozialleistungen positiv hervorheben, bemängeln andere deutliche Gehaltsunterschiede trotz vergleichbarer Qualifikation und Erfahrung. Kritisiert wird zudem, dass die Löhne angesichts der hohen Arbeitsbelastung als zu niedrig empfunden werden und einheitliche Kriterien für Gehaltserhöhungen fehlen.
Die Sozialleistungen werden hingegen mehrfach gelobt, auch von Nutzer:innen, die das Gehalt selbst als enttäuschend einschätzen. Kritisch erwähnt wird die Pensionskasse des Kantons St. Gallen, deren Rendite nach Einschätzung einiger Bewertenden kaum über der Inflationsrate liegt. Insbesondere das Thema Gehaltstransparenz und Lohnentwicklung bleibt ein wiederkehrender Kritikpunkt, was den ausgeglichenen Gesamteindruck dieser Kategorie erklärt.
Die Work-Life-Balance bei HOCH Health Ostschweiz wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige heben die Möglichkeit zu Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten positiv hervor, und wenige beschreiben die Balance als sehr gut, was eine effektive Erholung ermögliche. Auch Zusatztage in bestimmten Bereichen sowie die Option, Urlaub auf Anweisung der Vorgesetzten zu nehmen, werden positiv erwähnt.
Auf der anderen Seite kritisieren wenige Nutzer:innen unflexible Schichtpläne und eine mitarbeiterunfreundliche Arbeitsplanung. Zudem empfinden wenige die Arbeitsbelastung im Gesundheitswesen durch Sparmaßnahmen als zunehmend belastend. Kritisch wird auch angemerkt, dass Mehrarbeit schwer kompensierbar sei und Leistungsstarke tendenziell mit zusätzlichen Aufgaben belastet werden. Das Schichtsystem wird als typisch für den Klinikbetrieb beschrieben, wobei die Belastung laut einigen Bewertungen noch im vertretbaren Rahmen liegt.
Die Arbeitsatmosphäre bei HOCH Health Ostschweiz wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben das Arbeitsklima als angenehm und motivierend, heben die gute Zusammenarbeit sowie die offene Kommunikation mit direkten Vorgesetzten hervor und schätzen die familiäre, überschaubare Umgebung des Hauses. Auch die Infrastruktur und die Arbeitsbedingungen erhalten positive Erwähnungen.
Dem gegenüber stehen kritische Stimmen, die auf hohen Stress und eine belastete Stimmung hinweisen. Wenige Nutzer:innen empfinden die Leistungsgerechtigkeit als unzureichend, was engagierte Mitarbeiter:innen demotiviere. Insgesamt spiegelt sich in den Bewertungen ein ausgeglichenes Bild wider, in dem positive Erfahrungen rund um Kollegialität und Arbeitsumfeld den Belastungen durch Stress und wahrgenommener Ungerechtigkeit gegenüberstehen.
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