Ihr Unternehmen?

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Hofer 
Engineering 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Katastrophe

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung in Zofingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile nichts mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zwischenmenschlich läuft im Unternehmen einiges schief – der Umgang ist oft fragwürdig und von Misstrauen geprägt. Es wird mit flexiblen Arbeitszeiten geworben, die in der Realität jedoch gar nicht existieren. Statt Vertrauen in die Mitarbeitenden zu setzen, herrscht starkes Micromanagement. Man spürt deutlich, dass Kontrolle wichtiger ist als echtes Vertrauen oder Wertschätzung.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge werden kaum oder gar nicht berücksichtigt. Daher keine.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist leider alles andere als angenehm. Es herrscht eine fast bedrückende Stille, da selbst einfache Dinge wie das Radiohören nicht erlaubt sind. Statt etwas Hintergrundgeräusch oder ein bisschen Lockerheit hört man den ganzen Tag nur die vorbeifahrenden Autos und Lastwagen. Sobald der Chef im Büro ist, wird die Stimmung zusätzlich angespannt und verkrampft – man spürt förmlich, wie alle versuchen, bloß keinen Fehler zu machen. Insgesamt wirkt das Klima dadurch sehr unwohl und belastend.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist insgesamt durchwachsen. Überstunden kommen regelmäßig vor, teilweise auch freitags, was auf Dauer ziemlich belastend sein kann. Immerhin war es in der Regel möglich, an normalen Tagen pünktlich Feierabend zu machen, und Samstagsarbeit kam nur selten vor. Trotzdem wäre eine bessere Planung wünschenswert, um den ständigen Zusatzaufwand und den dadurch entstehenden Druck zu vermeiden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt nur auf Mindestlohnniveau, obwohl deutlich mehr Leistung und Einsatz erwartet werden. Dieses Ungleichgewicht ist frustrierend und sorgt für Unzufriedenheit. Wenn man schon hohe Anforderungen stellt, sollte die Entlohnung auch entsprechend fair und wertschätzend sein – das ist hier leider nicht der Fall.

Kollegenzusammenhalt

Eines der wenigen wirklich positiven Dinge ist der Zusammenhalt im Team. Die Kolleginnen und Kollegen verstehen sich untereinander sehr gut, unterstützen sich gegenseitig und helfen, wo sie können. Trotz der angespannten Atmosphäre und der organisatorischen Probleme versuchen alle, gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeitende gibt es im Betrieb so gut wie keine. Das Team besteht überwiegend aus jungen Leuten, die frisch aus der Lehre kommen und sich oft noch nicht trauen, ihre Meinung zu sagen oder sich zu wehren. Dadurch fehlt eine gesunde Mischung aus Erfahrung und jungen Ideen – und auch die nötige Balance im Umgangston und in der Arbeitsweise. Insgesamt wirkt es so, als wolle man gezielt eher unerfahrene Mitarbeitende, die sich leichter führen lassen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist leider ein großes Probleme im Unternehmen. Fehler darf man sich praktisch keine erlauben, da sofort mit Kritik oder Kontrolle reagiert wird. Es herrscht starkes Micromanagement – jede Kleinigkeit wird überwacht, anstatt Vertrauen in das Team zu setzen. Verbesserungsvorschläge oder neue Ideen werden entweder ignoriert oder direkt kleingeredet. Die Führung ist spürbar autoritär, wirkt von oben herab und sorgt für ein sehr unangenehmes Arbeitsklima. Oft hat man das Gefühl, dass der Chef so lange redet, bis er recht hat – unabhängig davon, ob die Argumente des Teams sinnvoll sind oder nicht.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung, aber mit klaren Schwächen. Positiv ist, dass ausreichend Parkplätze vorhanden sind und das Büro an sich recht schön eingerichtet ist – man hat grundsätzlich alles, was man für die Arbeit braucht. Allerdings wird der Parkplatz bei Regen schnell zu einer Schlammpfützen-Landschaft, was weder praktisch noch angenehm ist. Kleine Details wie diese zeigen, dass es an manchen Stellen an Sorgfalt und Verbesserung fehlt.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen funktioniert leider überhaupt nicht zuverlässig. Wichtige Informationen werden entweder viel zu spät oder gar nicht weitergegeben. Dadurch entsteht regelmäßig Chaos, zusätzlicher Stress und häufig auch unbegründete Überstunden – und das fast jede Woche aufs Neue. Man hat das Gefühl, dass Abstimmung und Informationsfluss hier kein besonderes Thema sind, obwohl genau das viele Probleme verhindern könnte.

Gleichberechtigung

Für Frauen ist der Standort in Wolfwil definitiv kein angenehmes Arbeitsumfeld. Der Betrieb ist stark von Männern dominiert, was sich sowohl in der Stimmung als auch im Umgang deutlich bemerkbar macht. Weibliche Mitarbeitende sind dort eine absolute Ausnahme. Anders sieht es am Standort in Zofingen aus – dort waren bereits mehrere Frauen, vor allem in der Administration, angestellt.

Interessante Aufgaben

Zu Beginn wirkten die Aufgaben noch interessant und abwechslungsreich, doch dieser Eindruck verflog schnell. Nach kurzer Zeit wurde die Arbeit eintönig und monoton. Eine richtige Einarbeitung fand so gut wie gar nicht statt – es hieß im Grunde nur: „Mach mal und frag, wenn was ist.“ Das führte dazu, dass man ständig andere mit Fragen belästigen musste, anstatt von Anfang an klare Strukturen oder Erklärungen zu bekommen. Dadurch ging schnell die anfängliche Motivation verloren, und der Arbeitsalltag wurde monoton und frustrierend.


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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.